42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

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Pressekonferenz – Die wichtigsten Aussagen (Montag, 24.9.2004)

20.09.2004

Rüdiger Otto, Geschäftsführer SCC-RUNNING

Rüdiger Otto erwartet beim real,- BERLIN-MARATHON ein hochklassiges und spektakuläres Rennen, wie auch schon in den Jahren zuvor. Den real,- BERLIN-MARATHON wird Manfred von Richthofen zusammen mit den „goldenen“ Hockey-Damen von Olympia starten. „Bei hoffentlich schönem Wetter wird der real,- BERLIN-MARATHON wieder zusammen mit New York, Chicago und London zu den besten der Welt gehören.“

Annika Schramm, Sprecherin real,- (Titelsponsor)

Zum Thema Zusammenarbeit:

„Die Kooperation zwischen real,- und dem Team des BERLIN-MARATHON ist wunderbar und auch deswegen sind wir stolz auf die weitere Zusammenarbeit als Titelsponsor bis 2006.“

Zudem versorgt real,- die Teilnehmer an der Strecke, beim Frühstückslauf und sponsert die T-Shirts beim real,- MINI-MARATHON.

Mark Milde, Race-Director

Zum Stellenwert des real,- BERLIN-MARATHON:

„Der real,- BERLIN-MARATHON ist mehr als eine reine Sportveranstaltung. Er findet nicht nur im Sport sondern auch in Kultur (Literaturfestival), Medizin (wissenschaftlicher Kongress), Kunst (Vernissage) sowie einer für alle offenen Messe, der Berlin-Vital, statt. Zusätzlich findet auf der Strecke und insbesondere am Ziel (mit neuer Stehtribüne) ein reichhaltiges Programm für Zuschauer und Fans statt.“

Zu den Läuferinnen:

„Erstmal möchte ich positiv hervorzeigen dass wir dieses Jahr einen Frauenanteil von 19% haben. Dieser wächst seit einigen Jahren stetig um 1% pro Jahr.“ Das hieße, dass in 6 Jahren bereits ein Viertel der Teilnehmer Frauen sind.

Die Top-Läufer:

„Bei den Herren gibt es gleich vier Läufer, die Bestzeiten unter 2:07:00 haben. Das ist eine sensationelle Besetzung. Zudem möchte Felix Limo seine Bestzeit von 2:06:14 unterbieten.“

„Die Frauen haben mit Yoko Shibui (PB 2:21:22) sehr viel zu bieten. Sie befindet sich in einer sehr guten Verfassung und ist nach ihrem Höhentrainingslager in China zu einem guten Rennen hier in Berlin bereit.“ „Sonja Oberem (PB 2:26:12) möchte am Sonntag ihre Bestzeit angreifen und damit auch dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) zeigen, dass sie zu unrecht nicht für Olympia nominiert wurde.“

Skater:

„Der real,- BERLIN-MARATHON gehört bei den Skatern mit zum World-Inline-Cup und ist hier auch letzte Station. Es sind rund 70 Top-Athleten bei den Männern und rund 35 Top-Athletinnen bei den Frauen am Start des real,- BERLIN-MARATHON. Der zweimalige Gewinner Juan Carlos Betancur möchte den Hattrick schaffen und zum dritten Mal in Folge auf dem obersten Treppchen stehen. Doch auch Chad Hedrick, der 50-fache Weltmeister, ist ein heißer Kandidat.“

„Die Frauen, angeführt von der Titelverteidigerin Julie Glass, werden am Samstag rund eineinhalb Minuten früher als die Männer an den Start gehen. Damit soll vermieden werden, dass die Frauen sich in den Windschatten der Männer stellen können.“

Kathrin Weßel, 3. des real,- BERLIN-MARATHON 2001

Kathrin Weßel möchte ihren definitiv letzten Marathon genießen, bevor sie in den verdienten „Ruhestand“ geht. „Der Marathon ist immer Quälerei, egal wie gut man vorbereitet ist, aber nachdem man die Ziellinie überquert hat, ist alles vergessen.“ Ihre Bestzeit kann sie nicht mehr angreifen, sie möchte „lieber von hinten raus laufen und einfach ein paar schöne Erinnerungen mitnehmen“. Sie freut sich darauf „dass der Druck, der bei einem Leistungssportler unumgänglich ist, bald ein Ende haben wird“.

André Unterdörfel, schnellster Berliner Skater

Seine Erwartungen:

„ Ich hoffe auf gutes und trockenes Wetter sowie für mich auf einen guten Abschluss beim World-Inline-Cup. Die Zeiten sind so eng beieinander, so dass Tausendstelsekunden hinter dem ersten schon zuviel sein können. Berlin ist eine sehr schnelle Strecke und darum braucht man gerade hier ein gutes Team, um in eine gute Position gebracht zu werden. Der World-Inline-Cup hat in Hamburg das erste Mal in Deutschland halt gemacht und nun gibt es das Ende in Berlin, auf dem schnellsten Terrain der Welt.“

Reiner Pilz, Organisator Rollstuhlrennen

„Es sind zwar gerade einmal 33 Meldungen bei den Herren, statt sonst über 100 bei Männern und Frauen, doch das liegt daran, dass die Top-Fahrer der unterschiedlichen Länder zu diesem Zeitpunkt bei dem größten Sportereignis für Behinderte Athleten mitmachen – den Paralympics. Eigentlich zeigt es nur, dass der real,- BERLIN-MARATHON jahrelang die besten der Welt dabei hatte. Schon im nächsten Jahr wieder sie hier wieder an den Start gehen.“

Zu den Handbikern:

„Ein kleiner „Ersatz“ sind dieses Jahr die Handbiker, die immer mehr Zulauf finden. Sie sind schneller als die Rollstuhlfahrer (Weltrekorde: 1:08:13 bei den Handbikern zu 1:20:14 bei den Rollstuhlfahrern) und warten nur darauf die Grenze von einer Stunde zu unterbieten und einen neuen Weltrekord zu erreichen.“


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