42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

Weitere Veranstaltungen

News

Atemberaubender Erfolg von AVON RUNNING

Mit einer sensationellen Starterzahl und einem spannenden Rennverlauf wie schon seit Jahren nicht mehr, hat AVON RUNNING seine atemberaubende Entwicklung fortgesetzt.

26.05.2002

9426 Teilnehmerinnen aus 24 Nationen beim AVON RUNNING Berliner Frauenlauf sind ein Traum-Ergebnis für die Veranstalter vom SCC Berlin, aber auch für die beiden Sponsor-Partner AVON und NIKE. Siegerin dieses Rennens, das nicht nur der größte deutsche Frauenlauf sondern auch die größte deutsche Frauenfitness-Veranstaltung ist, wurde Kathrin Weßel. Die für den Veranstalterklub SCC Berlin startende Marathonläuferin rannte die 10-km-Distanz in 33:02 Minuten und hatte am Ende neun Sekunden Vorsprung vor Iris Biba (ASC Darmstadt). Als Kathrin Weßel auf dem zweimal zu durchlaufenden Rundkurs im Berliner Tiergarten ins Ziel lief, klatschten hunderte von Läuferinnen Beifall, die sie auf der Zielgeraden überrundet hatte. „So einen Zuspruch von Läuferinnen zu bekommen, die selbst im Rennen sind, das ist schon große Klasse“, sagte Kathrin Weßel.

Iris Biba, die sich in den letzten zwei Jahren nicht mehr in der deutschen Spitze platziert hatte, hatte überraschend einen Tag vor AVON RUNNING noch nachgemeldet. Und die frühere Marathonläuferin mit einer Bestzeit von 2:29:08 Stunden sorgte für Spannung in der Spitzengruppe. „Ich hatte auch lange Zeit nichts mehr von ihr gehört. Aber ich wusste, wenn sie startet, dann wird sie eine ernst zu nehmende Gegnerin sein“, sagte Kathrin Weßel. Doch zunächst sah es nach einer klaren Sache für die Berlinerin aus. Obwohl sie erst vor knapp zwei Wochen den Regensburg-Marathon gewonnen hatte, übernahm die 34-Jährige sofort die Initiative. Ihr eigenes Tempo laufend, löste sie sich von den Verfolgerinnen. Nach Kilometer 2, der nach 6:29 Minuten erreicht war, lag sie bereits 15 Meter vor einer Dreiergruppe. Dieses Trio wurde angeführt von Iris Biba. Hinter der Darmstädterin liefen Kristina da Fonseca-Wollheim (Eintracht Frankfurt) und Susanne Pumper (Österreich).

Nach knapp der Hälfte des Rennens, das bei idealem Laufwetter teilweise auf Straßen und teilweise auf Parkwegen durch den Tiergarten führte, war Kathrin Wessels Vorsprung auf rund 20 Meter gewachsen. Doch nun begann Iris Biba für mehr Tempo zu sorgen. Kurzzeitig konnte Kristina da Fonseca-Wollheim noch mithalten, dann fiel sie zurück. Gleiches war zuvor bereits der Österreicherin Susanne Pumper passiert. Bei Kilometer 7 (23:05 Minuten) war Kathrin Weßel nicht mehr alleine an der Spitze. Iris Biba hatte aufgeschlossen. „Probleme hatte ich nicht, obwohl ich am Ende des Rennens natürlich merkte, dass mir der Regensburg-Marathon noch in den Knochen steckt“, sagte Kathrin Weßel, die etwa 1500 Meter vor dem Ziel das Tempo verschärfte, so dass Iris Biba wieder zurückfiel.

Danach hatte Kathrin Weßel zwar keine Konkurrentin mehr neben sich, dafür stellten sich jedoch andere Probleme ein. „Auf dem letzten Kilometer wurde es richtig voll“, sagte die Berlinerin, die im vergangenen Jahr beim real,- BERLIN-MARATHON als Dritte in 2:28:27 Stunden ihre Bestzeit aufgestellt hatte und sich damit bereits für die EM in München im kommenden August qualifiziert hatte. Sie musste sich auf den letzten zwei Kilometern regelrecht durchboxen, weil zu viele überrundete Läuferinnen den Weg versperrten. Im nächsten Jahr werden die Organisatoren die Strecke verlegen, um dem Andrang gerecht zu werden. Nach 33:02 Minuten hatte Kathrin Weßel zum zweiten Mal nach 2000 den AVON RUNNING Berliner Frauenlauf gewonnen. Damals war es bei deutlich schwächerer Konkurrenz mit einer Zeit von 35:07 Minuten ein gelungenes Comeback nach ihrer Babypause, heute ist es ein erster in Richtung EM-Marathon in München gewesen. Vor einem Jahr war Kathrin Weßel Zweite beim AVON RUNNING gewesen. Dieses Mal war sie zwei Sekunden schneller, und es reichte zum Sieg. Wobei allerdings Iris Biba ein beachtliches Rennen lief. Man darf gespannt sein, wo sie demnächst noch in Erscheinung tritt.

Unerwartet wurde auch noch der Kampf um Platz drei spannend. Nachdem Kristina da Fonseca-Wollheim, die nach wie vor in Berlin lebt, aber für Eintracht Frankfurt startet, bei 7 km lediglich 40 Meter hinter dem Führungsduo Weßel/Biba gelaufen war, fiel sie auf dem letzten Stück deutlich zurück. Susanne Pumper, drei Kilometer vor Schluss noch mit einem Rückstand von rund 200 Metern Vierte, kam immer dichter heran. Doch am Ende rettete Kristina da Fonseca-Wollheim in 33:39 Minuten den dritten Platz ins Ziel - fünf Sekunden vor der Österreicherin.

Den 5-km-Fun-Run gewann Birgit Hunneshagen (WSG 81 Königs Wusterhausen) in 19:07 Minuten vor Angelika Ehebrecht (Potsdamer LC/19:46) und Ines Fischer (LAV Tempelhof/19:55).

Eine 20-prozentige Steigerung auf über 7000 Teilnehmerinnen hatten die Organisatoren eingeplant. Doch in den letzten Tagen vor der Veranstaltungen wurden sie regelrecht überlaufen. Nicht 20 sondern über 50 Prozent betrug der Zuwachs schließlich gegenüber dem vergangenen Jahr, als 6083 Frauen und Mädchen durch den Tiergarten gejoggt waren. 645 Teilnehmerinnen hatte der Berliner Frauenlauf einst bei seiner Premiere 1984. Erst vor vier Jahren waren es erstmals mehr als 2000.


Weitere News

22.12.2014 Geschäftsstelle vom 22. bis 29. Dezember 2014 geschlossen
22.12.2014 Das SCC EVENTS Magazin 2015 ist online
19.12.2014 GERMAN INLINE CUP Termine 2015 veröffentlicht
18.12.2014 Anmeldestart für die 24. Vattenfall City-Nacht

Noch mehr News finden Sie in unserem Newsarchiv

Sponsoren des 42. BMW BERLIN-MARATHON BMW Adidas AOK TAGHeuer Holiday Inn Erdinger Alkoholfrei Wobenzym plus Here Maps Germanwings

Anzeige

Anzeige