41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Der Alberto BERLIN-MARATHON

Facts zur 26. Auflage des BERLIN-MARATHONS

12.09.1999

Die Strecke
Die Laufstrecke des Alberto BERLIN-MARATHON ist 42,195 km lang, nach den Regeln von AIMS/IAAF vermessen (Siegfried Menzel) und wird jährlich von AIMS- und DLV-Kampfrichtern (John Disley CBE, London und Josef Vahle) überwacht.
Der Start befindet sich auf der achtspurigen "Straße des 17. Juni" in Charlottenburg am "Charlottenburger Tor", unweit des Ernst-Reuter-Platzes und vor dem Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin (TU Berlin).
Die Strecke ist verkehrsfrei, äußerst flach und damit schnell.
Der Startpunkt liegt bei 35.0 m NN, das Ziel bei 34.5m NN, der höchste Punkt bei 54.3 m NN in Dahlem.
Durch zehn Berliner Bezirke verläuft der Alberto BERLIN-MARATHON: Charlottenburg, Tiergarten, Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Steglitz, Zehlendorf und Wilmersdorf.
Alle Kilometer-Punkte an der Strecke sind beschildert, ebenso die 1. Meile, dann immer die Fünf-Meilenpunkte.
Alle 5 km sind die Zwischenzeiten auf Großuhren ablesbar.

Mit Start und Ziel sind auf der Strecke 16 Erfrischungs- und Verpflegungspunkte mit Getränken und Obst vorhanden. Ebenso sorgen das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und Masseure (ab km 20) Berliner Physiotherapieschulen für das Wohl der Teilnehmer.
Über 60 Musikbands und 1 Million Zuschauer am Straßenrand erzeugen eine unvergleichlich motivierende Stimmung und Atmosphäre an der Strecke.

Startzeiten:
8.15 Uhr Power-Walker
8.20 Uhr Rollstuhlfahrer/Innen
8.30 Uhr Skater/Innen
9.00 Uhr Läufer/Innen
8.35 Uhr Kinder-Rollstuhl Demolauf (bei km 41,0)
8.45 Uhr MINI-MARATHON (4,2195 km) der Schulen (38,0 km)

Erstmals beteiligen sich Power-Walker beim Alberto BERLIN-MARATHON. Sofern sie vom "Besenwagen" der Läufer überholt werden, können sie offiziell auf den Bürgersteig wechseln und das Rennen noch beenden. Der "Spätschalter" für die Power-Walker am Ziel ist bis 16.00 Uhr geöffnet, das Läufer-Ziel auf dem Kurfürstendamm ist geöffnet bis: 15.00 Uhr.

Die Laufstrecke ist durchgehend mit einer "BLUE LINE" versehen. Diese signalisiert die offizielle vermessene Strecke und damit den kürzesten Weg zum Ziel.
Die Skater haben ab km 19 (kurz hinter dem Rathaus Neukölln) ihre eigene Strecke auf der Gegenfahrbahn, getrennt vom Mittelstreifen oder durch LEITKEGEL von den Läufern.
Ab km 19 gibt es deswegen für die Skater/Innen eine "GREEN LINE"!

Weitere wichtige Einzelheiten entnehmen Sie bitte der ausführlichen LÄUFER-INFORMATION.

Viele historische und touristische Attraktionen liegen an der Strecke:
Die Siegessäule, das Brandenburger Tor (bei km 3.2), die Straße "Unter den Linden" mit vielen Regierungsgebäuden, Botschaften, der Humboldt-Universität, der Staatsoper, der Neuen Wache, dem Berliner Dom, der Schloßbrücke, dem ehemaligen "Palast der Republik", der Marienkirche, dem Fernsehturm, dem Schöneberger Rathaus mit der Freiheitsglocke, der Schloßstraße in Steglitz, dem Botanische Garten und zum Schlußspurt der Kurfürstendamm mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche als Zielpunkt.

In Berlin wurden bis drei Weltrekorde aufgestellt:
1977 lief Christa Vahlensieck (GER) mit 2:34:48 auf der alten Strecke einen neuen Frauenweltrekord.
1988 erreichte Dadi Tesfaye (ETH) mit 2:12:49 einen Junioren-Weltrekord und am 20.9.1998 stellte Ronaldo da Costa (BRA) mit 2:06:05 einen neuen sensationellen Weltrekord auf.
Er verbesserte damit den 11 Jahre alten Rekord von Belayneh Densimo (ETH) 2:06:55 von 1988 in Rotterdam gewaltig und durchbrach damit gleich zwei Schallmauern: Er ist der erste Läufer der eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 20 km/h erreichte und damit gleichzeitig einen Kilometerschnitt von unter 3.00 min. erzielte.

Außerdem wurden in Berlin von 1977 - 1998 sechs Weltjahresbestzeiten in Berlin aufgestellt.
1977 Christa Vahlensieck (GER) 2:34:48 WR
1990 Steve Moneghetti (AUS) 2:08:16,
1992 David Tsebe (RSA) 2:08:07
1995 Sammy Lelei (KEN) 2:07:02
1997 Elijah Lagat (KEN) 2:07:41
1998 Ronaldo da Costa (BRA) 2:06:05 WR

Die Rollstuhlfahrer erzielten in Berlin sieben (7) Weltrekorde in den drei Schadensklassen. Die aktuellen Weltrekorde der 3 Klassen sind:

MR1: Heinrich Köberle (GER) 2:23:08 (1995)

MR2: Christoph Etzlsdorfer (AUT) 2:53:56 (1998)

MR3: Heinz Frei (SUI) 2:21:39 (1997)

21 Landesrekorde sind auf der schnellen Strecke in Berlin bisher aufgestellt worden.

Es gibt keinen Grund in Berlin nicht seinen eigenen persönlichen Marathonrekord aufzustellen.


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