41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Alle Dopingproben negativ beim real,- BERLIN-MARATHON 2003

Paul Tergat für Olympia 2004 in Athen nominiert

10.11.2003

Nach Mitteilung durch IAAF / DLV an den Veranstalter SCC-RUNNING ist das Ergebnis der Analyse aller Dopingproben beim 30. real,- BERLIN-MARATHON am 27./28. September 2003 negativ. Die Analysen – neben Urin - wurden auch Blutproben untersucht – wurden vom Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Kreischa durchgeführt.

Damit steht der Anerkennung des Weltrekordes von Paul Tergat (Kenia) mit 2:04:55 Stunden seitens der IAAF nichts mehr im Wege, denn auch die Streckenlänge war ohne Einwand überprüft worden.

Auch der “inoffizielle“ Weltrekord der Marathon-Mannschaft durch Kenia mit Paul Tergat (2:04:55), Sammy Korir (2:04:56) und Titus Munji (2:06:15 / Gesamtzeit: 6:16:06 Stunden) kann damit in die entsprechenden Bestenlisten aufgenommen werden. Die Team-Bestzeit hielt auch schon vorher ein kenianisches Trio mit 6:20:26. Im Team-Durchschnitt blieben in Berlin alle drei Kenianer unter der vorherigen Weltrekordzeit von Khalid Khannouchi (USA) von 2:05:38.

Der dritte Weltrekord fiel durch Andres Espinosa (Mexiko) – Sieger des New York Marathon 1993 – der den Masters-Weltrekord (über 40 Jahre) pulverisierte und nun auf 2:08:46 verbesserte. Nicht unerwähnt sollte in diesem Zusammenhang die japanische Siegerin Yasuko Hashimoto bleiben, die zwar keinen Weltrekord lief, aber ihre persönliche Bestzeit um über zwei Minuten auf 2:26:32 verbesserte.

Paul Tergat für Olympia 2004 in Athen nominiert

Überraschend hat der kenianische Leichtathletik-Verband bereits drei Athleten für den olympischen Marathonlauf bei den Spielen in Athen 2004 nominiert. Darunter ist auch der Sieger des real,- BERLIN-MARATHON, Paul Tergat. Der Weltrekordler hat die Nominierung angenommen. “Ich habe noch nie eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewonnen. Das ist eine große Herausforderung“, hatte Paul Tergat nach seinem Triumph in Berlin gesagt.

Neben Paul Tergat wurden auch die Marathon-Weltmeisterin von Paris, Catherine Ndereba und Margaret Okayo, die Siegerin des New-York-City-Marathons, bereits nominiert. Die kenianischen Funktionäre wurden aufgrund ihrer oftmals undurchsichtigen Nominierungsstrategie in den letzten Jahren immer wieder kritisiert. Nun geben sie ihren besten Athleten viel Vorbereitungszeit auf Olympia. Man wolle, dass sich die Läufer langfristig und konzentriert auf den olympischen Marathon vorbereiten können, hieß es beim kenianischen Verband.


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