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Laufen in der Schwangerschaft

Dem Lauftraining, so lange es im aeroben Bereich bleibt, steht nichts im Wege

28.10.2004

Im folgenden veröffentlichen wir einen Text aus:
LEX - Das MAGAZIN (Mainz) - Infos und Tipps rund um den Ausdauersport.

Millionen Frauen auf der ganzen Welt joggen oder walken mittlerweile regelmäßig.
Da Laufen bekanntlich süchtig macht ist nicht ungewöhnlich, dass sie trotz der Schwangerschaft so lange wie möglich weiter laufen möchten ist nachvollziehbar.

Im aeroben Bereich
Heute ist bewiesen, dass dem Lauftraining, so lange es im aeroben Bereich bleibt, nichts im Wege steht.
Im aeroben Bereich bedeutet, man muss sich bequem unterhalten können, ein Herzfrequenzmesser sollte aber in der Schwangerschaft unbedingt eingesetzt werden.
Es ist der Gesundheit und vor allem dem eigenen Wohlgefühl eher von Nutzen, als es Schaden zufügen kann.

Vorsicht
Aber Vorsicht – das heißt nicht für jede Läuferin, das sie bis kurz vor der Geburt des Kindes laufen kann und das heißt erst recht nicht für Ungeübte, die gehört haben Sport sei förderlich, jetzt damit anzufangen.
In der Schwangerschaft ist ganz besonders wichtig auf die Signale des Körpers zu achten. Manche Frauen laufen bis 3 Tage vor der Geburt des Kindes, andere müssen schon nach wenigen Wochen aufhören.

Muskeltonus verbessert sich
Regelmäßige sportliche Aktivität in der Schwangerschaft trägt dazu bei das Wasseransammlungen und Gewichtszunahme reduziert werden, das sich der Muskeltonus verbessert und die eigene sportliche Fitness nach der Schwangerschaft recht schnell wieder hergestellt werden kann.
Neugeborene, deren Mütter sich viel an der frischen Luft bewegt haben, haben bei Untersuchungen des Gesundheitszustandes, der Hautfarbe und der Aufmerksamkeit sehr positiv abgeschnitten.
Grund hierfür ist die gesteigerte Sauerstoffaufnahme. Dennoch gilt es außer der Sorge um das Neugeborene auch auf sich selbst zu achten. Während der Schwangerschaft werden Bänder und Sehnen weicher und dehnfähiger, der Körper bereitet sich auf die aus der Schwangerschaft resultierenden Veränderungen vor.
Diese Veränderungen können zu einer Instabilität des Bewegungsapparates führen. Sämtliche sportlichen Aktivitäten sollten mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Laufende Frauen im Gespräch:
Astrid Spannagel, 24 Jahre, Mama von Felix:
Vor der Schwangerschaft bin ich 3-4 mal wöchentlich bis 10 km gelaufen.
In der Marathonvorbereitung war ich fast täglich unterwegs, 2 Trainings-Camps gehörten zu unserem Training wie die Butter auf`s Brot. In der Schwangerschaft konnte ich bis Ende des 3. Monats laufen. Jetzt gilt es Laufen und Familie unter einen Hut zu bringen.

Iris, 26 Jahre, Mama von Julius:
2 Marathons bin ich vor der Schwangerschaft gelaufen, aber auch Rad fahren und Schwimmen gehört zu meinen Hobbies. Ich habe während der Schwangerschaft viele langsame, kurze Läufe absolviert, alle mit Herzfrequenzmesser, um sicher zu gehen.
Ende des 6. Monats setzten dann vorzeitige Wehen ein, das Laufen war tabu. Von da an bin ich schwimmen gegangen.

Beide Frauen haben einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Mit ihren Kleinen sieht man sie jetzt mit dem Baby-Jogger unterwegs.
Nicole Wolf
Mainz
Quelle:
www.lex-laufexperten.de


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