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IAAF Golden League in Zürich

Maria Mutola bleibt im Jackpot-Rennen

18.08.2003

Maria Mutola bleibt als einzige Athletin im Rennen um den IAAF Golden League-Jackpot. Die 800-m-Läuferin aus Mosambik gewann auch bei der fünften Station der Serie in Zürich über 800 m. In 1:59,93 Minuten bezwang Mutola dabei Stephanie Graf (Österreich/2:00,52). Dritte wurde Claudia Gesell (Leverkusen), die in2:01,03 Minuten ein feines Rennen zeigte. Ohne Probleme blieb dabei Maria Mutola im Jackpot, allerdings fehlte die Hallen-Weltrekordlerin Jolanda Ceplak in Zürich.

Wenn Maria Mutola nun auch in knapp drei Wochen in Brüssel gewinnen kann, hat sie alleine den Jackpot geknackt und ist um eine Million Dollar. Sie muss allerdings auch beim IAAF Athletics Final in Monte Carlo antreten. Dort ist aber kein Sieg nötig, um den Jackpot zu kassieren. In der Zwischenzeit stehen allerdings als Höhepunkt der Saison auch noch die Weltmeisterschaften in Paris auf dem Programm, die am nächsten Sonnabend beginnen.

Rechtzeitig vor der WM meldete sich 1500-m-Weltrekordler Hicham El Guerrouj zurück in Form. Der Marokkaner gewann in Zürich in der Jahresweltbestzeit von 3:29,13 Minuten und plant nun bei der WM sogar einen Doppelstart. Hicham El Guerrouj will auch über 5000 m Weltmeister werden.

Auch über die 800 Meter meldete sich der Weltrekordler zurück: Allerdings war Wilson Kipketer (Dänemark) nicht ganz so erfolgreich wie El Guerrouj. Kipketer lief auf Platz drei in 1:44,36 Minuten, während der Südafrikaner Mbulaeni Mulaudzi in 1:44,12 Minuten knapp vor seinem Landsmann Hezekiel Sepeng gewann. Nicht unbedingt einen Favoritensieg gab es auch im 5000-m-Rennen der Männer. Abraham Chebii (Kenia), der in Paris und Rom so dominierte, wurde dieses Mal nur sechster, während John Kibowen (Kenia) in 13:01,01 Minuten gewann.

Fünf Tage nach dem 1500-m-Sieg von Berlin steigerte sich die Türkin Süreyya Ayhan nun in Zürich auf 3:55,60 Minuten. Diese Zeit bedeutete einen türkischen Rekord – und sie macht Ayhan zur WM-Favoritin, denn es ist zugleich auch eine Jahreweltbestzeit. Man darf gespannt sein, welche Strecke Gabriela Szabo in Paris laufen wird – die 1500 m oder die 5000 m gegen die starken Afrikanerinnen. Die Rumänin gewann in Zürich souverän über 3000 m in der Jahresweltbestzeit von 8:33,95 Minuten.


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