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4. Berliner Osterlauf mit Eiersuche am Teufelssee

Die junge Berliner Lauftradition findet immer mehr Liebhaber

11.04.2004

Statt des traditionellen „Osterspaziergangs“ - von Johann Wolfgang von Goethe - gibt es berlinerseits den lauftechnisch weiter entwickelten „Berliner Osterlauf“ – von Bernd Hübner und SCC-RUNNING!

Während in Paderborn am Ostersonnabend schon der 58. Paderborner Osterlauf als Wettkampf mit großer Tradition absolviert wurde, hat in Berlin der Osterlauf ein ganz junges Vorleben – aber ohne jeglichen Wettkampfcharakter und als läuferisches Familientreffen am Feiertag gedacht.

Nach der Premiere im Jahr 2001 mit 33 Teilnehmern, 2002 mit 78, im Vorjahr mit 122, gab es in diesem Jahr mit 139 ostereiersuchenden Mitläufern/innen jeglichen Alters bei strahlender Sonne eine erneute Steigerung.

Der jüngste Teilnehmer wurde im Babyjogger von der Mutter locker laufend durch den sonnigen Forst geschoben. Die Medien-Begleitung des 4. Berliner Osterlaufes hatte aber fast schon die Bedeutung eines wichtigen Wettkampfes, denn drei Fernseh-Kamerateams und ein Hörfunkteam begleiteten den Osterhasen und die Läufer durch den Forst.

Zum Zeremoniell des österlichen Laufes von SCC-RUNNING gehörte natürlich Wolfgang Paech, der seine Kostümierung als ausgewachsener Hase aus dem Fundus eines Berliner Opernhauses entliehen hatte und stilecht durch den Grunewald führte.

Bei der etwa 10 Kilometer langen österlichen Jogging-Runde durch den Grunewald, mit Ostereiersuche am Teufelssee, war das traditionelle Ziel das Forsthaus „Alte Saubucht“. Klaus Lippert, Sohn des Alt-Försters Hans Lippert, hat einen guten Ruf bei der Berliner Laufgemeinde, da auf einem Podest seines Forsthauszaunes immer frisches Wasser in einem Tank für die im Grunewald trainierenden Läufer bereitsteht. Osterhase Wolfgang Paech überreichte Klaus Lippert als Dankeschön ein Bund Möhren für die im Stall gehaltenen Hauskaninchen.

Der Forsthausgarten war mit Luftballons geschmückt, an den Bäumen hingen bunte Ostereier, und auf Tischen im Freien lagen österliche Spezialitäten für die Teilnehmer. Es gab Tee und auch kleine Gläschen mit Eierlikör. Mitlaufende Ehrengäste waren Hajo Seppelt, der unermüdliche Chef der RBB-Laufbewegung und Mark Milde, der neue Race-Director von SCC-RUNNING und des real,- BERLIN-MARATHON.

Nach dem Rückweg zum Mommsenstadion, das extra vom Sportamt Charlottenburg-Wilmersdorf für die Osterläufer zum Umziehen und Duschen geöffnet wurde, gab es anschließend ein gemeinsames Osterpicknick des harten Laufkerns mit Kuchen auf dem Rasen vor dem Stadion.

Schon am Ostersonnabend fanden die kostenlosen Trainingsangebote von SCC-RUNNING, die RBB-Laufbewegung im Tiergarten sowie das spezielle Frauenlauftraining für den 21. AVON RUNNING Berliner Frauenlauf am 22. Mai, erwartungsgemäß hohe Teilnehmerzahlen.

Nächster Lauf: Die Premiere des RBB-Laufes 2004 (Drittelmarathon) – organisiert vom Potsdamer Laufclub und SCC-RUNNING am 2. Mai mit Start und Ziel an der Glienicker Brücke. Die Strecke führt über 14,065 km durch Potsdam für Läufer und Power-Walker.

Weitere Einzelheiten sind dem Internet zu entnehmen unter: http://www.berlin-marathon.com/events/rbblauf

Der verbilligte Voranmeldeschluss: 25. April 2004


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