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Auftakt zum Deutschen Cross-Cup 2001 in Walldorf:

Petra Wassiluk und Thorsten Naumann knapp unterlegen. Schwere Bedingungen auf der Pferderennbahn durch hartgefrorenen Boden - Veranstaltungs-Neuling mit Mut zum Risiko

15.01.2001

Mit Petra Wassiluk und Thorsten Naumann standen die beiden deutschen 10 000 m-Meister im Mittelpunkt beim ersten Rennbahn-Cross in Walldorf/ Baden, zugleich Auftaktveranstaltung zum Deutschen Cross-Cup 2001. Auch wenn beide eine knappe Niederlage gegen internationale Konkurrenz einstecken mußten, zeigten sich beide aus unterschiedlichen Gründen mit ihrem Auftritt auf dem idyllischen Gelände nahe des Walldorfer Autobahnkreuzes im Nordbadischen zufrieden.

"Auf dem hartgefrorenem Boden wollte ich nichts mehr riskieren", gestand Petra Wassiluk nach dem 5000 m langen Wettbewerb im Ziel nach ihrer knappen Niederlage gegen die Ukrainerin Tatjana Belovol. "Vor einer Woche hatte ich Tatjana beim Silvesterlauf in Ratingen im Spurt noch im Griff, dieses Mal war sie eben knapp vor mir. Man merkt aber, daß sie eher eine Mittelstrecklerin ist und deshalb eine hohe Trittfrequenz in der Schlußphase laufen kann!" Damit verabschiedete sich die 31jährige Darmstädterin sichtlich zufrieden nach einer enggesteckten Wettkampffolge aus Deutschland, um in ihrem angestammten Trainingscamp in San Diego die nacholympische Saison vorzubereiten.

"Eigentlich bin ich keine Crossläuferin" gestand die blonde Ukrainerin, die ihr Land beim Europacup-Finale in Gateshead über 5000 m vertrat, "aber im Spurt habe ich meine Chance gegen Petra Wassiluk bekommen!" Auch bei den Männern gab es eine Spurtentscheidung. Nach 8000 m hatte der Kenianer James Kiplagat Koskei gegen den erst 17jährigen Tansanier Eliya Daudi Sidame knapp die Nase vorne. Erfreulich lange hielt Thorsten Naumann gegen die beiden Afrikaner mit. "Jetzt geht es aufwärts, den vom Arzt festgestellten Eisenmangel dürfte ich jetzt im Griff haben"" blickt der Mainzer zuversichtlich nach vorne, nachdem er bei seinem Starts im alten Jahr nur mäßige Resultate abliefern konnte. Mitte der Distanz hatte er sich von Christian Fischer und dem Kenianer Josuah Killy lösen können, der nach einem mächtigen Finish Rang vier belegen konnte. Mit der SG Walldorf Astoria stellte sich auf der idyllisch gelegenen Pferderennbahn ein neuer Veranstalter im Deutschen Cross-Cup vor, der allerdings hinsichtlich der kleinen Startfelder zunächst einmal kräftiges Lehrgeld zahlen mußte. "Mit der Spitze können wir sehr zufrieden sein", resümierte SG Astoria-Sportchef Jürgen Herzog, "allerdings keineswegs mit der Resonanz. Möglicherweise hat es auch an dem frühen Termin gelegen!"

Die Walldorfer sind mit Risiko in den Deutschen Cross-Cup 2001 gestartet, die Finanzlücke angesichts kleiner, gewiß aber feiner Startfelder offensichtlich. Das soll sich allerdings schon im nächsten Jahr ändern, wenn die vor Ort ansässige Unternehmen den "Rennbahn-Cross" in ihr Budget aufnehmen werden - und ein Garant für ein sportliches Highlight im Cross-Cup sein können. "Wir sind für jegliche Kritik offen", wünscht sich Herzog ein Feedback. Eines jedenfalls ist jetzt schon gewiß: Der übersichtliche, aber schwere Parcours auf dem Rennbahngelände kam durchweg gut an, hatte aber durch die Minusgrade der vergangenen Tage seine unliebsamen Tücken.

"Man mußte höllisch aufpassen" gestand der deutsche M 45-Crossmeister Hans Pfisterer, "aber eine tolle Strecke!" Der Hockenheimer wollte bei der Premiere unweit seines Trainingsgeländes keinesfalls fehlen wie übrigens viele leistungsstarke Senioren, die trotz weiter Anreise mit ihrer Präsenz die Mastersklasse aufwerteten.

Walldorf/ Baden (14.1.): Rennbahn-Cross/ Deutscher Cross-Cup 2001: Männer (8000 m): 1. J. Koskei (KEN) 25:59, 2. Sidame (TAN) 26:00, 3. Naumann (USC Mainz) 26:13, 4. Killy (KEN) 26:30, 5. Fischer (LAV Bayer Uerdingen/ Dormagen) 26:30, 6. Frei (USC Freiburg) 26:35, 7. Bruder (LG Eintracht Frankfurt) 26:50, 8. Butz (TV Rheinau) 27:20, 9. Antokovic (TV Gengenbach) 27:22, 10. Buhrow (SG Walldorf Astoria) 27:35, 11. Kapitza (LG Bäderkreis) 27:40, 12. Schneble (TV Gailingen) 27:53, 13. Bohmann (USC Freiburg) 27:58, 14. Werther (SG Walldorf Astoria) 29.23, 15. Gigl (LG Bäderkreis) 29:23. Frauen (5000 m): 1. Belovol (UKR) 18:52, 2. Wassiluk (LG Eintracht Frankfurt) 18:58,. 3. Holletschek (ASC Darmstadt) 20:36. MJA (5000 m): 1. Wilhelm (LAV Bayer Uerdingen/ Dormagen) 17:43, 2. Paniczek (SFD Düsseldorf) 18:01, 3. Straulino (ASC Darmstadt) 18:11. MJB (5000 m): 1. Schmalz (LG Bäderkreis) 19:05. WJA (3600 m): 1. Edmeier (TV Rheinfelden) 14:48. Masters-Klasse: M 40 (6 500 m): 1. Pfisterer (HSV Hockenheim) 23:52, 2. Heiligtag (SFD Düsseldorf) 24:15, 3. Kruse (TuS Sythen) 24:36, M 50 (6 500 m): 1. Schmidt (TuS Köln rrh) 24:22, 2. Schmitt (TV Trebur) 25:37, W 35 (3 600 m): 1. Zeil (LSG Karlsruhe) 17:01. -wira


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