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Hochklassige Konkurrenz und deutsche Top-Läufer

29.03.2005

Nicht nur breiten- sondern auch spitzensportlich hat der Bewag BERLINER HALBMARATHON in den vergangenen Jahren eine prima Entwicklung genommen. So ist zum Beispiel der Kursrekord des Spaniers Fabián Roncero, der 2001 mit 59:52 Minuten siegte, noch immer auch der Europarekord.

Bei den Männern startet mit dem Süd-Koreaner Bong-ju Lee der Olympia-Zweite von 1996 im Marathon. Er hat außerdem den BAA Boston-Marathon 2001 gewonnen. Doch favorisiert sind voraussichtlich wieder einmal die Läufer aus Kenia. Darunter ist Patrick Ivuti, dessen Bestzeit von 59:45 Minuten sogar noch etwas schneller ist als der Streckenrekord. Damit steht der Kenianer an zweiter Stelle der ewigen Bestenliste, wenn man nur solche Rennen berücksichtig, die von ihrer Streckenführung rekordtauglich sind.

Weitere Kenianer sind zu beachten: Christopher Kandie und Paul Kimugul haben Bestzeiten von 61:24 und 61:29 Minuten. Außerdem ist mit Jospeh Ngolepus der real,- BERLIN-MARATHON-Sieger von 2001 am Start. Er gewann damals in 2:08:47 Stunden und hat eine Halbmarathon-Bestleistung von 60:56 Minuten.

Ein alter Bekannter, der den Bewag BERLINER HALBMARATHON in der Vergangenheit bereits gewinnen konnte ist auch wieder mit am Start: Stephan Freigang. Seine Siege liegen allerdings schon eine Zeit zurück, so gewann er 1990 und 1992 und lief auch hier in Berlin seine Bestzeit in 61:14 Minuten. Während Freigang aber eher nicht zu den Favoriten auf Platz eins zählt, könnte bei den Frauen eine Deutsche ganz vorne mitlaufen: Luminita Zaituc (LG Braunschweig) ist die zurzeit stärkste deutsche Straßenläuferin. Sie wird sich in erster Linie mit der vierfachen Siegerin des Bewag BERLINER HALBMARATHON auseinandersetzen müssen: Joyce Chepchumba. Die Kenianerin startet als Vorjahressiegerin mit der Nummer 1. Für sie ist dieses Rennen die Generalprobe für den hochklassigen London-Marathon, der zwei Wochen später stattfindet. Vorne mitlaufen kann vielleicht auch die Polin Monika Drybulska, die im vergangenen Sommer in Berlin die Bewag City-Nacht über 10 km in 33:23 Minuten gewonnen hatte. Und aus Kenia kommt Emily Kimuria. Sie war beim real,- BERLIN-MARATHON 2003 Zweite in 2:28:18. Ihre Halbmarathon-Bestzeit steht bei 1:11:27. Carsten Eich, Sieger von 1993 mit dem damaligen Europarekord von 60:34 Minuten, musste seinen Start verletzungsbedingt absagen.


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