41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Zielrekord beim real,- BERLIN-MARATHON:

22.833 Läufer und 5.808 Skater in vorläufiger Ergebnisliste registriert

11.09.2000

"Natürlich ist es tragisch, wenn zwei Läufer sterben, aber wir sind nicht in Katerstimmung", sagte Horst Milde, der Cheforganisator des real,- BERLIN-MARATHON, bei der gestrigen Pressekonferenz und fügte angesichts der zwei toten Läufer noch hinzu: "Das Risiko läuft immer mit, das haben wir immer gesagt." Auf der anderen Seite durfte Horst Milde zu Recht ein positives Fazit ziehen nach dem 27. real,- BERLIN-MARATHON. Von 27.017 Läufern aus 85 Nationen erreichten nach einer ersten Ergebnisauswertung 22.833 das Ziel auf dem Kurfürstendamm. Damit wurde die bisherige Läufer-Rekordzahl aus dem Jahre 1990 knapp übertroffen. Außerdem wurden von 6741 Inline-Skatern 5808 im Ziel registriert, und von 113 Rollstuhlfahrern absolvierten 99 die 42,195 km lange Strecke. Mit einer Gesamtausfallquote von 15 Prozent liegt der real,- BERLIN-MARATHON damit im normalen Bereich. Rund zehn Prozent können erfahrungsgemäß nicht an den Start gehen, weitere fünf Prozent beenden den Marathon in der Regel vorzeitig.

Auf der flachen und deswegen als schnell bekannten Berliner Strecke blieben 10.410 Läufer unter vier Stunden, 840 schafften die Distanz in weniger als 3:00 Stunden. Und auch in der Spitze konnten sich die Leistungen sehen lassen: drei Athleten blieben unter 2:10 Stunden, insgesamt zwölf rannten schneller als 2:15 Stunden. Bei den Frauen blieben sieben unter 2:30 Stunden. "Das zeigt, dass wir ein gutes Feld bei den Topathleten hatten, was im Olympiajahr nicht einfach war", sagte Mark Milde, der für die Eliteläufer verantwortlich ist. In der Tat starten viele Weltklasseläufer in diesem Jahr natürlich in Sydney und verzichten dafür auf einen City-Marathon im Herbst. Dennoch liefen die Sieger Simon Biwott (Kenia/2:07:42 Stunden) und Kazumi Matsuo (Japan/2:26:15) sehr gute Zeiten.

Auch mit dem Drumherum waren die Veranstalter des SC Charlottenburg zufrieden. "Jedes Jahr denken wir, das Zuschauerinteresse lässt sich nicht mehr steigern. Aber trotzdem werden es von Jahr zu Jahr mehr", sagte Horst Milde. In der Tat standen vor allen Dingen im östlichen der Stadt so viele Menschen wie nie zuvor an der Strecke. Insgesamt wird von rund einer Million Zuschauer ausgegangen. Nachdem in diesem Jahr erstmals seit zehn Jahren die Teilnehmerlimits erreicht wurden und in der letzten Woche vor dem Lauf keine Meldungen mehr angenommen wurden, weisen die Veranstalter bereits auf den 28. real,- BERLIN-MARATHON hin. Für das Rennen am 30. September 2001 lagen bis gestern Morgen bereits 63 Anmeldungen vor.


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