41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Bunter Pressedienst

31.03.2005

Liebe Kollegen,

hier erhalten Sie einen E-Mail-Presseservice mit Informationen und Anregungen für verschiedene Hintergrund-Geschichten rund um den 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON.

Dieser Presseservice beinhaltet die folgenden Themen:

1. Interview mit Jörg Wecke, dem Skating-Sieger beim Bewag BERLINER HALBMARATHON 2004, der auch dieses Mal wieder zu den Favoriten zählt

2. Skating-Präsentation auf der Messe

3. Hinweise der Polizei


Mit freundlichen Grüßen,

Bewag BERLINER HALBMARATHON
Media-Team



Interview mit Skating-Vorjahressieger Jörg Wecke (36 Jahre)

Welchen Stellenwert hat der Bewag BERLINER HALBMARATHON für die Inline-Skater?

Jörg Wecke: „Dieses Jahr hat der Bewag BERLINER HALBMARATHON einen sehr großen Stellenwert für uns Inline-Skater. Im Gegenteil zum letzten Jahr, wo ein Großteil der German Blade Challenge in Bonn ihren Saisonstart hatte, wird am Sonntag die komplette nationale Spitze sowie internationale Starter an den Start gehen. Deswegen schätze ich meine Chancen recht mager ein, obwohl ich natürlich versuchen werde dran zu bleiben. Ich laufe das erste Mal mit der Startnummer 1, und das allein ist natürlich ein geniales Gefühl. Der Start in Berlin leitet die Saison für die Skater ein und ist daher natürlich sehr wichtig für alle. Ich freue mich darauf, wieder in Berlin zu starten und hoffe auf ein tolles Event und auf schönes Wetter mit vielen Fans an der Strecke. “


Wie ist Ihre Form zurzeit, wie war das Wintertraining?

Jörg Wecke: „Meine Vorbereitung lief sehr gut. Abschließende Einheiten haben wir vor kurzem auf Mallorca im Trainingslager gemacht. Wir waren in ‚Can pica fort’ mit meinem Verein, dem ST Celle. Das Wintertraining ist bei uns aufs Skaten beschränkt. Wir fahren in einer Industriehalle und dann nur kürzere Distanzen, Sprints und viele Kurven. Im Winter haben wir keine Vorbereitung auf die Langstrecke. Mit unserem Trainingslager fangen wir immer an, auf der Langstrecke fit zu werden. Normalerweise fahren wir in der Vorbereitung sieben Mal die Woche und jeweils so zwischen 30 und 60 km je Trainingseinheit. Im Winter trainiere ich gerade einmal dreimal die Woche.“

Im vergangenen Jahr haben Sie sensationell gewonnen, indem Sie sich frühzeitig gelöst haben - wie sehen Sie Ihre Chancen in diesem Jahr, welche Taktik werden Sie anwenden?

Jörg Wecke: „Ich fahre dieses Jahr für das PC-Vane Team. Das ist der Hersteller unserer neuen Rollen. Wir sind sieben Mann und werden bei einigen nationalen aber auch internationalen Rennen starten. Vom Material her sind wir also bestens ausgestattet, aber wir können nicht mit den eingespielten Teams wie Luigino/Powerslide oder Creative-Rollerblade mithalten. Die wollen natürlich allen zeigen, was sie als Team drauf haben. Ich werde versuchen, an der Spitze dran zu bleiben. Ausreißen werden die mich nicht noch einmal lassen. Es wird dieses Jahr bestimmt einen Schlussspurt beim Bewag BERLINER HALBMARATHON geben. Ich werde schauen, wie weit ich komme und ob ich mich bei einem Massensprint gut positionieren kann. “

Wie sind Sie zum Inline-Skating gekommen und was machen Sie beruflich?

