41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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3. Metro Group Marathon Düsseldorf – Wind und eiskalte Temperaturen

Die Klassezeit von Luminita Zaituc - was hätte sie bei "normalen" Tempersaturen erreicht?

09.05.2005

Rheinisches Flair für Tausende von Schützen, Einhandfahrern, Handbikern,Inlineskater und Marathonläufer.  Die Schützen scherten jedoch früh aus und waren als Zuschauer gesehen. Dafür waren die Ausdauersportler dann unter sich.

Spurtsieg mit 2 Sekunden Vorsprung bei den Skatern

Im Inlineskating kam es unter den 1.398 Anmeldern auf der Zielgeradenam Rheinufer zum Spurtsieg von Richard Sijm aus den Niederlanden mit 2 Sekunden Vorsprung vor Daniel Junker vom ZEPTO Skate Team. Dann folgte mit Daniel Pütter von den Speedskater der erste Düsseldorfer bereits auf Platz 3 mit einem Rückstand auf den Sieger von 21 Sekunden.

Zeitgleich

Bei den ersten drei Damen war der Einlauf knapper. Es siegte Anja Matthes BGGG/Salomon Express in 1:26:21 vor der zeitgleichen Mayke Exterkateaus den Niederlanden und mit Nicole Pütter belegte wieder ein/eine Pütterden dritten Platz in 1:26:22. Witterungsbedingt wurde vorsichtig gefahren, denn Wind – Regen machten den Teilnehmern zu schaffen.

4.700 Läufer beim Marathon

Im Marathon mit 4.700 Teilnehmern war man gespannt auf das Ergebnis der Favoritin Luminita Zaituc. Denn sie wollte die WM-Norm für Helsinki unterbieten.

Noch am 3. April war sie die große Siegerin des 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON 71.04.

Unter den Augen von Bundestrainer Detlef Uhlemann gelang es ihr eindeutig ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen 2:26:46 – ihre zweitbeste Zeit

Vom Beginn des Laufes hielt sie sich vorne auf und ließ einfach nichts anbrennen. Die 5 km mit einer Durchgangszeit von 17:00 Minuten und der Halbmarathon mit einer Durchgangszeit von 1:12:46 liefen auf eine Endzeit von 2:26 hin.

Regen, Wind und Kälte hielten sie nicht ab, ihr zweitbestes Marathonergebnis in 2:26:46 abzuliefern - was hätte sie bei normalen Temperaturen  erreichen können - zwei Minuten wären mit Sicherheit "drin" gewesen"!

Damit war sie im Gesamteinlauf Sechste und stellt natürlich einen neuen Streckenrekord auf. Sie siegte bei den Frauen mit fast 13 Minuten Vorsprung vor der Japanerin Juno Akagi, die mit einer Bestzeit von 2:28:13 angereist war und jetzt nur mit  2:39:20 im Ziel war.

Brasilien siegte bei den Männern

Gesamtsieger war mit Alan Bomfim Silva aus Brasilien in 2:17:19 - ein Teilnehmer, der die Düsseldorfer Strecke als Zweitplazierter des letzten Jahres her kannte. Seine anvisierte Endzeit von 2:12 lag bei der Halbmarathon Zwischenzeit von 1:06:57 außerhalb des Plans. Von dem später Zweitplazierten Gideon Koech  (2:19:34) aus Kenia, dem Sieger von 2003, setzte sich Silva bei Kilometer  31 ab und siegte mit über 2 Minuten Vorsprung.

Bester Deutscher wurde Jörg Achten - DJK Armada Würselen in 2:35:31 vor Florian Glahn -LG Mülheim in 2:36:11.

Race Director Jan Winschermann freute sich natürlich insbesondere über die Klassezeit von Luminita Zaituc, die Düsseldorf damit leistungsmäßig weit nach vorne bringt.

Bernd Düngen


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