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Abera gewinnt auch in Fukuoka

Der Marathon-Olympiasieger und –Weltmeister siegt im Spurt in 2:09:25 / Stephan Freigang und Claudia Dreher gewinnen Lissabon-Marathon

08.12.2001

Der letzte hochkarätige Marathon-Klassiker des Jahres sah den Olympiasieger und Weltmeister als Sieger: Der Äthiopier Gezahegne Abera lief beim Fukuoko-Marathon in Japan 2:09:25 Stunden. Dabei setzte er sich, wie schon bei der WM in Edmonton im August, im Spurt durch. Geschlagen war dieses Mal nicht Simon Biwott (Kenia), der ebenfalls im Feld war, jedoch als Neunter in 2:12:47 Stunden keine Chance hatte, sondern Koji Shimizu. Der Japaner lief drei Sekunden hinter Abera ins Ziel. Dritter wurde sein Landsmann Toshinari Takaoka in 2:09:41.

Während das Rennen in Fukuoka ein reiner Männer-Elitelauf ist, fand zuvor der Frauen-Marathon von Tokio statt. Hier feierte Derartu Tulu ihren dritten großen Triumph in diesem Jahr. Die Äthiopierin hatte im April bereits den hochklassigen London-Marathon gewonnen und wurde dann in Edmonton Weltmeisterin über die 10.000-m-Strecke. Nunmehr setzte sie sich in flotten 2:25:08 Stunden auch in Tokio durch. Nach einem Anstieg setzte sich Derartu Tulu bei Kilometer 39 von ihren beiden verbliebenen Konkurrentinnen ab. Hinter der Äthiopierin wurde die Russin Irina Timofejewa in 2:25:29 Stunden Zweite, auf Rang drei folgte die Italienerin Bruna Genovese in 2:25:35. Insgesamt acht Läuferinnen blieben unter 2:30 Stunden.

Bei dem vergleichsweise weitaus schwächer besetzten Lissabon-Marathon gab es zwei deutsche Erfolgserlebnisse: So siegte Stephan Freigang, der Olympiadritte von 1992 in Barcelona, in 2:14:27 vor dem Spanier Julio R. Rey (2:14:55). Der Läufer des LC Cottbus verpasste jedoch ebenso wie Claudia Dreher die Norm für die Europameisterschaften in München im nächsten Jahr. Claudia Dreher, die für TV Friesen Naumburg läuft, erreichte nach 2:31:01 Stunden das Ziel.


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