Jörg Wecke: „Ich habe mit fünf Jahren mit der Leichtathletik angefangen. Dort war ich Mittelstreckler, aber auch den Marathon bin ich gerannt (Bestzeit: 3:00:02 Stunden). Meine Spezialitäten waren die 5.000 m (15:40 min) aber auch die 10.000 m. Erst vor vier Jahren bin auf das Inline-Skating umgestiegen, da ich Knieprobleme bekam. Das Training beim Skaten ist nicht so heftig und Kräfte zehrend wie in der Leichtathletik. Man muss weniger trainieren, braucht weniger Erholung und fühlt sich auch nach langen Läufen am nächsten Tag besser. Beruflich bin ich Berufssoldat. Das ist natürlich eine optimale Voraussetzung um einen Sport professionell zu betreiben. Ich bin Techniker in der Prüfgruppe für Hubschrauber. Das Ausbildungszentrum der Hubschrauber Grundausbildung liegt in Böckeburg. Dort lebe ich auch. “

Welche Skating-Ziele haben Sie in diesem Jahr?

Jörg Wecke: „Dieses Jahr steht für mich als großes Ziel die WM in Hamburg und die EM in Saarbrücken an. Bei der WM möchte ich einen Top-10-Platz belegen und bei der EM möchte ich dieses Jahr aufs Treppchen. Mein nächster Wettkampf wird allerdings erst einmal der Taipeh Marathon in Taiwan sein. Aber der real,- BERLIN-MARATHON ist auch auf jeden Fall wieder dabei. Mein Marathon-Debüt bin ich in 1:20 geskatet. Beim zweiten bin ich 1:15 gelaufen und beim dritten war ich nach 1:10 im Ziel. Berlin ist die Skater-Hauptstadt schlechthin geworden, und den real,- BERLIN-MARATHON muss man auch als Inline-Skater einfach mitgelaufen sein.“
 

Skating-Präsentation auf der Messe

Am Sonnabend werden im Rahmen der „TIME ZONE Inline-Skating“ auf der Eventbühne der Messe BERLIN VITAL Frühjahr die beiden besten deutschen Inline-Skating-Teams der Männer präsentiert.

Um 16 Uhr bittet der bekannteste deutsche Kommentator und Moderator in Sachen Inline-Skating, Sebastian Baumgartner, unter anderen die Brüder Zschätzsch sowie Nico Wieduwilt und Kai Menze auf die Eventbühne. Alle vier gehören zur deutschen Speedskating-Nationalmannschaft und haben schon etliche nationale wie internationale Titel gewonnen.

Das Team LUIGINO hat sich neu formiert, und die Firma Rollerblade feiert ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Es wird auch um die Ziele für die neue Saison gehen, welche im Umkreis von Berlin unter anderen die Höhepunkte mit der Europameisterschaft in Jüterborg (Bahn) und Ludwigsfelde (Straße) bietet.

Ein interessantes Thema wird sich sicherlich auch um Materialfragen, insbesondere Rollengrößen, drehen. Und natürlich wird das erste Zusammentreffen der deutschen Elite beim 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON Thema der Diskussion sein.

Hinweise der Polizei

Wie in den vorangegangenen Jahren so ist auch in diesem Jahr die Gewährleistung eines sicheren und ungehinderten Ablaufs des 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON sowie des 13. Bewag FUN-RUN das vorrangige Ziel der Berliner Polizei.

Wie bei solchen großen, stadtweiten Sportveranstaltungen nicht anders zu erwarten, ist es auch in diesem Jahr notwendig, umfangreiche und zeitlich unterschiedlich andauernde Verkehrsmaßnahmen zu treffen. Der zum Vorjahr verlegte Startbereich sowie der veränderte Verlauf der 21,0975 km langen Halbmarathonstrecke machen polizeiliche Schwerpunktmaßnahmen wie

•    das frühzeitige Aufstellen von Verkehrszeichen zur Einrichtung erforderlicher
Haltverbotszonen,

•    die Verkehrsregelung und -lenkung an zahlreichen Straßenkreuzungen und Einmündungen unmittelbar an den Laufstrecken,

•    die Durchführung umfangreicher Verkehrsmaßnahmen direkt auf den Laufstrecken zur Sperrung des Gegenverkehrs, des Querverkehrs sowie und des mitfahrenden
Verkehrs notwendig.

Die Berliner und ihre Gäste sollten sich darauf einstellen, dass es auch trotz aller Bemühungen der rund 330 eingesetzten Polizeibeamten zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen wird.

