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Luminita Zaituc schafft WM-Norm ohne Probleme

Siegerin in Düsseldorf in 2:26:44 / Schwache Zeiten bei Meisterschaften in Regensburg

09.05.2005

Trotz Regen, Kälte und Wind hielt Luminita Zaituc (LG Braunschweig) ihre Konkurrentinnen in Schach und gewann nach flotten 2:26:44 Stunden den Düsseldorf-Marathon. Überglücklich im Ziel, fluchte sie danach über das Wetter: „Ich konnte meine Beine kaum spüren“, sagte Luminita Zaituc nach dem Rennen. Ihre Siegzeit ist die schnellste einer Deutschen seit Sonja Oberem, die vor drei Jahren in Hamburg 2:26:21 Stunden gelaufen war.

Nach genau 17:00 Minuten kam sie mit ihren Tempomachern Matthias Strotmann (LG Braunschweig) und Francis Kiprob (Kenia) an der 5-km-Marke an. In schnellen 1:12:47 passierten sie dann die Halbmarathondistanz.

Die Vize-Europameisterin des Jahres 2002 hat nicht nur den Streckenrekord pulverisiert sondern auch den Sprung nach Helsinki zur Weltmeisterschaft geschafft. Die vorgegebene Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV)  lag bei 2:32:00 Stunden. Sie ist die erste deutsche Marathonläuferin, die die Qualifikation schaffte.

Mit einem Abstand von über zwölf Minuten zu Luminita Zaituc kam die Zweite ins Ziel. Die Japanerin Junko Akagi erreichte nach 2:39:20 Stunden das Ziel und wurde ihrer Favoritenrolle nicht gerecht. Bei den Männern sicherte sich der Brasilianer Alan Bomfim Silva in 2:17:19 Stunden den Sieg. Mit einem Abstand von zwei Minuten kam Gideon Koech (Kenia; 2:19:34) als Zweiter ins Ziel.
Nürnberger und Schuri Deutsche Meister

Bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften in Regensburg konnte Dirk Nürnberger (SC DHfK Leipzig) am Wochenende zum zweiten Mal die Meisterschaft gewinnen. Der 39-jährige Leipziger hatte 1997 erstmals den Titel gewonnen und feierte nun sein Comeback mit einer Zeit von 2:22:78 Stunden. Zweiter wurde der vom LAZ Leipzig kommende Volker Fritzsch in 2:23:58.

Monica Schuri (LG Wehringen) konnte sich in dem Frauenrennen vor der Konkurrenz behaupten und siegte in 2:39:17 Stunden. Die 36-Jährige ließ Carmen Siewert (LG Vorpommern/2:40:28) und die favorisierte Sylvia Renz (OSC Berlin/2:48:58), die mit Darmproblemen zu kämpfen hatte, hinter sich. Monica Schuri konnte beim dritten Marathon ihrer Karriere ihre persönliche Bestleistung verbessern.

Wie in Düsseldorf so machte auch in Regensburg das Wetter den Läuferinnen und Läufern einen Strich durch die Rechnung. Bei Gewitterschauern, eisigem Wind und kühlen Temperaturen gingen am Wochenende in Düsseldorf knapp 4.000 Athleten auf die Strecke und in Regensburg starteten bei gleichen Bedingungen alles zusammen rund 9.000 Teilnehmer. Die Zeiten sind in Regensburg sind allerdings trotz des Wetters schwach und spiegeln die Misere im deutschen Langstreckenlauf wider.       

Marisa Reich


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