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Speedskating Europameisterschaft 2004 in Groningen/Holland

Rückblick und Einblick

09.08.2004

Was passierte eigentlich in der letzten Woche bei der Speedskating Europameisterschaften in Holland, bzw. was passiert überhaupt auf so einer Europameisterschaft? Für viele “normale“ Speedskater und Interessierte sicherlich nicht so leicht zu beantworten.

Man erlebt den Sport Woche für Woche auf etlichen Straßenrennen im ganzen Land und ist es gewohnt, dass Spitzensportler und Breitensportler gemeinsam starten. Zwei mal im Jahr treffen sich jedoch die Besten der Besten aller Länder bei Welt- und Europameisterschaften. Dort ist die Elite unter sich und bietet Speedskating vom Feinsten. Die, die mal dabei waren geraten noch lange ins Schwärmen. Was findet genau statt? Die Europameisterschaften in Groningen teilte sich auf in drei Tage Bahn und drei Tage Strasse, mit einem Ruhetag dazwischen. Sonntag bis Dienstag Piste (Wettbewerbe zwischen 300 und 15.000 Meter), Donnerstag bis Sonntag Strasse (Wettbewerbe zwischen 200 und 42,195 Meter, mit dem Marathon zum Abschluss. Überraschender Weise findet also genauso viel auf der Straße statt wie auf der Bahn.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß die eingefleischten Speedskatingnationen den Straßenwettkämpfen mittlerweile einen höheren Rang einräumen als den Bahnrennen. Man erwartet von den Wettkämpfen im Herzen einer Großstadt einfach mehr Öffentlichkeitswirkung in den Medien.

Das deutsche Team

Das deutsche Nationalteam bestand bei den Damen aus Jana Gegner (Berlin), Tina Strüver (Halle), Michaela Neuling, Sandra Wieduwilt, Dennise Kessler (Gera) und bei den Herren aus Benjamin Zschätzsch, Daniel Zschätzsch (Groß-Gerau), Nico Wieduwilt, Thomas Laetsch (Gera), Matthias Schwierz (Tuttlingen) und Toni Deubner (Arnstadt-Eisenach) .Beim Marathon, wo die Teamgröße pro Nation nicht auf sechs Läufer limitiert ist wurden als zusätzliche Teilnehmer nominiert bei den Damen: Nina Spilger, Evelyn Kalbe, Maritje Sell (Groß-Gerau), Beate Förster (Dresden), Anne Krieg (Homburg), Kathrin Mayer (Bayreuth), Sabine Clas (Münster) sowie bei den Herren Kai Menze, Robert Hirsch, Pascal Ramali (Groß-Gerau), Martin Matyk (Darmstadt), Clemens Rubik, David Hensel (Gera), Bernhard Krempl (Regensburg) und Patrick Täubrecht (Dessau).

Internationaler Trend

In den ersten drei Tagen vermisste man die Namen einiger Worldteamskater in den Ergebnislisten der EM. Hintergrund war folgender: Italien, Frankreich und die Niederlande haben ihre besten Skater für die Straßenwettkämpfe geschont und schlugen ab Donnerstag mit frischen Kräften in Gronningen auf. Max Presti (IT, Team Fila) kam mit seinen Teamkollegen, die ihn auch im Worldcup lancieren, die Franzosen hatten um Pascal Briand ( Saab Salomon,FR ) ein Team zusammen gestellt, deren Trainingsfocus in den letzten Wochen auf die Straßenwettkämpfe gesetzt wurde. Die Niederländer hatten um Arjan Smit ( Maple inLion europe, NL ) ein Team aufgebaut, welches versuchen sollte durch Edelmetallgewinne das Speedskating bei der EM im eigenen Land in den Focus der Öffendlichkeit zu drängen.

Nathalie Barbotin und Luca Saggiorato

Nathalie Barbotin aus Frankreich und überraschend Luca Saggiorato aus Italien gewannen nicht nur den Marathon am letzten Tag der EM, sondern waren mit 6 Titeln für Barbotin und 4 Titeln für Saggiorato die erfolgreichsten Teilnehmer der Titelkämpfe. Auch hinsichtlich der Länderwertung wurde die Vormachtstellung der französischen und italienischen Skater/innen deutlich. 14 Goldmedaillen gingen nach Italien, 9 nach Frankreich. Den einzigen weiteren ersten Platz erkämpfte sich überraschend Leon Flack aus England. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft auf der Bahn ohne Medaille blieb, gab es auf der Straße doch noch positives zu berichten. Der Sprintstarke Matthias Schwierz gewann Silber über 200 Meter und Bronze über 300.

Detailliertere Infos auf der Offiziellen Homepage der EM in Holland: http://www.euroinline2004.nl/

Ach ja, sollte das Interesse geweckt worden sein, vom 02.-11. September findet die Speedskating Weltmeisterschaft in Italien statt!

Alexander Uphues


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