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Zürcher Silvesterlauf – schon am 3. Advent

Neuer Teilnehmerrekord mit 16.638 Läufern - Eidgenossen sind lustiges Völkchen

17.12.2004

Der wohl erste Silvesterlauf diesen Jahres wurde bereits am 3. Advent in Zürich ausgetragen. Die Veranstalter fügten sich mit diesem frühen Termin der Sportbegeisterung der Eidgenossen, die zwischen Weihnachten und Neujahr der Großstadt entfliehen und in den Skigebieten der Schweiz aktiv sind.

Laufen oder jubeln
Am vergangenen Wochenende jedoch erschienen die Schweizerinnen und Schweizer ebenso wie ausländische Gaststarter zahlreich in der Hauptstadt, um entweder den attraktiven Citykurs selbst unter die Füße zu nehmen oder den Aktiven begeistert zuzujubeln.

So konnten sich die Organisatoren über einen neuen Teilnehmerrekord von 16.638 Läufern freuen, die in den verschiedensten Kategorien an den Start gingen und sichtlich Spaß hatten. Der Tag begann um 13.00 Uhr mit Läufen für „Eltern mit 2-3 Kindern“, gefolgt von „Knaben- und Mädchenläufen“ verschiedener Altersklassen.

"Sie und Er"
Eine besonderes hübsche Idee war die Kategorie „Sie und Er“- ein Paarlauf, bei dem abwechselnd die 1,4 km lange Innenstadtrunde absolviert werden musste, wobei die Männer 3 x, die Frauen 2 x den Staffelstab trugen.
Schweizer Perfektion bewiesen die Organisatoren bei den Starts der anschließenden Eliteläufe. Punkt 15:10 Uhr wurden die Männer auf die Runde geschickt, exakt 15:12 folgten die Frauen.
Somit gab es für die in mehreren Reihen hintereinander stehenden Zuschauer zwei spannende Rennen in einem. Denn obwohl Männer und Frauen gleichzeitig die Runde absolvierten, ging die Frauenelite nicht - wie leider bei vielen Cityläufen üblich - im Männerfeld unter.

„Gänsehaut-Feeling“
Für „Gänsehaut-Feeling“ sorgte zudem der Einfall, bei den Eliteläufern anstelle einer Ziffer den Namen auf die vordere „Startnummer“ zu drucken. Dies bot den beigeistert jubelnden und anfeuernden Zuschauern die Möglichkeit, auch ohne Starterliste die Läufer identifizieren zu können. Das die Schweizer davon auch Gebrauch machten, war unüberhörbar.
Und für den Läufer ist es ein unbeschreiblich schönes und motivierendes Gefühl, im fremden Land vom Publikum beim Namen gerufen und angefeuert zu werden. Das setzt Energien frei!

Kenia vorne
Vielleicht ist es ja auch diesem Umstand zu verdanken, dass der Sieger Moses Kigen (KEN) die anspruchsvollen 9,8 km in einer absoluten Klassezeit von 28:59 min bewältigte. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Chengere Tolossa (ETH) in 29:10 min, und überraschend der Schweizer Jerome Schaffner 29:30 min.

Bei den Frauen, die den verwinkelten, mit einem steilen Berganstück und einigen Kopfsteinpflasterpassagen versehenen Kurs nur 5-mal (7,0 km) zu bewältigen hatten, war die Entscheidung wesentlich knapper. Hier setzte sich die Lea Maloth (KEN) in 23:12,6 min) mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Vorjahressiegerin Cathérine Chikwakwa aus Malawi in 23:13,2 und Tsige Worku in 23:13,4 min durch.

„Züri-Fit“
Während die Eliteläufer in den stark limitierten Feldern von 25 (Männer) bzw. 18 (Frauen) Starter zumindest nach der ersten Runde genügend Platz hatten, um in den engen Gassen der Altstadt in unmittelbarer Nähe des Zürichsees ihr eigenes Rennen zu laufen, gab es bei den teilnehmerstarken Jedermannsläufen mehr Andrang.
Allerdings lösten die Veranstalter dieses Problem, indem sie die Kategorien „Züri-Fit“ (4,5 km mit dem Zeitlimit 20 min), „Premium“ (9,1 km unter 40 min), „Medium“ (40-50 min) und „Happy Runners“ (ohne Zeitlimit) auf einer 2,25 km langen Runde austrugen. Auch dieser Kurs führte via 2 Brücken über den Arm des Zürichsees, allerdings fehlten die engen Gassen und der steile Anstieg. Dafür konnten die Läufer dieser Kategorien, die nach Sonnenuntergang gestartet wurden, die weihnachtlich illuminierte Innenstadt, die zur Adventszeit besinnlich geschmückte Bahnhofsstrasse und den Paradeplatz genießen.

Laufkostüme
Die Jedermannsläufer wurden übrigens genauso frenetisch bejubelt wie zuvor die Eliteläufer. Den krönenden Abschluss eines langen Wettkampftages bildete der um 18.30 Uhr gestartete „Run for fun“ über 2 große Runden, bei dem der Spaß im Vordergrund stand.

Dass die Eidgenossen ein lustiges Völkchen sind, bewiesen die Läufer und Läuferinnen mit ihren witzigen und liebevoll gestalteten Laufkostümen.

Anja Carlsohn

www.silvesterlauf.ch


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