42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

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Verbesserte Struktur beim medizinischen Service soll beibehalten werden

Ärztlich-pflegerische Hilfestellung des Läufers während des Laufens

16.02.2004

Die medizinische Betreuung beim real,- BERLIN-MARATHON wurde im vergangenen Jahr erfolgreich neu strukturiert. Vom ersten Kilometer ab war das Sicherheitsnetz so eng gestrickt, dass Notärzte zu keinem Streckenpunkt länger als drei Minuten unterwegs gewesen wären. Bei einer ernsthaften Komplikation konnte ein 47-Jähriger bei Kilometer 34 sofort behandelt werden und war schnell außer Lebensgefahr. Die erfolgreiche Struktur soll 2004 natürlich beibehalten werden.

Die Leitung des Rettungswesens hat die Berliner Feuerwehr. Das Deutsche Rote Kreuz Berlin ist sowohl in der medizinischen Versorgung als auch mit seinem Sanitätsdienst in den Medical-Service des real,- BERLIN-MARATHON integriert. Eine wesentlich höhere Streckendichte in der ärztlichen- sowie pflegerischen Versorgung ist nun gegeben. Mehrere Kliniken sind dabei mit einzelnen Standorten an der Strecke vertreten. Fünf Standorte wurden von den Kliniken des Vivantes-Verbundes betreut, je zwei von der Charité und den DRK-Kliniken sowie einer vom Bundeswehrkrankenhaus. Das Unternehmen Philips stellte dem real,- BERLIN-MARATHON die medizinische Notfallausstattung zur Verfügung.

Diese Struktur bedarf einer äußerst disziplinierten und perfekt ausgeklügelten Logistik, damit im Falle eines Falles wirklich das Menschenmögliche getan wird, um einem Unfall oder einer intensiveren Komplikation mit optimalem Standard zu begegnen. Die Gesamtorganisation liegt in der Hand des Sportmedizinischen Service (SMS). Die Organisation des Rettungsdienstes wird von der Berliner Feuerwehr nach streng hierarchischen Prinzipien organisiert. Die Streckenbetreuung mit motorisierten Ärzten (rollender Sport- oder Streckenarzt) wurde ebenfalls ausgebaut. Dieser besondere Service wird von vielen Läufern als ausgesprochen sympathisch empfunden und entsprechend angenommen. Hier liegt nicht die Erste Hilfe-Maßnahme als Notfallversorgung im Zentrum des Handelns, sondern eine ärztlich-pflegerische Hilfestellung des Läufers während des Laufens.





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