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28.033 Läufer im Ziel des real,- BERLIN-MARATHON 2004

Perfekter Ablauf in Kooperation mit der Polizei - keine ernsthaften medizinischen Zwischenfälle

28.09.2004

Perfekter Ablauf in Kooperation mit der Polizei, keine ernsthaften medizinischen Zwischenfälle und eine Abschluss-Party, bei der Felix Limo noch ein zweites Mal begeisterte

Die Teilnehmer des 31. real,- BERLIN-MARATHON waren gut vorbereitet.
Von 28.681 gestarteten Läufern erreichten am Sonntag 28.033 das Ziel. Das entspricht einer Finisher-Quote von 97,74 Prozent.

Bei den Inline-Skatern lag diese am Sonnabend sogar noch etwas höher, bei 98,10 Prozent. Von 6.223 Skatern erreichten 6.105 das Ziel am Brandenburger Tor.

„Die Läufer sind besser informiert und besser vorbereitet als in früheren Jahren“, erklärte der Medical-Director des real,- BERLIN-MARATHON, Dr. Willi Heepe.

1.185 Mal musste am Sonntag Erste Hilfe geleistet werden, darunter fallen aber auch Bagatell-Behandlungen wie Pflaster kleben. Es gab lediglich ein ernsthafteres Problem am Sonntag. Bei Kilometer 38 brach ein Läufer des Jahrgangs 1928 zusammen.
Er konnte aber sofort versorgt werden und war dadurch nie in Lebensgefahr.

Ebenso perfekt wie der Sportmedizinische Service war die Zusammenarbeit mit der Polizei.
Die Berliner Polizei hatte die Strecke so perfekt freigehalten von Hindernissen (Autos, Containern, Baustelleneinrichtungen u.a.m.) wie wohl noch nie zuvor. Auch die Berliner Tiefbauämter müssen lobend erwähnt werden, denn an einigen Stellen wurde der Asphalt extra für die Skater ausgebessert.
„Wir bedanken uns für diese großartige Kooperation bei der Polizei. Ich bin über den gesamten Ablauf der Veranstaltung sehr glücklich“, erklärte Race-Director Mark Milde.

Sein Vater Horst, der Anfang des Jahres den Posten des Race-Directors an Mark abgetreten hatte, erklärte zur Organisation: „Ich bin ja im Hintergrund immer noch dabei und helfe, wo ich kann.
Der Übergang zum neuen Race-Director verlief perfekt – aber von welchem Übergang reden wir hier eigentlich? Es läuft doch alles so wie früher, nur dass die Positionen quasi vertauscht wurden.“

Der Geschäftsführer von SCC-RUNNING, Rüdiger Otto, scherzte: „MOMA ist immer noch in Berlin – Marathon ohne Milde absurd.“

Am Sonntag Abend hatte im noch nicht betriebsbereiten U-Bahnhof Reichstag die Abschlussparty des 31. real,- BERLIN-MARATHON stattgefunden. Um kurz nach 23 Uhr wurden die Sieger und die Plazierten unter dem Jubel von ein paar tausend begeisterten Partygästen auf der Bühne präsentiert.

Während Felix Limo mit erstaunlichen tänzerischen Einlagen begeisterte, hielt sich Yoko Shibui beim Tanzen zurück. „Ich war einfach zu müde“, erklärte die Siegerin, während man bei Felix Limo fast den Eindruck hatte, er hätte sich beim Lauf noch Kraft aufgehoben für die Party.


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