42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

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Überraschungssieger im Skater-Rennen des real,- BERLIN-MARATHON

Schweizer Roger Schneider siegt bei den Männer, Kolumbianerin Cecilia Baena schnellste Frau

25.09.2004

Der real,- BERLIN-MARATHON der Inline-Skater hat einmal mehr rund 200.000 Zuschauer an die 42,195 km lange Strecke gelockt und war damit erneut ein großer Erfolg. Sport und Stimmung erinnern an die Tour de France. Der real,- BERLIN-MARATHON hat sich damit endgültig als Zwei-Tages-Event etabliert. Im vergangenen Jahr hatte das Skater-Rennen erstmals getrennt von den Läufern stattgefunden. 8.191 Inline-Skater, darunter 2.830 Frauen, hatten für den 31. real,- BERLIN-MARATHON gemeldet.

Überraschende Sieger hatten am Ende am Brandenburger Tor die Nase vorne: Zum ersten Mal gewann ein Schweizer den real,- BERLIN-MARATHON der Inline-Skater. Der 25-jährige Roger Schneider siegte in 64:43 Minuten. Kein Schweizer hatte bisher bei dem 1997 erstmals veranstalteten Inline-Skater-Rennen im Rahmen des real,- BERLIN-MARATHON auch nur den Sprung auf das Podest geschafft. Zweiter hinter dem Athleten von VW Sport XX wurde Luca Saggiorato (Italien/Fila International), der den Spurt des Feldes in 65:00 Minuten gewann. Er verwies seinen zeitgleich Landsmann Massimiliano Presti (Fila International) auf Rang drei.

Auch bei den Frauen gab es eine Überraschung. Denn die erst 17-jährige Kolumbianerin Cecilia Baena (Hyper Race Team) gewann den Schlussspurt in 1:17:08 Stunden vor der zeitgleichen Vorjahressiegerin Julie Glass (USA/Powerslide Team). Rang drei ging an die Italienerin Laura Lardani (Rollerblade Team/1:17:09).

Als letzte Station des World Inline Cup (WIC) wurden auch in diesem Wettbewerb die Gesamtsieger in Berlin ermittelt. Hier gewannen Massimiliano Presti und Theresa Cliff, die beim real,- BERLIN-MARATHON auf Rang sieben fuhr.

Der 25-Jährige hatte sich lange Zeit selbst um das Tempo bemüht und immer wieder Ausreißversuche unternommen. Damit hatte er schließlich Erfolg. Die Stars hatten sich aus unerklärlichen Gründen im Feld zurückgehalten und ließen den Marathon-Europameister an der Spitze gewähren. „Ich bin zum zweiten Mal in Berlin gestartet. Es war dieses Mal nicht einfach, weil die Straßen teilweise noch nass waren“, erklärte Roger Schneider. Dass die Favoriten ihn am Ende ziehen ließen, erklärte der Schweizer wie folgt: „Ich hatte keine Chance, den World Inline Cup zu gewinnen, deswegen haben sie mich glaube ich ziehen lassen.“ 5.000 Euro gewannen die beiden Sieger in Berlin.

„Anfangs war ich etwas skeptisch wegen der Nässe auf der Straße“, erklärte Cecilia Baena. „Aber am Ende war es zum Glück trocken.“ Bei den Weltmeisterschaften hat sie bereits drei Goldmedaillen gewonnen, bei Junioren-Weltmeisterschaften hatte sie zuvor 17 Titel geholt.

„Wir danken der Polizei für die sehr gute Kooperation. Die Zuschauerzahl ist trotz der früheren Startzeit erstaunlich hoch mit rund 200.000. Dennoch wollen wir versuchen, das Rennen im nächsten Jahr wieder später starten zu lassen, denn durch die frühere Zeit sind uns viele Teilnehmer verloren gegangen, die sonst am Veranstaltungstag angereist wären“, erklärte Race-Director Mark Milde.


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