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Paul Kirui will die Stunden-Barriere brechen beim Bewag BERLINER HALBMARATHON

Nachmeldungen noch bis Sonnabend (18.00 Uhr) möglich auf der BERLIN VITAL in den Messehallen am Funkturm, Masurenallee

02.04.2004

Es ist alles vorbereitet für das hochklassigste Rennen in der Geschichte des Bewag BERLINER HALBMARATHON. Bei der 24. Auflage des Laufes, der am Sonntag Unter den Linden gestartet wird (Skater: 10.20 Uhr, Läufer: 10.40 Uhr) werden sicherlich einmal mehr die Kenianer den Sieg unter sich ausmachen. Die Frage ist nur: in welcher Zeit.

„Ich glaube, ich kann unter 60 Minuten laufen, wenn das Tempo von Anfang an gut ist“, kündigte der Vorjahressieger Paul Kirui bei der heutigen Pressekonferenz des Bewag BERLINER HALBMARATHON an. Auf regelkonformen Strecken ist dies bislang erst sieben Läufern gelungen. Der 24-jährige Kirui, der ein Halbmarathon-Spezialist ist und in diesem Jahr seinen ersten Marathon-Start plant, hat sich Ende Februar auf 60:22 Minuten verbessert. Läuft er am Sonntag tatsächlich unter 60 Minuten, könnte auch der Streckenrekord des Spaniers Fabián Roncero in Gefahr kommen. Roncero hatte 2001 in 59:52 Minuten gewonnen. In Eldoret im kenianischen Hochland hat sich Paul Kirui danach auf den Bewag BERLINER HALBMARATHON vorbereitet.

Ein anderer, dem eine erstklassige Zeit zuzutrauen ist, ist Christopher Cheboiboch. Der 26-Jährige erklärte: „Ich möchte in Berlin gerne meine Bestzeit unterbieten.“ Diese steht bei 60:33 Minuten. Vieles wird am Sonntag vom Wetter abhängen. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder kühle Temperaturen, Wind und sogar Schnee Topzeiten verhindert hatten, sind die Vorhersagen für Sonntag dieses Mal günstig. Einzig der Wind könnte ein Problem werden.

Bei den Frauen gibt es ein Duell zwischen der Vorjahressiegerin Magdaline Chemjor und der Streckenrekordhalterin Joyce Chepchumba (beide Kenia). „Noch bin ich etwas müde. Aber wenn ich an der Startlinie stehe, wird es okay sein und dann werden wir sehen“, erklärte Joyce Chepchumba, die am vergangenen Sonntag den Lissabon-Halbmarathon in der persönlichen Bestzeit von 68:11 Minuten gewann. „Ich fühle mich sehr gut und will gewinnen. Aber das Feld ist in diesem Jahr sehr stark besetzt, ich werde mein bestes geben müssen“, sagte Magdaline Chemjor, die eine Bestzeit von 69:39 Minuten aufweist.


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