In der Zeit von 10:30 Uhr bis ca. 15:00Uhr ist die Laufstrecke mit Fahrzeugen nicht zu queren.

Fahrzeugführer haben daher kaum bzw. nur sehr eingeschränkt Möglichkeiten, den inneren Veranstaltungsraum („City Ost und West“) ohne nennenswerte Umwege zu verlassen bzw. in diesen einzufahren.Die Polizei empfiehlt daher grundsätzlich die Nutzung von U - und S-Bahn in den bzw. aus dem Veranstaltungsraum heraus.

Berliner und Berlinbesucher sollten weitgehend auf die Benutzung ihrer Kraftfahr-zeuge verzichten.

Sollte dieses im Einzelfall jedoch nicht möglich sein, so gibt die Polizei folgende Tipps:

•    Während der gesamten Veranstaltungszeit ist die Unterfahrung des Kurfürstendamms über den Tunnel Brandenburgische Straße/Lewishamstr. in beiden Richtungen möglich.

•    Südlich des Veranstaltungsraumes wird der Verkehr von Ost nach West über Gitschiner Str.- Hallesches Ufer - Mehringdamm- Yorkstr. - Goebenstr. - Pallasstr. -Hohenstaufenstr. - Nachodstr. - Hohenzollerndamm geleitet.

•    Der Verkehr von West nach Ost wird über die Lietzenburger Str. möglich sein.

•    In Nord-/ Südrichtung lässt sich der Veranstaltungsraum nur über die Stadtautobahn BAB A 100 umfahren.

•    Erhebliche Verkehrsbehinderungen erwarten wir im letzten Streckenabschnitt, besonders im Bereich der „City Ost“. Hier hoffen wir auf das Verständnis der betroffenen Fahrzeugführer.

•    Der Autotunnel Grunerstr. ist von Ost nach West baustellenbedingt eingeschränkt befahrbar. Der Verkehr wird jedoch an der Kreuzung Spandauer Str./ Stralauer Str. in die Stralauer Str. abgeleitet

•    Der Mühlendamm (Mitte) ist in Ost-/ Westrichtung ab Spandauer Str. nicht befahrbar.

Wie in jedem Jahr sind die jeweiligen Laufstrecken, sowie der Start- und der Zielbereich mit Haltverboten versehen. Diese Haltverbote sind im Interesse eines ungehinderten Veranstaltungsverlaufs unbedingt zu beachten. Dort verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge werden in jedem Fall kostenpflichtig abgeschleppt.

Jeder Abschleppvorgang kostet den Verantwortlichen 181 € + 15 € Verwarnungsgeld.

Für einen ungehinderten Verlauf der Sportveranstaltung sind folgende Sperrungen
festgelegt:

•    Bereits am 03.04.2004 erfolgt ab 04:00 Uhr die Sperrung des Schlossplatzes (Parkplatz), welche bis zum 04.04.2005, 07:30 Uhr aufrecht erhalten wird.

•    Als Start- und Zielbereich werden am 03.04.2005 in der Zeit von 04:00 bis ca. 19:00 Uhr die Straße Unter den Linden/ Karl-Liebknecht-Straße zwischen Friedrichstraße und Spandauer Str. in beiden Richtungen sowie der Werdersche Markt/ Schlossplatz zwischen Kurstr. und Breitestr. gesperrt.

•    Die Sperrung der Laufstrecken erfolgt am 03.04.2005 in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und ca. 15:00 Uhr.

Die jeweils aktuellen Verkehrssperrungen werden von der Berliner Polizei über
Verkehrswarnmeldungen an die Rundfunkstationen weitergegeben.



Informationen dazu sind zu erhalten über:

    - Hotline - Polizei     Tel.: 4664984050
        Freitag, 01.04.2005 11 :00 - 22:00 Uhr
        Samstag, 02.04.2005 13:00 - 20.00 Uhr
        Sonntag, 03.04.2005 09:00 - 14:00 Uhr

    - Veranstalter Hotline     Tel.: 301 288 10

    - Faxabruf Verkehrswarndienst     Fax - Nr.: 4664809252


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