41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Berlin begrüßt Naoko Takahashi

Großer Empfang für die Olympiasiegerin

19.09.2002

Mit einem großem Bahnhof, einem Chor und einer einer Big-Band ("There is a hero") der Gustav-Heinemann-Oberschule wurde die Olympiasiegerin von Sydney und letztjährige Siegerin des real,- BERLIN-MARATHON Naoko Takahashi (JAP) heute mittag am Flughafen Tegel empfangen. Begeisterte Schüler des Japanisch-Kurses unter Anleitung des Schuldirektors Karl Pentzliehn schwenkten japanische Fahnen und hielten Spruchbänder in japanischer Sprache.

Einen großen Blumenstrauß erhielt Naoko von Race Director Horst Milde, der sie als Erster begrüßte, zum Empfang. Als Höhepunkt stimmte der vielstimmige Schulchor sogar ein japanisches Volkslied an. Die Gustav-Heinemann-Oberschule ist die einzige Berliner Schule, die Japanisch als zweite Fremdsprache anbietet. Über 150 Schülern nutzen diese Möglichkeit. Naoko Takahashi war völlig überrascht und überwältigt. Im letzten Jahr waren doch nur einige japanische Kamerateams am Flughafen, aber in diesem Jahr kam es jedoch zu einem Massenauflauf.

Die Erklärung ist einfach: Bei ihrem Sieg beim letztjährigen real,- BERLIN-MARATHON eroberte Naoko Takahashi nicht nur den Weltrekord für sich sondern auch die Herzen der Berliner (die der Japaner hat sie schon lange). Eine große japanische Kolonie schwenkte National-Fähnchen und applaudierte der Nationaheroin, die mit ihrem Trainer Yoshio Koide und weiteren Begleitern eintraf und von einem großen Aufgebot von Presse, Funk und mehreren Fernseh-Anstalten zu vielen Interviews gleich Rede und Antwort stehen mußte. Dass der Marathon in der Stadt ist, merken die Berliner auch an den über 700 Streckenschildern, die vor knapp zwei Wochen an den Berliner Laternen des Streckenverlaufs über 42.195 km (mit 1.5 km Draht) befestigt wurden. Dabei unterlief den fleissigen Helfern ein Lapsus: Anstelle von der Potsdamer Straße kommend die Schilder in der Grunewaldstraße aufzuhängen, folgten sie einfach dem Straßenverlauf und erklärten kurzfristig die Hauptstraße in Schöneberg zur offiziellen Rennstrecke. Erst durch aufmerksame Berliner Läufer wurden die Organisatoren vom SCC im eigenen Internet-Forum darauf aufmerksam gemacht. Ob Horst Milde im Führfahrzeug am Marathontag, dem 29. September jedoch den Streckenschildern gefolgt wäre oder seiner Erfahrung und Kenntnis der Strecke nach, ist eine ganz andere Frage.


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