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Paul Tergat: Der Weltrekordler startet beim Marathon in Athen ...

und ist in Berlin auf der Medaille des 31. real,- BERLIN-MARATHON 2004

23.08.2004

Die Marathon-Medaillen und Urkunden beim real,- BERLIN-MARATHON

Paul Tergat, Kenias Marathon-Weltrekordler, beim olympischen Marathon in Athen am 29. August eine Medaille gewinnt oder nicht, in Berlin gibt es am 26. September 2004 davon genug, die ihm gewidmet sind. 35.000 Medaillen liegen im Ziel bereit und werden sein Portrait zeigen und an seinen Weltrekord von 2:04:55 des Vorjahres erinnern.

Aus Dankbarkeit und Respekt vor den großen Leistungen der Marathonläufer bei Olympischen Spielen - oder den Weltrekorden, die in Berlin erzielt wurden -, widmet Veranstalter SCC-RUNNING traditionell Medaillen und Urkunden für alle Teilnehmer den großen Marathonsiegern der olympischen Geschichte seit 1896.

Seit 1978 sind die Medaillen den Marathon-Olympiasiegern gewidmet
Die Medaillen des real,- BERLIN-MARATHON, die jeder Läufer im Ziel erhält, spiegeln die Marathongeschichte der Olympischen Spiele wider. Zunächst zeigten sie ab 1974 – 1977 antike griechische Läuferfiguren. Seit 1978 sind die Plaketten den Marathon-Olympiasiegern gewidmet. Ebenfalls sind auf den Teilnehmer-Urkunden, die jeder Läufer erhält, Bilder der Olympiasieger zur Erinnerung plaziert.

Ausnahmen sind Spiridon Louis, Waldemar Cierpinski und die Weltrekordler des real,- BERLIN-MARATHON
Den Pionieren des Marathons soll damit posthum ein Denkmal gesetzt werden, denn sie sind schließlich die Vorläufer und auch Vorbilder der heutigen Marathon-Laufbewegung. Dabei gab es aber auch in den 30 Jahren des BERLIN-MARATHON Ausnahmen. Beim 25. BERLIN-MARATHON 1998 wurde eine Jubiläumsmedaille mit der antiken griechischen Läuferfigur entworfen. Spiridon Louis (GRE) wurde 1996, aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Olympischen Spiele in Athen zum zweiten Mal nach 1979 auf der Finisher-Medaille geehrt, wie auch Waldemar Cierpinski, der 1980 und 1997 „seine“ Medaille erhielt, er hat schließlich den olympischen Marathon zweimal gewonnen, 1976 und 1980. Außerdem hatten die Organisatoren vom BERLIN-MARATHON auch ein anderes schlagendes Argument für eine zweifache Medaillenehrung. 1980 erhielten die Cierpinski-Medaille gerade mal 294 Finisher im Ziel, 1997 waren es dann immerhin 15.502 Athleten – und Waldemar Cierpinski lief dann selbst den BERLIN-MARATHON mit. Die andere Ausnahme sind die „eigenen“ Weltrekordler des real.- BERLIN-MARATHON. Immerhin liefen fünf Athletinnen und Athleten in Berlin einen neuen Weltrekord. 1999 zeigten die Medaillen den Kopf von Ronaldo da Costa (Brasilien), ein Jahr später das Konterfei von Tegla Loroupe (Kenia). Beide waren in Berlin Weltrekord gelaufen. Und 2001 lief die Olympia-Siegerin von Sydney Naoko Takahashi (Japan) ebenfalls Weltrekord - und konnte gleichzeitig ihr Konterfei auf der Medaille im Ziel entgegennehmen. Ein programmierter Weltrekord.

Beim 31. real,- BERLIN-MARATHON 2004 wird nun auf der Medaille das Portrait des Siegers und des neuen Weltrekordlers Paul Tergat (KEN) 2:04:55 verewigt.

Die Berliner Marathonmedaillen im Überblick:

1974 - 77: Antike Läuferfiguren

1978: Kitei Son (Japan/1936)
1979: Spiridon Louis (Griechenland/1896)
1980: Waldemar Cierpinski (DDR/1976 und 80)
1981: Frank Shorter (USA/1972)
1982: Hannes Kolehmainen (Finnland/1920)
1983: Alain Mimoun (Frankreich/1956)
1984: Abebe Bikila (Äthiopien/1960 u. 64)
1985: Michel Théato (Frankreich/1900)
1986: Juan Zabala (Argentinien/1932)
1987: John Hayes (USA/1908)
1988: Emil Zatopek (Tschechoslowakei/1952)
1989: Mamo Wolde (Äthiopien/1968)
1990: Joan Benoit (USA/1984)
1991: Carlos Lopes (Portugal/1984)
1992: Delfo Cabrera (Argentinien/1948)
1993: Kenneth McArthur (Südafrika/1912)
1994: Gelindo Bordin (Italien/1988)
1995: Rosa Mota (Portugal/1988)
1996: Spiridon Louis (Griechenland/1896)
1997: Waldemar Cierpinski (DDR/1976 und 80)
1998: Together weve run into history – 25 Jahre –Jubiläumsmedaille-
1999: Ronaldo da Costa (Brasilien/Weltrekordler)
2000: Tegla Loroupe (Kenia/Weltrekordlerin)
2001: Naoko Takahashi (Japan/2000)
2002: Mohamed El Ouafi (Frankreich/1928)
2003: Thomas J. Hicks (USA/1904)
2004: Paul Tergat (Kenia/Weltrekordler 2003)

Einige der Olympiasieger auf den Marathon-Medaillen waren auch Ehrengäste des BERLIN-MARATHON. So besuchte 1981 beim ersten Marathon durch die Berliner City Kitei Son (Japan, der als Koraner eigentlich Sohn Kee Chung hieß), Olympiasieger von Berlin 1936, die Veranstaltung. 1986 war es der Sohn von Juan Zabala (Argentinien/OS von 1932 in Los Angeles), 1988 Emil Zatopek (Tschechoslowakei/Olympiasieger 1952 in Helsinki), 1989 Mamo Wolde (Äthiopien/Sieger Mexico City 1968) und 1997 Waldemar Cierpinski, (Olympiasieger 1976 in Montréal und 1980 in Moskau für die DDR). Bei der ersten Einladung 1980 durfte Waldemar Cierpinski nicht nach West-Berlin kommen. Waldemar Cierpinski und Naoko Takahashi waren die bisher einzigen Olympiasieger, die auch selbst beim BERLIN-MARATHON mitliefen.

In einigen Jahren werden dem Veranstalter die Olympiasieger und - siegerinnen als Motive für die Medaillen ausgehen, dann bleiben höchstens noch die Zwischenspiele von Athen 1906 (Sieger: W.J.Shering aus Kanada) übrig ...
oder beim real,- BERLIN-MARATHON müssen ständig neue Weltrekorde produziert werden!


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