41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Pressekonferenz Highlights (Teil 2) - Freitag, 24.09.2004

24.09.2004

Chad Hedrick, Vorjahressieger Inline-Skates (USA)

Warum bist Du vom Inline-Skating zum Eisschnelllauf gewechselt?

„Mein größter Traum war es einmal bei den Olympischen Spielen teilzunehmen und da das Inline-Skaten ja nicht olympisch ist, musste ich mir etwas überlegen. Das wechseln zum Eisschnelllauf ist unter Inline-Skatern sehr populär und deswegen war die Entscheidung für mich nicht sehr schwer. Ich habe nach meinem Umstieg weniger als 2 Jahre gebraucht, um beim World-Cup in Norwegen im Eisschnelllauf zu gewinnen.

Wer wird am Samstag gewinnen und wie sieht Ihre Taktik aus?

„Es ist schwer zu sagen wer morgen gewinnen wird. Es sind viele gute Skater dabei und um die 15-20 Leute haben die Chance auf den Sieg. Die beste Strategie gewinnt normaler Weise auch, nur beim real,- BERLIN-MARATHON, mit seiner schnellen und flachen Strecke, ist die Taktik nicht so wichtig da es hier einen Massensprint ins Ziel geben wird. Allerdings ist normalerweise die Taktik beim Inline-Skaten sehr entscheidend, genauso wie bei der Tour de France. Die Mannschaftsgröße und – stärke kann eine große Rolle spielen.“

Julie Glass, Vorjahressiegerin Inline-Skates (USA)

Wie sahen Ihre Vorbereitungen für den real,- BERLIN-MARATHON aus?

„Ich habe mich für dieses Jahr genauso gut vorbereitet wie im letzten Jahr. Ich fühle mich sehr gut und bin in der gleichen Form wie im letzten Jahr. Natürlich will und werde ich den Titel beim real,- BERLIN-MARATHON verteidigen. Zwar ist die Konkurrenz stark, aber ich werde siegen. Ich bin stolz die USA repräsentieren zu dürfen, genauso wie meine Landsfrauen. Und nun will ich raus auf die Strecke und siegen. Übrigens bin auch ich auf das Eisschnelllaufen umgestiegen.

Errol Marklein, mehrfacher deutscher Paralympic-Sieger im Handbike

Erzählen Sie uns vom Handbike:

„Das Handbike ist für gehandicapte Sportler die Bewegungsdrang haben und sich genauso schnell bewegen wollen wie nicht-behinderte. Immer mehr Athleten entdecken die großen Vorteile des Handbike. Man braucht, im Gegenteil zu den Sportrollis, kein spezielles Training. Es ist sehr einfach zu fahren und mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 30km/h sehr schnell und hält locker mit Fahrrädern mit. Die Qualität bei den Handbikes wird immer besser. Es kann mittlerweile schon mit richtigen Rennrädern verglichen werden.“

Was nehmen Sie sich für den real,- BERLIN-MARATHON vor?

„Ich möchte einen neuen Rekord aufstellen und unter 1:05 Std. fahren. Das sind im durchschnitt 38 km/h und somit fast so schnell wie die Skater. Natürlich ist das Wetter dabei auch wichtig. Ich werde wohl nie langsamer als 35 km/h und das wäre mit einem Rennrolli nie möglich. Am wichtigsten ist uns, dass die behinderten Sportler nicht vor Tempo zurückschrecken und dokumentieren dass auch wir überall dabei sein können und den Fortschritt nicht scheuen. Ich hoffe, wir können noch mehr behinderte Sportler von dem Handbike überzeugen und dazu bringen bei so einem tollen internationalem Ereignis dabei zu sein.“

Ist es ein anderes Gefühl auf dem Handbike im Vergleich zum Rennrolli?

„Ja, definitiv. Es ist viel leichter zu Händeln. Wenn man sich überlegt, dass bei der Premiere am Sonntag über 150 Handbiker dabei sein werden, dann bin ich gespannt wie viele im nächsten Jahr an den Start gehen wird. Ich hoffe, wir alle können noch viele Leute dazu gewinnen, und übrigens kann man auch als nicht behinderter Sportler das Handbike fahren.“

Wie ist eigentlich der Umfang Deiner Oberarme?

„Das ist ne gute Frage. Im Moment sind sie 42cm. Ich bin gut austrainiert und freue mich auf die Premiere beim real,- BERLIN-MARATHON.“


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