41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Betreff: Danke, Berlin!

Darüber freuen sich die rd. 5.900 ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des 31. real,- BERLIN-MARATHON

01.10.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich wieder freihändig gehen kann, möchte ich mich - etwas verspätet - beim gesamten Team des real,- BERLIN-MARATHON und bei allen Berlinern für das tolle Ereignis am letzten Sonntag bedanken.
Es war mein 3. BERLIN-MARATHON, und ich bin das erste mal im Leben unter 4 Stunden geblieben. Sicher haben Sie von vielen anderen Teilnehmern schon eine Menge Dankschreiben bekommen; ich will deshalb nur ausdrücklich vier Sachen erwähnen, die mich regelrecht gerührt haben und die den real,- BERLIN-MARATHON immer wieder zu etwas ganz Besonderem machen:

1. Ich bin nach meinem Lauf noch bis zum Ende dageblieben und habe mir angesehen (und natürlich mitgejubelt),
als auch noch die 6-Stunden-Läufer ankamen. Ich fand es unheimlich fair, dass auch diese Läufer noch vor Tausenden Zuschauern auf der Tribüne und an der Strecke ankamen und bejubelt wurden und der Moderator auch sie noch wie wild feierte.
Das fand ich hoch anständig, weil diese Läufer ein hartes Stück Arbeit hinter sich hatten und so dafür belohnt wurden.

2. Im Ziel haben ein paar ganz nette Frauen jedem Teilnehmer die Medaille um den Hals gehängt und hatten für jeden auch ein gutes Wort.
Sie glauben gar nicht (naja, Sie glauben es wahrscheinlich doch), was einem das bedeutet nach fast 4 Stunden Quälerei. Ich habe es in Leipzig anders erlebt: Da wurde mir im Ziel von einem relativ verdrossen dreinblickenden Burschen die Medaille in die Hand gedrückt - umhängen mußte ich sie mir selbst. Das war wie ein Schlag ins Gesicht.
Um so schöner sind daher solche Gesten wie in Berlin - so fühlt man sich wie ein Sieger.

3. Es war herzerwärmend, wie eifrig und mit leuchtenden Augen die kleinen Stippis an den Verpflegungsständen einem die Banane oder den Wasserbecher gereicht haben, auch noch, als sie schon 2 oder 3 Stunden voll in Aktion und von oben bis unten voll Wasser oder Bananenmodder waren. Das hat einem noch mal richtig Mut gemacht.

4. Im Ziel konnte ich keine Banane mehr sehen und von den Äpfeln hab ich auch nur ein Stück runtergekriegt.
Da wickelte ein lächelnden junges Mädchen hinter dem Tresen vor meinen Augen langsam einen kleinen Schokoriegel aus, den sie mir dann mit einem freundlichen Lächeln rüberreichte.
Leute - das war wie eine Fata Morgana!
Dass mir mal ein Schokoriegel - den ich sonst absolut nicht mag - mal so schmecken würde!!!

Also: Noch einmal herzlichen Dank an Ihr ganzes Team, an alle Helfer und an alle Berliner!

Begeistert
Heiko Streich,

der sich von seinem 1.zum 2.und vom 2.zum 3. BERLIN-MARATHON jeweils um 10 Minuten verbessert hat und bei gleichmäßig proportionaler Leistungsentwicklung demzufolge im Jahr 2015 den Kenianern die Siegprämie wegschnappen wird!

Anmerkung der Internetredaktion:
Schon viel vorher - im Jahr 2011 - kann Heiko Mitglied des BERLIN-MARATHON Jubilee Club werden!


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