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Der Lauforganisator Roland Winkler

Portrait des Cheforganisators des Berliner Team - Marathons im Plänterwald

14.12.2002

Auf den ersten Blick fällt er so gar nicht auf, der Roland Winkler. Jahrgang 1947, mittelgroß, leicht angegrauter Bart, nicht mal der geringste Ansatz eines Bierbauchs.

Aber bei Begriffen wie "Laufen", "Marathon", "Organisieren" - da wird er putzmunter, dafür lebt er. Der frühere Spitzensportler im Langstrecken-Bereich (Marathon und 100 km) und heutige Diplom-Sportlehrer und Fachlehrer für Geografie unterrichtet an einer Neuköllner Schule; aber danach, davor und dazwischen: Da werden neue Projekte entwickelt, da werden z.T. schon seit Jahrzehnten bestehende Marathon- und andere Laufwettkämpfe vor- und nachbereitet, da wird mit Sponsoren verhandelt, da wird mit Behörden und Ämtern diskutiert...

Inzwischen ist es schon eine ansehnliche Liste von Laufveranstaltungen, die auf die eine oder andere Art den Begriff Organisation mit dem Namen Roland Winkler verbinden. Eine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit bzw. Wertung der einzelnen Sportveranstaltungen.

Seit Urzeiten, nämlich seit 1985, ist er Cheforganisator des Berliner Team - Marathons im Plänterwald, der jährlich und im Weltmaßstab einzigartig im Januar stattfindet. Anfang der 90er Jahre initiierte er gemeinsam mit anderen den Internationalen Ägypten - Marathon, dessen sportlicher Leiter er die ersten beiden Jahre war. Es folgten Initiativen und wesentliche Impulse dafür, dass in Ländern wie Mauritius und Namibia der Marathonlauf und überhaupt die Laufbewegung bekannt und heimisch wurden. Deutschland- und Berlinweit sind Sportveranstaltungen wie der Hellersdorfer Marathon in Berlin oder der Weinlauf in Bingen am Rhein auch und z.T. ganz wesentlich mit seinem Wirken verbunden.

Der real BERLIN-MARATHON, dieses Großereignis, hat seit einigen Jahren einen Leiter des Bereichs Start: Roland Winkler (zusammen mit Werner Scuda). Dabei hat Roland es schon ds öfeteren fertig bekommen, wenn der letzt eMarathonläufer über die Matten gelaufen ist, dann hat er die Arbeitsjacke ausgezogen und ist selber mitgelaufen.

Und dabei ist er kein "einsamer Ritter" bei allen seinen Aktivitäten: Da ist vor allem "seine beste Ehefrau" Ingelore, selbst seit vielen Jahren ein perfekt laufendes (!) Organisations-Büro. Oder der Mann für alle, wirklich alle Details Werner Scuda. Außerdem hat der Roland Winkler dann noch so eine Art, so eine leise und freundliche Art, alle um ihn herum - Familie, Freunde, Kollegen, Schüler - gewissermaßen zu "infizieren", zu motivieren und zum Mittun anzuregen. So kommt es, dass bei vielen Wettkämpfen der Organisator Winkler auch zum Läufer Winkler werden kann. Dass er viele Helfer "nachgezogen" und ein arbeitsfähiges Team um sich gebildet hat - das ist unbestritten und ein großes Verdienst vom Laufenthusiasten Roland Winkler!

Die Zukunft? Absolut sicher, bestehende Projekte werden weitergeführt. Neues ist natürlich auch schon in Arbeit: Für den "Dracula - Lauf" in Rumänien im April 2003 ist ein Ordner angelegt und sind die Laufschuhe fast schon geschnürt. Klar ist er dabei, als Macher, als Läufer - der Roland Winkler vom SCC Berlin, der so gar nicht "Unauffällige"...


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