41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Horst, schenk uns noch einmal solch einen Marathon!

Es bleibt zu hoffen, dass andere Städte wie Hamburg, Köln oder Frankfurt diesem Beispiel folgen

02.10.2003

9.612 Inline – Skater/innen bildeten am Samstag den Auftakt zu einem unvergesslichen Sportwochenende in der deutschen Hauptstadt.

Die Zeichen der Zeit wurden erkannt und so realisierte die Organisationscrew um Horst und Mark Milde erstmals einen eigenständiges MARATHONRENNEN für Inline –Skater im Rahmen des 30. real,- BERLIN-MARATHON.

Optimale Bedingungen empfingen nicht nur die einhundertfünfzig weltbesten Skater/-innen, am Ende machte sich die Rekord–Teilnehmerzahl von fast zehntausend Skatern auf die Sightseeingtour durch Berlin.

Dabei kamen sie in den Genuss einer neuen Streckenlegung mit Start und Ziel am Brandenburger Tor. Neben den obligatorischen Highlights “Wilder Eber“, Potsdamer Platz, An der Urania kamen diesmal noch der Ernst–Reuter–Platz, das Regierungsviertel, der Friedrichstadtpalast, der Gendarmenmarkt, das Auswärtige Amt, das Rote Rathaus, der Lustgarten und die Zielpassage Unter den Linden hinzu. Dass mit einer schnellen Zeit zu rechnen war, versprach schon ein Blick in die Starterliste. Fanden sich doch alle internationalen Teamfahrer ebenso in ihr wieder, wie die versammelte deutsche Speedskating–Spitze. Pünktlich 16.00 Uhr wurde das riesige Feld der Inline–Skater/-innen von Sport-Staatssekretär Thomas Härtel auf die Reise geschickt. Von Beginn an attackierten die Teams und so zeichnete sich schon zur Hälfte des Rennens eine schnelle Endzeit ab. Ca. achtzig Fahrer stürmten dann gegen 17.00 Uhr vorbei an Staatsoper und Humboldt–Universität in Richtung Brandenburger Tor. Am Ende konnte das Saab–Salomon–Team International seinen Vorjahressieger Juan Carlos Betancur am besten lancieren und so siegte er auf dem Pariser Platz vor Teamkamerad Massimilliano Presti und Diego Rosero (Hyper). Die Siegerzeit betrug 1:02:03 und zeigt deutlich, dass die Stundengrenze wieder einmal den unterschiedlichen Teamtaktiken zum Opfer gefallen war. Bester Deutscher einmal mehr wurde der Groß–Gerauer Christoph Zschätzsch (Team Fila International) auf Platz 16. Auch der Geraer Nico Widuwilt (Team Rollerblade Germany) und Toni Deubner (Team Fila Germany) konnten sich gegen die internationale Elite behaupten, was ihre Platzierungen 17 und 25 eindrucksvoll bestätigen.

Bei den Damen hatte am Ende die US–Amerikanerin Julie Glass ( Powerslide Team) die schnellsten Beine und siegte in einer Zeit von 1:11:28 Std. Beste Deutsche waren an diesem Tag die beiden Neuling–Schwestern, Michaela (Team Rollerblade Germany) auf Platz 15 und Franziska (Team Fila Germany) auf Platz 17.

Verirrten sich in den vergangenen Jahren nur wenige Zuschauer zu früher Stunde an die MARATHON–Strecke, um die Inline–Skater zu bewundern, standen dieses Mal rund 200.000 begeisterte Berliner und ihre Gäste an den Straßen und sorgten für einen würdigen Rahmen dieser dynamischen Sportart.

Damit zeigte die Organisation von um Horst Milde einmal mehr, dass sie gewillt ist, den Interessen der stetig steigenden Anzahl an Speedskatern gerecht zu werden. Es bleibt zu hoffen, dass andere Städte wie Hamburg, Köln oder Frankfurt diesem Beispiel folgen und den Inline–Skatern so zu einer eigenen Plattform verhelfen.

Auch wenn einige Medien und Vertreter der Politik und der Wirtschaft nicht zu erkennen scheinen, welches Potenzial diese Sportart birgt, werden sicher im nächsten Jahr wieder zehntausende Rollen den Berliner Asphalt beim am 25. September beim 31. real,- BERLIN-MARATHON zum Glühen bringen.

DANKE HORST UND MARK !

Mike Saft


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