41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

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Der 8. Oberelbe-Marathon – Trotz Hagel, Kälte und Sturm neue Teilnehmerrekorde

Spitzenzeiten oder gar neue Streckenrekorde waren bei diesen Bedingungen natürlich illusorisch

28.05.2005

Das Teilnehmerfeld beim Halbmarathon

Der 8. Oberelbe-Marathon –  Trotz Hagel, Kälte und Sturm neue Teilnehmerrekorde

Der 8. Oberelbe-Marathon wird in die Annalen der Veranstaltungschronik als der Lauf mit den wohl widrigsten Witterungsbedingungen, die man sich vorstellen kann, eingehen. Neben Regen- und Hagelschauern gab es für die LäuferInnen konstanten Gegenwind auf der gesamten Laufstrecke. Und das alles bei gemessenen 4 Grad Celsius in den Morgenstunden. 

Das Erfreulichste war jedoch, dass trotz dieser Bedingungen auf allen Laufstrecken neue Teilnehmerrekorde verzeichnet werden konnten. Vor allem beim Marathon konnten wir mit 1.029 Meldungen eine magische Grenze bezwingen. Insgesamt lagen 3.278 Laufanmeldungen vor, ins Ziel gekommen sind 2.751 LäuferInnen und WalkerInnen.

Dies bedeutet eine Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr von ca. 30%, in Zahlen 645 Finisher mehr! 

Keine Spitzenzeiten

Spitzenzeiten oder gar neue Streckenrekorde waren bei diesen Bedingungen natürlich illusorisch, allein Ines Uhlig vom heimischen Skiklub Dresden-Niedersedlitz stellt in 1:30:28 einen neuen Streckenrekord im Halbmarathon auf. Jedoch haben sehr viele Marathonis und Halbmarathonis persönliche Bestzeiten aufgestellt. 

Tomasz Chawawko aus Polen, in den letzten beiden Jahren Sieger des Marathons, konnte kurzfristig nicht an den Start gehen. Dafür meldeten jedoch mit Artur Kawecki (POL) und der in Deutschland lebende Vladimir Bukalo (UKR), deren Erfolgsliste für sich spricht, zwei neue Läufer ihre Anwartschaft auf den Sieg an.

Neben diesen beiden Aktiven gesellten sich noch Andrej Dutow aus Russland (2004: 3. Platz) und Slawomir Sztejter (POL) dazu – alle vier liefen nahezu Kopf an Kopf bis in Richtung Ziel. Dann war es Bukalo (5. der deutschen Marathonmeisterschaft 2004), der abriss und somit den beiden Deutschen Weis (Berlin) und Just (Memmingen) noch einmal Hoffnung machte. Doch beide kamen nicht mehr an das Spitzentrio heran. Wie im Vorjahr gab es ein spannendes Finish – die ersten drei Läufer liefen innerhalb von 13 Sekunden über die Ziellinie! So war es dann Artur Kawecki, der seine große Routine nutzte und in 2:38:08 knapp vor Sztejter (2:38:10) und Dutow (2:38:21) siegte. Bester Dresdner wurde Ron Tilger in 2:52:50 auf Platz 8.

Bei den Frauen kommt die Siegerin aus Polen

Bei den Frauen ließ die Vorjahressiegerin Ewa Fliegert aus Polen nichts anbrennen und sicherte sich in 3:01:12 souverän den Titel. Eine herausragende Leistung lieferte die Dresdner Lokalmatadorin Christin Marx (TSV Dresden) ab, die der Ukrainerin Tanja Semenova den Schneid abkaufte und mit großem Vorsprung Zweite in 3:07:11 wurde.

Im Halbmarathon siegte bei den Frauen Ines Uhlig (Skiklub DD-Niedersedlitz) in 1:30:28 und bei den Männern Tilo Gumprecht aus Glauchau in 1:18:05.

Abgerundet wurde die gesamte Veranstaltung durch ein attraktives Rahmenprogramm an ausgewählten Streckenpunkten. Eine Vielzahl unterschiedlichster Musikgruppen sorgte trotz des schlechten Wetters für gute Laune bei den Aktiven.

Alle Ergebnisse, alle Infos, alle Bilder  -

www.oberelbe-marathon.de


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