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24-Stunden-Staffellauf wirbt im September für Integration und Toleranz

Eine Aktion des DSB in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern

13.07.2004

Mit einer 24-Stunden-Staffellaufserie will das Projekt "Integration durch Sport" des Deutschen Sportbundes in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Inneren einen Monat lang für bessere Integration und Toleranz in Deutschland werben.

Bei der Auftakt-Veranstaltung am 1. September in Potsdam werden unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Otto Schily, Manfred von Richthofen als Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) und Sachsen-Anhalts Gesundheitsminister, Gerry Kley, als Vorsitzender der Sportminister-Konferenz die Läufer erstmals rund um die Uhr unterwegs sein. Richthofen und Klein werden in Potsdam den Startschuss geben.

Schily und Welt kommen nach Recklinghausen Ein weiterer Höhepunkt ist die Staffel am 20. September in Recklinghausen, zu der Innenminister Schily und sein Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Jochen Welt, ihr Kommen angekündigt haben. Welt hat sein Interesse für das Projekt bereits mehrfach bekundet und erst kürzlich den 15. Mai zum bundesweiten "Tag der Integration durch Sport" erkoren.

Aus der Sicht von Welt ist der Sport ein ideales Mittel, um die Integration von Migranten und Aussiedlern voranzutreiben. Das Innenministerium gewährt dem Projekt seit vielen Jahren ein konstante finanzielle Basis.

Den anschließenden Schlusspunkt der Serie setzen die hessische Sportjugend am 1. Oktober sowie Berlin-Hohenschönhausen einen Tag später. Die Hessen laufen in Frankfurt, wo die Stadt den Staffellauf massiv unterstützen wird. Diese Hilfe symbolisiert die Oberbürgermeisterin der Mainmetropole, Petra Roth, als regionale Schirmherrin. Am 1. Oktober werden ab Mittags die Teilnehmer auf den Rundkurs am Main entlang und unterhalb der Skyline der Banken-Hochhäuser so viele Kilometer wie nur möglich absolvieren.
Am 11. November wollen es sich die Hamburger dann nicht nehmen lassen, auf dem Eis noch einen kleinen Nachtrag zu leisten. Die Liste der angekündigten Orte erfasst jede Größe und reicht von Borgsdorf und Luckenwalde über Sangerhausen und Kiel bis hin zu Weimar und Saarbrücken. Innerhalb des ganzen September sollen möglichst immer irgendwo in Deutschland Läufer und Läuferinnen unterwegs sein. Der Staffelstab wird dann virtuell übergeben werden, die Uhr für Zahl der gelaufenen Runden läuft immer weiter. "Wir sind uns sicher, dass wir eine imposante Zahl erreichen werden", meinte die DSB-Projektleiterin Heike Kübler.

Jeder Interessent auf eine Teilnahme kann schon jetzt im Internet unter www.integration-durch-sport.de nachschauen, wann und wo in seiner Gegend für Toleranz und Frieden gelaufen wird.

An vielen Orten sind schon jetzt Anmeldungen möglich. In Frankfurt liegen bereits eine Menge von Anmeldungen vor, obwohl die Veranstalter noch gar nicht an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Quelle: www.dsb.de


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