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Mit 95 Jahren ist Siegfried Eifrig immer noch fit wie ein Turnschuh

Sein größtes Erlebnis war sein Lauf als Fackelstaffelläufer der Olympischen Spiele 1936 in Berlin

06.02.2005

Am heutigen Sonntag, dem 6. Februar 2005 wird Siegfried Eifrig, der seit 75 Jahren Mitglied bei den Leichtathleten des SCC (ab 1.01.1930) ist, 95 Jahre alt.

Der ehemalige Direktor der Berliner Sparkasse war beim SCC Berlin nicht nur jahrzehntelang als Läufer aktiv, sondern war jahrelang als Kassierer in der Leichtathletikabteilung und auch lange ehrenamtlich als Schatzmeister beim BERLIN-MARATHON tätig.

Er trug als Letzter die Fackel der über 3.000 km langen Strecke
Sein größtes Erlebnis war sein Lauf als Fackelstaffelläufer der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Er trug als Letzter die Fackel der über 3.000 km langen Strecke von Olympia nach Berlin.
Er übernahm Unter den Linden (an der sowjetischen Botschaft) die Fackel und trug sie, begleitet von einem Konvoi von SCC-Läufern, und entzündete den Altar im Lustgarten und vor dem Schloß, bevor das olympische Feuer dann am nächsten Tag endgültig ins Olympiastadion getragen wurde.
Die berühmte Fackel von 1936 hat er über die Zeiten gerettet und wird von ihm als seine "Reliquie" gehütet – später wird sie dem Sportmuseum Berlin übergeben.

Auch noch 2004 dabei
Am 30. Juni 2004 war Siegfried Eifrig auch wieder dabei, als der weltweite Fackellauf für die Olympischen Spiele in Athen in die Olympiastadt von 1936 nach Berlin zurückkehrte und im Olympiastadion die erste Läuferin das Feuer übernahm.
Siegfried Eifrig konnte leider nicht am Lauf teilnehmen, da er kurz vorher erkrankte, aber die symbolische Übergabe im Stadion ließ er sich nicht nehmen, wie auch nicht den feierlichen Akt am Brandenburger Tor, als der letzte Läufer, IOC Mitglied Thomas Bach, dort mit der Fackel einlief und Siegfreid Eifrig auf der Bühne interviewt wurde.

Ziemlich schnell
Seine läuferischen Bestzeiten waren 11.0 sec über 100 m und 49.8 sec über 400 m. 1935 wurde er Berliner- und Brandenburgischer Meister in der 4 x 400 m Staffel in 3:25,4 min, nachdem er - wie damals üblich - mit Spikes die Startlöcher in die Laufbahn gegraben hatte.
Mit dem legendären späteren Erfolgstrainer Bertl Sumser lief er 1947 erfolgreich die 4 x 100 m Staffel für den SCC.
40 mal lief bei der berühmten Potsdam-Berlin Staffel mit und gewann mehrfach, auch noch als Senior, u.a. wechselte er als 4. Läufer auf der berühmten "Brücke der Einheit" zwischen Potsdam und Berlin.

Sportfeste in Ägypten
8 Jahre lang, in seiner besten Zeit als Athlet, war er Soldat und Gefangener in Ägypten am Großen Bittersee. Dort organisierte er bei den Engländern Fußballturniere und viele Leichtathletik-Wettkämpfe, machte selber mit und gewann häufig.

Nach dem Krieg gehörte er zu denen, die den SCC wieder aus der Taufe hoben, nationale Sportfeste organisierte, und stellvertretender Vorsitzender der Leichtathletikabteilung war.

Urenkel und Walking
5 Kinder, 8 Enkelkinder und 7 Urenkelkinder sorgen dafür, daß Siegfried Eifrig immer noch wöchentlich walkt und sich gesund erhält.
Die Läufer und die Internetredaktion vom real,- BERLIN-MARATHON und SCC-RUNNING wünschen dem Jubilar weiterhin noch gesunde Jahre und ein fröhliches Walking.


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