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Spielbanken Marathon Niedersachsen 2005 - Rekordbeteiligung
Siege für Kenia - bei Frauen und Männern
10.05.2005
Die Landeshauptstadt von Niedersachsen Hannover war am letzten Wochenende Gastgeber für eine große Läuferschar.
Ganz selten werden so viele verschiedene Strecken angeboten wie in Hannover – nach dem Motto „Für jeden etwas“. Denn es gab nicht nur den Marathon über die volle Distanz von 42,195 km. Es wurde noch der Halbmarathon, ein 10 km-Lauf, Walking über 10 km, Handbiker über die 21,1 km und last but not least wurde den Skater noch die volle bzw. die halbe Marathon-Distanz als Wettkampf angeboten.
Familientag
Und damit nicht nur die „Großen“ sich leistungsmäßig beweisen können, wurde auch den „Kleinen“, dem Nachwuchs, etwas geboten. Am Samstag, 07. Mai, hieß es „Beim Familientag läuft´s rund“ und hier hatten die Bambinis, aber auch noch nicht so versierte Teilnehmer ihre Chance, sich zu beweisen. Der Kinderlauf ging über 1.000 m und der Fun-Run über 4.500 m.
Petrus war nicht so recht bei Laune
Alles war gut vorbereitet, nur Petrus war nicht so recht bei Laune – denn das Wetter war schauerlich, im wahrsten Sinne des Wortes. Kräftige Schauer, Hagel, Windböen und sehr niedrige Temperaturen von ca. 6 – 8 Grad ließen die Läuferherzen nicht allzu fröhlich schlagen. Am Sonntag war das Wetter etwas besser, es gab keinen Regen, die Sonne blinzelte mal hervor, aber die Kälte war noch immer vorherrschend.
Teilnehmerrekord
Teilnehmerrekord meldete der Veranstalter – 11.400 Teilnehmer waren dabei und bewegten sich auf den verschiedensten Strecke – alle Achtung bei der starken Konkurrenz an diesem Wochenende mit mehr als sechs großen Laufveranstaltungen in Deutschland.
Aber es gab auch ansehnliche Ergebnisse: Vier Kenianer beherrschten das Läuferfeld und machten den Sieg unter sich aus, starker Wind verhinderte bessere Ergebnisse.
1. Simon
Lopuyet (KEN) 2.15:33
2. Josephat Kipchoge Rop (KEN) 2:16:09
3. Daniel Keter (KEN) 2:17:08
4. Eliud Kurgat (KEN) 2 :18:12
Bester Deutscher war Ingo Nötzel (Luckenwalde) auf dem 7. Platz 2:31:45
Bei den Frauen siegte auch eine Läuferin aus Kenia in 2:48:18 – eigentlich wollte sie 13 Minuten schneller sein.
1. Evelyne Kimura
(KEN) 2:48:18
2. Dr. Susanne Brema (Hannover 96) 2:51:42
3. Katja
Funk
3:01:57
Halbmarathon:
Männer:
1. Carsten Wenzek 1:06:41
2. Ahmet Yavuz 1:07:35
3. Henry Wanyoike 1:11:26
Frauen:
1. Damla Yrnigelen 1:21:34
2. Susan Marr 1:25:34
3. Katrin Friedrich 1:26:22
Hans-Jürgen Blisch
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