41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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15. Havellauf mit großer Beteiligung und bei Sonnenschein

Monika und Bernd Hübner seit 15 Jahren in vorderster Position

18.07.2004

Rund um den Flensburger Löwen - in der Nähe von Heckeshorn – gegenüber dem Strandbad Wannsee, wimmelt es einmal im Jahr von Läuferinnen und Läufern. Dann bläst Bernd Hübner ins Veranstalterhorn und viele kommen, um den BERLIN-MARATHON-Rekordler die Ehre zu erweisen.
Er kann dann beweisen, daß er nicht nur gut und viel laufen kann, sondern auch hervorragend organisieren.

Allerdings ist das organisieren auch mit viel Nervenkraft verbunden, nachts um 2.30 Uhr stand er heute senkrecht im Bett, als das Unwetter über Berlin wahre Sturzfluten abließ. Da bekam er es als Veranstalter mit der Angst zu tun – liegen wieder Bäume (wie schon traditionell) quer über der Laufstrecke, ist die Markierung noch zu sehen, hört es noch vor dem Start auf mit dem ewig schlechten Wetter o.ä. ?

Bernd Hübner & Co. vom Post SV hatten bei der Durchführung des 15. Havellaufes das Glück der Tüchtigen, es schien strahlend die Sonne vom Himmel, fast schon wieder zu warm - zum spazieren gehen am Ufer sehr schön, aber für die Läufer etwas zu feucht und schwül.
Es standen wieder 800 Teilnehmer an der Startlinie vor dem riseigen Löwen und pünktlich um 9.00 Uhr erfolgte der Start.

Durch den starken Regen gab es viele Wasserlachen auf dem Parcours, manche der Teilnehmer sahen danach im Ziel auch entsprechend aus. Die Strecke war mit Sägemehl gezeichnet und auch mit Ordnern des Post SV gesichert.
Durch die Enge des Uferweges war die Läuferschlange bedrohlich lang, aber nach 1 Kilometer konnte man eigentlich frei laufen.

Im Lauf der Männer über ca. 13,7 km gewann der erklärte Favorit vom BSV 1892 Lennart Sponar in 45:16 mit großem Vorsprung vor dem verbissen kämpfenden SCCer Ralf Preibisch in 47:48.
Überraschend gut lief als Fünfter Peter Bobbert vom TSV Tempelhof-Mariendorf, der sofort nach Zieldurchlauf verschwand, weil er am Montag sein Examen als Arzt ablegt. Auch Altstar „Willi“ Winfried Jackisch vom Veranstalter war im Vorderfeld als Neunter wieder sehr gut drauf.

Bei den Frauen war der Einlauf sehr viel knapper. Bianca Meyer vom SCC gewann in 55:53 vor Sylvia Jacobs (Ron Hill) 56:07 und Ursula Brümmer (Jelly Bears) 57:50.

Der Zieleinlauf war für die Läufer - wenn sie ihren Spurt vorher einsetzen wollten - schwer einzuschätzen, weil das Ziel direkt hinter der Kurve lag.

Bernd und Monica Hübner hatten „ihren Lauf“, sie sind seit 15 Jahren in erster Position dafür verantwortlich, wieder sehr liebevoll und durchdacht vorbereitet und sie hatten mit dem Wetter auch wieder das entsprechend glückliche Händchen.

Im Ziel gab es für die Teilnehmer gleich die Erinnerungs-Urkunde in die Hand und vom noblen Sponsor ein schönes Badehandtuch.

Erster Sieger des BERLIN-MARATHON, "Fori-Läufer" und die RBB-Laufbewegung

Im Felde sah man auch den MARATHON-Altstar von der LG Nord Günter Hallas, erster Sieger des BERLIN-MARATHON 1974, gerade von einer Busreise aus Moskau und Petersburg zurückgekehrt und auch viele "Fori-Läufer" sah man dank ihrer Laufhemden und die Teilnehmer der RBB-Laufbewegung, natürlich mit dem aus Griechenland gebräunten Hajo Seppelt an der Spitze.

Frauen:
1. Bianca Meyer (SCC) 55:53
2. Sylvia Jacobs (Ron Hill) 56:07
3. Ursula Brümmer (Jelly Bears) 57:50
4. Dana Scholz (Ron Hill) 58:06
5. Karsta Parsiegla (SCC) 58:59

Männer:
1. Lennart Sponar (BSV 1892) 45:16
2. Ralf Preibisch (SCC) 47:48
3. Tobias Langhoff (Nurmi) 48:04
4. Daniel Büchel (SCC) 48:19
5. Peter Bobbert (TSV Tempelhof-Mariendorf) 48:19
6. Peter Spahn (OSC)
7. Michael Eis (SCC)
8. Klaus Boesang (Helios)
9. Winfried Jackisch (Post SV)

(Namen und Zeiten werden noch ergänzt, wenn Bernd Hübner abends zurück ist vom Auf- und Abräumen der Strecke)

www.havellauf.de


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