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Laufen in neue Dimensionen

Im vergangenen Jahr wurden genau 123.778 Meldungen registriert

05.01.2004

Mit einem neuen Rekord hat SCC-RUNNING nach dem Berliner Pilsner Silvesterlauf das Laufjahr 2003 beendet. In 15 verschiedenen Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr genau 123.778 Meldungen registriert. Damit wurde zum ersten Mal die Marke von 120.000 übertroffen. Im Vergleich zu 2002 (108.848) bedeutet dies einen Zuwachs um rund 15 Prozent. “Es ist das beste Jahr unserer Veranstaltungsgeschichte“, sagte Race-Director Horst Milde, der vor gut 40 Jahren den Berliner Cross-Country-Lauf am Teufelsberg gestartet hatte. Bis zum Ende des vergangenen Jahres zählte SCC-RUNNING in 345 Veranstaltungen insgesamt 1.264.110 Meldungen.

Im neuen Laufjahr, das mit dem Berliner Neujahrslauf bereits erfolgreich begonnen hat – mit 3600 Startern beteiligten sich hier so viele wie schon seit vielen Jahren nicht mehr –, könnte eine weitere markante Zahl überschritten werden. Denn wenn die Tendenz bestehen bleibt, dürften deutlich über 125.000 Teilnehmer für die Events von SCC-RUNNING melden.

Schon jetzt wird SCC-RUNNING als Lauf-Veranstalter, der regelmäßig mehrere Rennen im Jahr organisiert, weltweit nur noch vom New-York-Road-Runners-Club übertroffen. Aushängeschild der Amerikaner, die im Gegensatz zu den Berlinern eine erheblich größere Anzahl von Veranstaltungen organisieren, ist natürlich der New York City Marathon, der in diesem Jahr mit 34.703 Läufern im Ziel der größte der Welt ist.

Auch beim Berliner Pendant zum New York City Marathon gab es in diesem Jahr neue Teilnehmerrekorde. Im Ziel des real,- BERLIN-MARATHON wurden erstmals über 30.000 Läufer registriert (30.709). Damit ist der real,- BERLIN-MARATHON hinter New York, Chicago und London weltweit auf Position vier vorgerückt. Zählt man alle Teilnehmer des real,- BERLIN-MARATHON zusammen – also auch Inline-Skater, Schüler beim real,- MINI-MARATHON sowie die Kinder beim Bambinilauf – wurden sogar 55.539 Athleten aus 99 Nationen gezählt. 11.000 starteten zudem tags zuvor beim Frühstückslauf.

“Immer mehr Menschen erkennen den gesundheitlichen Wert des Laufsports. Deswegen wird die Laufbewegung weiter wachsen und attraktiv bleiben“, erklärt Race-Director Horst Milde. Rund 15 Millionen Deutsche halten sich inzwischen mit Jogging fit.

Ganz ähnlich wie Horst Milde äußert sich auch Hiroaki Chosa, der Präsident der internationalen Straßenlaufvereinigung (AIMS). “Ich bin mir sicher, dass sich der Laufsport immer weiter entwickeln wird“, sagt der Japaner (siehe auch Interview mit Hiroaki Chosa im News-Bereich dieser Seite). Auch der internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) hat den Wert der Laufveranstaltungen für die Sportart erkannt und kooperiert mit AIMS aber auch einzelnen Veranstaltungen. “Der Laufsport ist zu einem kulturellen Phänomen geworden. Wer hätte das gedacht? Noch vor 50 Jahren war eine derartige Entwicklung nicht vorherzusagen. Hinzu kommt, dass der Laufsport auch eine globale, wichtige gesundheitspolitische Bedeutung erlangt hat“, sagt der Vize-Präsident der IAAF, Helmut Digel.


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