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“Laufen wird noch populärer“

Interview mit Hiroaki Chosa, dem japanischen Präsidenten der Association of International Marathons and Road Races (AIMS)

05.01.2004

Wie bewerten Sie die Position des real,- BERLIN-MARATHON international?

Hiroaki Chosa: “Der real,- BERLIN-MARATHON ist weltbekannt – vor allen Dingen auch aufgrund der schnellen Strecke bei den Eliteathleten. Zugleich ist diese Veranstaltung sehr erfolgreich, wenn es darum geht andere Wettbewerbe neben dem Laufen zu integrieren – ich denke da an das Inline-Skating und an das Power-Walking. Dadurch interessieren sich immer mehr Menschen für den Marathon. Die Berliner Veranstalter verstehen es zudem, den Bedürfnissen und Wünschen der Läufer organisatorisch gerecht zu werden. Deswegen ist der real,- BERLIN-MARATHON angesehen als einer der besten und größten City-Marathonläufe der Welt.“

Wie sehen Sie die Entwicklung des Laufsports allgemein?

Hiroaki Chosa: “Die Menschen wissen, dass Gesundheit im Leben eine entscheidende Rolle spielt. Das Laufen wiederum bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Leben aktiv zu genießen, denn es ist ein gesunder Sport – sowohl für die Physis als auch die Psyche. Deswegen wird sich der Laufsport immer weiter entwickeln und den zukünftigen Ansprüchen der Läufer gerecht werden.“

Glauben Sie, dass sich auch der Wachstum der Straßenrennen fortsetzen wird?

Hiroaki Chosa: “Ja, dieser Zuwachs wird sich fortsetzen und der Laufsport wird noch populärer werden. Denn Laufveranstaltungen geben dem Athleten das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Außerdem kommt ein touristischer Wert und eine gewisse Kommunikation untereinander hinzu.“

Wie kann man die Läufe noch besser in der Öffentlichkeit darstellen, um auch mehr Medieninteresse zu wecken?

Hiroaki Chosa: “Ich glaube, dazu sind hauptsächlich zwei Dinge nötig: Man braucht erstklassige Resultate von Topathleten. Und außerdem spielt der gemeinnützige Beitrag eine Rolle. Je mehr Läufer zukünftig für Benefizzwecke Spenden sammeln, desto besser.“


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