41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Pressekonferenz Highlights (Teil 1) - Freitag, 24.09.2004

24.09.2004

Felix Limo, Top-Läufer aus Kenia

Was wird in Berlin bei gutem Wetter möglich sein?

„Im Moment weiß ich noch nicht, was für eine Zeit ich laufen werde, aber ich werde mein bestes geben.“

Wo und mit wem haben Sie sich vorbereitet und sind Sie schon Rennen gelaufen?

„Ich habe mich zuhause in Kaptagat in der Nähe von Eldoret vorbereitet. Trainiert habe ich mit meiner Trainingsgruppe, zu der unter anderen James Rotich gehört. Das Training ist gut gelaufen und meine beiden Trainer (Patrick Sang und Joseph Chelimo) waren sehr zufrieden. Ich bin nur ein Rennen in der Vorbereitung gelaufen und zwar den Halbmarathon von Rotterdam (1:03:09), aber unter Schmerzen da ich Probleme mit meinem Rücken hatte. Jetzt ist alles wieder in Ordnung und ich bin fit.“

Warum haben Sie sich für den real,- BERLIN-MARATHON entschieden?

„Ich möchte meine Bestzeit verbessern. Viele Leute haben hier Ihre Bestzeit verbessert und warum sollte ich das dann nicht auch schaffen!“

Seit wann sind Sie schon in Berlin und haben Sie sich schon die Strecke angeschaut?

„Ich bin erst seit gestern Abend hier und ich muss ehrlich sagen, dass ich seitdem die Zeit nur im Bett verbracht habe. Einmal war ich heute Morgen locker joggen. Die Strecke möchte ich gar nicht sehen.“

Joshua Chelanga, Kenia

Sie sind in der gleichen Trainingsgruppe wie Paul Tergat, was haben Sie von ihm gelernt?

„Natürlich habe ich von ihm viel gelernt. Er hat aber nicht nur mir sondern allen in der Trainingsgruppe sehr geholfen. Ich habe gelernt wie man sich auf einen Marathon richtig vorbereitet.“

Sie haben aber nicht nur mit Paul Tergat trainiert, sondern auch mit Titus Munji der wegen einem Virus den real,- BERLIN-MARATHON absagen musste.

„Das stimmt und Titus war in einer großartigen Verfassung. Leider hat er vor kurzem einen Virus sich eingefangen, der ihn daran hindert den real,- BERLIN-MARATHON zu rennen. Ich selbst habe im Training mit Titus sehr gut mitgehalten und deswegen werde ich meine Bestzeit angreifen.“

Michitane Noda (Japan)

Die Kenianer sind sehr stark, sie wollen die 1. Hälfte in einer Zeit von 63:00 Minuten laufen. Gehen Sie dieses Tempo mit?

„Ich werde mitgehen und so lange wie möglich mit den Kenianern mithalten. 63 Minuten ist für die 1. Hälfte in Ordnung. Das bin ich auch schon gelaufen. Vielleicht ist es sogar möglich, dass ein Japaner siegen wird.“

Wir haben gehört, Sie wollen ein Mönch werden, ist das wahr?

„Ja, das stimmt. Es ist Schicksal, denn ich bin in einer sehr religiösen Familie groß geworden. Nach meiner Laufkarriere werde ich den Tempel meiner Familie übernehmen. Er gehört seit Generationen unserer Familie und somit werde ich diese Tradition nicht brechen. Und das ist unabhängig von dem Verlauf meiner Karriere, denn das Schicksal ist mir wichtiger.“

Gibt es eine Beziehung zwischen dem Langstreckenlauf in Japan und der Religion?

„Nein, überhaupt nicht.“

Sie haben sich am Mittwoch die Strecke angeguckt, wie waren Ihre Eindrücke?

„Ich habe den Kurs zwar gesehen, kann mich aber nicht mehr dran erinnern. Alle sagen er sei flach und mit wenigen Kurven, deshalb wird schon alles gut gehen. Ich möchte in jedem Fall meine Bestzeit angreifen, und auch der japanische Rekord ist möglich, und den werde ich im Hinterkopf behalten.“

Shinichi Watanabe (Japan)

Die Kenianer sind sehr stark, sie wollen die 1. Hälfte in einer Zeit von 63 Minuten laufen. Michitane Noda geht das Tempo mit, Sie auch?

„Ich werde versuchen, mein eigenes Rennen zu machen und je nachdem wie ich mich fühle, werde ich dann das Tempo mitgehen.“

Sie haben sich am Mittwoch die Strecke angeguckt, wie waren Ihre Eindrücke?

„Die Strecke ist sehr flach und schnell. Auch ich werde meine Bestzeit angreifen. Ich bin klein und werde deswegen mit dem Wind, wenn er denn weht, keine Probleme haben. Ich bin ein guter Windschattenläufer.“

Hannelore Steer, rbb

Bedeutung des real,- BERLIN-MARATHON für den rbb:

„Erst einmal möchte ich betonen dass der real,- BERLIN-MARATHON eine phänomenale Laufveranstaltung ist. Es ist nicht nur für den rbb ein wichtiges und bedeutendes Ereignis. Seit 1985 gibt es beim rbb (ehemals SFB) die Fernsehübertragung. Auch das Radio überträgt seit 20 Jahren die Marathon-Welle. Der rbb überträgt das Ereignis mit 6 Ü-Wagen und 9 Reportern.“

Jochen Sprentzel, rbb Fernsehen

„Es wird beim real,- BERLIN-MARATHON ein Flächenflugzeug zur Verfügung stehen wie bei der Tour-de-France, damit auch bei schlechtem Wetter die Fernsehübertragung reibungslos funktioniert. Zwar werden auch insgesamt 4 Hubschrauber in der Luft sein, doch bei Nebel und einer Wolkendecke unter 250 m könnte der Einsatz fraglich sein. Außerdem wird es 6 stationäre Stationen sowie 3 Motorräder geben.“


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