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real,- BERLIN-MARATHON „gibt ein gutes Zeichen“

Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit, begrüßt die Entscheidung, die Veranstaltung stattfinden zu lassen / Berliner Sport unterstützt die Spendenaktion

25.09.2001

Der real,- BERLIN-MARATHON wird in diesem Jahr nicht nur eine spitzen- und breitensportliche Bedeutung haben sondern auch eine politische. Nach den Terroranschlägen in Amerika dachten die Veranstalter um Horst Milde nie an eine Aufgabe ihres Laufes über die klassischen 42,195 km. Stattdessen war schon Stunden nach der Katastrophe klar, dass die Berliner Massenveranstaltung ein Zeichen setzen soll. Unter dem Motto „Run for Peace“ wird die Rekordzahl von 37.815 Athleten aus 85 Nationen starten. Hinzu kommen noch 6326 Schüler beim real,- MINI-MARATHON über rund 4,22 km, so dass sich die Gesamtteilnehmer der Veranstaltung sogar auf 44.141 erhöht. Alle sind aufgerufen, mit einem Trauerflor an den Start zu gehen. Entsprechendes schwarzes Stoffband werden die Organisatoren im Rahmen der Startnummernausgabe verteilen.

„Gerade diese hohe Zahl der internationalen Läufergemeinschaft hat uns darin bestärkt, den Lauf trotz der schrecklichen Geschehnisse in den USA durchzuführen und nicht ausfallen zu lassen. Unter dem Motto „Run for Peace“ werden sich Läufer aus 85 Nationen auf die Strecke durch die Bezirke Berlins begeben und so ihre Verbundenheit mit den Opfern und den Hinterbliebenen des Terroranschlages vom 11. September in New York und Washington dokumentieren”, sagte Cheforganisator Horst Milde, der all jenen Athleten, die nach der Katastrophe nicht starten wollen, anbot, ihre Teilnahmeberechtigung in das nächste Jahr zu verschieben. Nur vier nahmen diese Option aus unterschiedlichen Gründen wahr.

Ein Zeichen setzte auch Klaus Wowereit. Zum ersten Mal nahm ein Regierende Bürgermeister an einer Marathon-Pressekonferenz teil. „Es ist eine gute Entscheidung, dass dieser BERLIN-MARATHON stattfindet. Denn diese Veranstaltung ist völkerverbindend. Ohne dass dazu eine gemeinsame Sprache nötig ist, kommen Sportler unterschiedlichster Völker beim Laufen zusammen“, sagte Klaus Wowereit und fügte hinzu: „Der Lauf wird ein deutliches Zeichen geben für Völkerverständigung und gegen Intoleranz und Terror. Es wird ein gutes Zeichen sein, das aus Berlin in die Welt hinaus geht, und dafür möchte ich mich beim Veranstalter bedanken.“ Klaus Wowereit kündigte außerdem eine Grußbotschaft des neuen IOC-Präsidenten Jaques Rogge zum real,- BERLIN-MARATHON an. Der Regierende Bürgermeister, der am Sonntag um 9 Uhr auf der Straße des 17. Juni den Startschuss geben wird, hatte am Wochenende ein Gespräch mit dem Belgier, bei dem es auch um den Marathon ging. „Jaques Rogge begrüßt ausdrücklich das Motto des BERLIN-MARATHON.“ Während Wowereit den Startschuss gibt, wird Bundes-Innenminister Otto Schily bei dem Rennen, das unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stattfinden wird, die Siegerehrung übernehmen.

Der Trauerflor und das Motto „Run for Peace“ sind zwei Zeichen des real,- BERLIN-MARATHON, hinzu kommt aber noch die Spendensammlung zugunsten der Familien der in New York umgekommenen Feuerwehrleute und Polizisten. Diese Aktion wird inzwischen auch vom Landessportbund Berlin (LSB) unterstützt. „In diesem Jahr gibt es einen besonderen BERLIN-MARATHON. Wir wollen hier aus Berlin ein weiteres Zeichen der Solidarität geben. Deswegen rufe ich alle Teilnehmer und Zuschauer auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Diese Sammlung ist dem Berliner Sport ein tiefes Bedürfnis“, sagte LSB-Präsident Peter Hanisch. Das Sonderkonto des real,- BERLIN-MARATHON liegt bei der Berliner Bank (Konto: 845 339 000, Bankleitzahl: 100 200 00, Stichwort: Feuerwehr/Polizei New York).

Spitzensportlich steht der real,- BERLIN-MARATHON mit seinen 31.406 Läufern, 6105 Inline-Skatern, 117 Rollstuhlfahrern und 187 Walkern im Zeichen eines großen Duells. Zum ersten Mal seit 16 Jahren treffen bei einem City-Marathon die Olympiasiegerin und die Weltrekordlerin aufeinander. Sowohl für Naoko Takahashi (Japan), die vor einem Jahr in Sydney triumphierte, als auch für Tegla Loroupe (Kenia), die vor zwei Jahren in Berlin die Weltbestzeit von 2:20:43 Stunden gelaufen war, geht es um die erste Zeit unter 2:20 Stunden.


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