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Alle Infos zum Bewag BERLINER HALBMARATHON

Presse-Dokumentation

29.03.2004

Nachfolgend haben Sie die Möglichkeit, so gut wie alle aktuellen Informationen der Presse-Dokumentation des 24. Bewag BERLINER HALBMARATHON abzufragen. Von den Stars bis zum Bambinilauf, von der BERLIN VITAL Frühjahr bis zu den Sponsoren.

Download der Presse-Dokumentation (1.6 MB)

Beide Vorjahressieger und die Streckenrekordhalterin am Start

Der 24. Bewag BERLINER HALBMARATHON ist auch in diesem Jahr der erste große deutsche Straßenlauf mit internationaler Bedeutung. Läufer, Inline-Skater, Power-Walker und Rollstuhlfahrer sowie die Teilnehmer des Bewag FUN-RUN über 3,5 km und des Bambinilaufes zusammengezählt, werden voraussichtlich wie zuletzt wieder über 17.500 Athleten am Start sein. Der Zuwachs beim Bewag BERLINER HALBMARATHON seit 1999 ist enorm. Noch vor fünf Jahren waren es weniger als 4.000 Meldungen. Heute ist der Bewag BERLINER HALBMARATHON schon so groß wie der real,- BERLIN-MARATHON zeitweilig in den 90er Jahren war.

Der internationale Stellenwert des Bewag BERLINER HALBMARATHON hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Und so ist das Starterfeld in diesem Jahr in der Spitze so gut besetzt wie nie zuvor. Beide Vorjahressieger – die Kenianer Paul Kirui und Magdaline Chemjor – wollen versuchen, ihren Erfolg zu wiederholen. Außerdem ist auch die Streckenrekordhalterin dabei: Joyce Chepchumba (Kenia) gewann 2000 in 68:22 Minuten. Für viele Athleten ist der größte und hochkarätigste deutsche Straßenlauf über die ,halbe Distanz von exakt 21,0975 km ein idealer Test für einen der großen Marathonklassiker wie London oder Boston.

Zwei große Veränderungen erwarten die Teilnehmer: Das neue Start-Ziel-Gebiet liegt nun in unmittelbarer Nähe zum Schloßplatz und zum Berliner Dom. So hat auch der 3,5 km lange Bewag FUN-RUN eine neue Strecke. Die Sportmesse findet zum ersten Mal als BERLIN VITAL Frühjahr mit einem breiten Rahmenprogramm in den Messehallen am Funkturm statt.

Spitzensportlicher Höhepunkt in der Geschichte des Bewag BERLINER HALBMARATHON war bisher das Rennen 2001. Damals gewann der Spanier Fabián Roncero in der heute noch gültigen Halbmarathon-Europarekordzeit von 59:52 Minuten.

Der Favorit am Sonntag kommt jedoch nicht aus Europa sondern aus Kenia. Paul Kirui, der vor einem Jahr bei kaltem, feuchtem und windigem Wetter 61:05 Minuten gelaufen war, will auf der flachen Berliner Strecke seine Bestzeit erneut unterbieten. Diese steht inzwischen bei 60:22 und ist zugleich die Jahresweltbestzeit 2004. Einer seiner Konkurrenten ist ein erfolgreicher Marathonläufer: Christopher Cheboiboch (Kenia) lief 2002 sowohl in Boston als auch in New York auf Rang zwei. Am 21. März gewann Cheboiboch den Halbmarathon in Den Haag in 62:41 Minuten. Alles andere als ein weiterer kenianischer Sieg wäre eine große Überraschung. Sieben Mal kam in den letzten zehn Jahren der Sieger aus Kenia.

Das Frauenfeld ist wesentlich stärker besetzt als in den letzten Jahren. Am Start ist neben der Vorjahressiegerin Magdaline Chemjor (Kenia) auch die Streckenrekordhalterin Joyce Chepchumba. Bei den ungünstigen Witterungsbedingungen des vergangenen Jahres lief Chemjor 71:12 Minuten – inzwischen hat sie ihre Halbmarathon-Bestzeit auf 69:39 Minuten gesteigert. Noch ein Stück schneller war Joyce Chepchumba bei ihrem Streckenrekord vor vier Jahren in Berlin mit 68:22. Neben der Marathon-Olympiadritten ist noch eine weitere Kenianerin zu beachten: Lenah Cheruiyot war 2003 beim Bewag BERLINER HALBMARATHON Zweite und hat eine Bestzeit von 68:54. Auch Kenias Frauen haben eine beachtenswerte Erfolgsserie beim Bewag BERLINER HALBMARATHON: In den letzten fünf Jahren kam die Siegerin jeweils aus Kenia.

Im Kampf um den Sieg spielen deutsche Läufer bei den großen internationalen Straßenrennen schon lange keine Rolle mehr. An dieser Situation wird sich in nächster Zeit nichts ändern. Daher sind auch beim Bewag BERLINER HALBMARATHON deutsche Läufer nicht unter den Favoriten. Einzig Martin Beckmann (LG Leinfelden), der vor zwei Wochen Zweiter war bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften, hat eine Chance auf eine vordere Platzierung. Bei den Frauen gilt dies für zwei Athletinnen: Kathrin Weßel (SCC Berlin) und Susanne Ritter (LG Braunschweig), die vor zwei Wochen als 23. bei der Cross-WM überzeugte.

Es ist genau zehn Jahre her, als die Berlinerin Kathrin Weßel den größten deutschen Halbmarathon gewann. Auch dieses Mal ist die 36-jährige Läuferin des SCC Berlin wieder dabei. Als Joyce Chepchumba 1999 zum ersten Mal in Berlin gewann, war Weßel Dritte, beim dritten Sieg der Kenianerin war die Berlinerin 2001 Zweite. Die frühere deutsche Serienmeisterin über 10.000 m und Weltklasseläuferin über die Bahn-Langstrecken wurde trotz Verletzungsproblemen im September 2002 beim real,- BERLIN-MARATHON Deutsche Meisterin.


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