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Markus Ryffel – der Schweizer Erfolgsläufer ist fünfzig Jahre jung

Eine läuferische Karriere wie im Bilderbuch - Spitzenleistung und Gesundheitssport

26.02.2005

Markus Ryffel, die Schweizer Lauflegende (1955) und gelernter Schriftsetzer wurde jüngst 50 Jahre jung. Der erfolgreichste Schweizer Läufer war Gewinner der Silbermedaille über 5000 m bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Er gewann bei Hallen- und Freilufteuropameisterschaften zwei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.
Dritter Rang am Weltcup in Montreal 1979, 19-facher Schweizermeister.
Das ist eine Gratulation aus Deutschland wert.

Los Angeles 1984
Im Colosseum von Los Angeles am 11. August 1984 um 19.30 Uhr:
Start zum Olympiafinal über 5000 m, der Auftakt zu einem historischen Moment für den Schweizer Sport. Markus Ryffel läuft das Rennen seines Lebens und erreicht hinter dem marokkanischen „Wunderläufer“ Said Aouita Platz zwei.
Und quasi als Nebenprodukt resultiert ein erstklassiger Schweizer Rekord: Bis heute sind die 13:07,54 Minuten national unübertroffen. Älter ist nur die Bestmarke über 3000 m (1979), gehalten ebenfalls von Ryffel.
Auch über 10 000 m heisst der Rekordhalter Markus Ryffel.

Dritte Medaille für die Schweiz
In Los Angeles erkämpfte sich der Zürcher - mit Wohnsitz in Bern - die bis dahin letzte Olympiamedaille eines Schweizer Läufers – und erst die dritte überhaupt: Paul Martin und Willy Schär gewannen 1924 über 800 respektive 1500 m je Silber.

Exzellenter Strassenläufer
Ryffel prägte die Schweizer Leichtathletik auch nach 1984 nachhaltig, so wie er es auch schon in den neun Jahren zuvor auf nationaler und sieben Jahre auf internationaler Ebene getan hatte (er gewann 1975 seine erste Medaille bei einer Schweizer Meisterschaft der Aktiven, 1977 wurde er EM-Dritter über 3000 m in der Halle).
In den letzten Jahren seiner Karriere profilierte er sich insbesondere als exzellenter Strassenläufer. 1991 trat er vom aktiven Spitzensport zurück. Dass er dem (Ausdauer-)Sport aber würde verbunden bleiben, hatte sich schon deutlich früh abgezeichnet.

Ryffel Running
Anfang 1984 gründete er zusammen mit seinem Bruder Urs und mit Markus Bill die Firma Ryffel Running. Diese hat sich rasch einen Namen geschaffen: zum einen mit den beiden Laufshops in Bern und Uster, zum anderen mit diversen Kursen im Breitensport (heute jährlich über 450) wie auch mit Breitensport-Anlässen. So gäbe es ohne die Ryffels in der heutigen Form weder ein Schweizer Frauenlauf noch einen Greifenseelauf, einen Uster-Triathlon, einen Uster-Kinderlauf, einen Walking-Event, noch eine Aqua-Fit Seedurchquerung.

Bild rechts:
Markus Ryffel als Tempomacher anlässlich des 31. real,- BERLIN-MARATHON 2004 (3 Std. 57 Min.). Zieleinlauf mit einem Teilnehmer aus der Schweizer Marathongruppe, die Markus Ryffel betreute.

Gesundheitssport
Vor allem im Gesundheitssport ist der nun 50-Jährige bis heute omnipräsent. Er bringt seine Überzeugung an den Mann, respektive die Frau: „Mit einer gemässigten sportlichen Betätigung können wir die Geisseln Nummer eins und zwei in unserer Gesellschaft, Herz-/Kreislauf- und Rückenprobleme, effektiv in Schach halten“.

Bild rechts:
Markus Ryffel und Dr. Thomas Wessinghage anlässlich des Zieleinlaufes beim London Marathon 2002

Bern und Uster
Er führt zusammen mit seinem Bruder Fachgeschäfte für Running/Triathlon/Walking/Aqua-Fit in Bern und Uster. In Zusammenarbeit mit Dr. Thomas Wessinghage bietet er verschiedene Fitnesswochen im In- und Ausland an. Insbesondere auch Marathonworkshops, wo er zusammen mit Dr. Thomas Wessinghage Hobbyläufer/innen auf Marathons vorbereitet und begleitet. Sein großes Wissen insbesondere im Fitness- und Gesundheitsbereich vermittelt er so einem breiten Publikum. Die TeilnehmerInnen profitieren zudem von seinen Erfahrungen in bezug auf Trainingslehre, Ernährung und Gesundheitsförderung.

Aqua-Fit
Aqua-Fit wurde von ihm in den achziger Jahren in die Schweiz gebracht und zusammen mit Ryffel Running bietet er ein breites Kursangebot an. Seine breitgefächerten Beziehungen sowie seine Kreativität erlauben ihm, Anlässe wie z.B. Schweizer Frauenlauf, Greifenseelauf, Seedurchquerung und der Swiss Walking Event zu herausragenden Events im Schweizer Sportveranstaltungskalender zu etablieren.
Auch an größere Events „traute“ er sich heran: 1998 wurden in Uster die IAAF-Halbmarathon-Weltmeisterschaften unter seiner und seines Bruders Regie durchgeführt.

Greifenseedurchquerung
Das so genannte Deep Water Running hat er als Aqua-Fit in der Schweiz vor ebenfalls 20 Jahren eingeführt. Auch die Entwicklung des Nordic Walkings wurde durch ihn wesentlich mitgeprägt. Und gerade diese beiden den Bewegungsapparat wenig beanspruchenden Sparten entwickeln sich erfreulich. Auf über 100 000 wird die Zahl der regelmässig Walkenden geschätzt. Wie beliebt Aqua-Fit ist zeigt sich jedes Jahr Mitte August an der Aqua-Fit Greifenseedurchquerung (1,3 km) an der jeweils über 4000 Teilnehmer durch den See joggen.

Batterien aufladen
Um sich selber zu fordern läuft Markus Ryffel weiterhin vier- bis fünfmal wöchentlich. „Ich lade mit dem Sport die Batterien physisch und psychisch auf“ sagt er, der mittlerweile bei 180 000 Laufkilometern angelangt ist. Auch an Wettkämpfen ist er regelmässig anzutreffen, allerdings nie des Ranges und der persönlichen Zeit wegen. Er schätzt die Gesellschaft anderer Läufer, die Entspannung, das Naturerlebnis. Sport zu treiben meint Ryffel hat eben auch andere Inhalte als den Wettkampf.

Glückwünsche in die Schweiz
Dem real,- BERLIN-MARATHON ist er inzwischen auch verbunden, reist Markus Ryffel doch mit seinen Reisegruppen nach Berlin, betreut seine „Kunden“ Läufer, indem er sie sogar bis ins Ziel läuferisch begleitet. Welcher Medaillengewinner und Sieg-Läufer ist so erfolgreich vom eigenen Erfolgserlebnis auf der Bahn und Straße zum Vermittler und Innovator auf dem Gebiete des Lauf- und Ausdauersports für die Allgemeinheit geworden?
Markus Ryffel ist ein glänzendes Beispiel für eine läuferische Karriere, die weit über gewonnene Meisterschaften hinausgeht.
Herzlichen Glückwunsch von Berlin nach Uster!


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