43. BMW BERLIN-MARATHON am 25. September 2016

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27. real,- BERLIN-MARATHON mit starkem Feld

Trotz der kurz bevor stehenden Olympischen Spiele konnten die Organisatoren des real,- BERLIN-MARATHON ein starkes Starterfeld versammeln

05.09.2000

Einige Läufer die sich aufgrund der hohen Läuferdichte in ihrem Land nicht für die Spiele qualifizieren konnten, wollen den Marathon in Berlin nutzen, um die Öffentlichkeit auf sich zu ziehen. So sind einige knapp an der Nominierung vorbeigeschrammten Athleten der momentan dominierenden Marathonnationen aus Japan, Kenia, Spanien und Südafrika in Berlin am Start. Vor allen Dingen auf den spanischen Landesrekordler (2:07:23) Fabian Roncero werden sich die Hasen bei ihrer Tempoarbeit konzentrieren. Roncero befindet sich in außerordentlicher Form: am 13. August siegte er beim Halbmarathon in Liverpool in 61:12 Minuten, und das, obwohl er ab KM 6 ganz alleine lief. Konkurrenz aus seinem eigenen Land hat er auch gleich mit Antonio Pena mitgebracht, der gerade Landesmeister im Halbmarathon geworden ist und eine Marathonbestzeit von 2:08:59 hat. Den großen Durchbruch im letzten Jahr hatte Takayuki Inubushi. Er lief japanischen Landesrekord mit 2:06:57 und warf damit den Mann aus dem Olympiakader, der nun in Berlin an den Start gehen wird und seine starke Bestzeit von 2:08:05 noch weiter verbessern will: Hiroshi Miki. Die starke südafrikanische Fraktion wird angeführt von Frank Pooe, einem der jungen und sehr verheißungsvollen Marathonläufern. Seine Bestzeit von 2:11:47 ist nicht sehr beeindruckend, aber wenn man weiß, dass er diese Zeit mit einem vierten Platz in Boston 1999 belegte, wo jährlich eins der hochklassigsten Felder an den Start geht, dann kann man erahnen, was für ein Potential er haben muss. Geschlagen hat er damals unter anderem auch Jackson Kabiga, Sieger des Fukuoka Marathon 1998 in 2:08:42. Nach einem schwächeren Jahr ist er jetzt wieder gut in Form und will wie sein Landsmann Erick Kimaiyo (2:07:43 Berlin 97) an erfolgreiche Zeiten wieder anknüpfen. Franca Fiacconi hat auch ganz knapp den sicher geglaubten Platz in der italienischen Olympiamannschaft verpasst und brennt nun darauf zu zeigen, wer die stärkste im Land ist. Ihre Klasse hat sie am eindrucksvollsten mit ihrem Sieg beim New York City Marathon 1998 bewiesen, wo sie mit 2:25:17 die zweitschnellste Zeit auf der dortigen schweren Strecke lief. Konkurrenz wird sie von der ehemaligen Geher-Weltmeisterin (1991) Alina Ivanova bekommen. Erst kürzlich ist ihr der Durchbruch auf der Marathondistanz gelungen. In Prag gewann sie in diesem Jahr mit 2:27:42 und verwies Franca Fiacconi auf den dritten Platz 2:32:00. Auch hier kommt starke Konkurrenz aus Japan, wo sich gleich 5 starke Läuferinnen in die Starterliste eintrugen. Die Athleten laufen um Preis- und Bonusgelder in Höhe von 723.000 DM.


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