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Plattform Ernährung und Bewegung hat mit ersten Aktionen die Arbeit aufgenommen

Auch der Deutsche Sportbund vertreten durch den Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend (dsj), Ingo Weiss, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Plattform

03.06.2005

Im September 2004 wurde auf Initiative der Bundesverbraucherministerin Renate Künast die "Plattform Ernährung und Bewegung" (peb) offiziell ins Leben gerufen. Die Plattform vereint alle wichtigen gesellschaftlichen Bereiche, um dem Problem des Übergewichts bei Kindern gemeinsam wirksam entgegenzutreten.

DSB gehört zu den Gründungsmitgliedern

 

Auch der Deutsche Sportbund vertreten durch den Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend (dsj), Ingo Weiss, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Plattform. Die Arbeit des Zusammenschlusses wurde im ersten halben Jahr vor allem durch organisatorische Aufgaben, der Konkretisierung der gemeinsamen Ziele sowie erste Aktionen bestimmt. Zugleich konnten viele neue Mitglieder für peb gewonnen werden, so dass die Anzahl der Mitglieder inzwischen auf über 80 angestiegen ist.

Übergewicht langfristig bekämpfen

 Die Erwartungen an peb sind sowohl von den Mitgliedern als auch von der Öffentlichkeit sehr groß. "Nach dem Gründungskongress hatten viele die vollkommen unrealistische Vorstellung, dass in einem halben Jahr bereits erste Erfolgsmeldungen von schlankeren Kindern verbreitet werden können", beschreibt Ingo Weiss den öffentlichen Erwartungsdruck und ergänzt: "Dem Problem des Übergewichts kann nur langfristig entgegengewirkt werden. Und so ist auch die Arbeit von peb angelegt, die nicht dem periodischen Wahlgeschäft unterliegt."

Ingo Weiss gehört zu den Gründungsmitgliedern der Plattform 

 Um als Aktionsbündnis handlungsfähig zu werden, war es in den letzten Monaten zunächst wichtig, eine Geschäftstelle einzurichten sowie eine Geschäftsführerin einzustellen. Zugleich wurde die Programmatik der Plattform konkretisiert und weitere Maßnahmen und Kooperationsprojekte der einzelnen Partner, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, erörtert. Diesem Prozess dienten unter anderem zwei Workshops. "Die unterschiedlichen Player hatten in der Vergangenheit kaum Berührungspunkte. Daher galt es, die verschiedenen Strukturen, in den sich die Mitglieder bewegen, erst einmal genau zu verstehen. Diese sind zum Beispiel im Gesundheitswesen oder in der Ernährungswirtschaft ganz unterschiedlich. Nur bei einem gegenseitigen Verständnis können auch gemeinsame Ansatzpunkte für Aktionen gefunden werden", erläutert Martin Schönwandt, Geschäftsführer der Deutschen Sportjugend, die Bedeutung dieses Prozesses.

Die Plattform wird in Zukunft eine wichtige Beratungs- und Koordinierungsfunktion einnehmen, in dem sie strategische Projekte entwickelt und geeignete Partner zusammenbringt. "Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Partner je nach Projekt zusammenzubringen, so dass Win-Win-Situationen entstehen", ergänzt Martin Schönwandt.

"Wenn Eltern in ein paar Jahren statt der dritten Englischstunde eine weitere Sportstunde fordern, waren wir erfolgreich."

 Neben diesem Prozess gibt es aber auch auf der Aktionsebene schon erste Erfolgsmeldungen. So wird beispielsweise der Schreibwaren-Hersteller Herlitz aufgrund einer Initiative des Vereins Bildungscent e.V. ab Juni in allen Schreibheften wichtige Ernährungs- und Bewegungstipps veröffentlichen, die von peb-Experten zusammengestellt wurden. Überhaupt ist das Interesse neuer Mitglieder an peb sehr groß. Mit Mac Donalds und Kraft Foods Deutschland sind zuletzt zwei weitere wichtige Partner aus dem Bereich der Ernährungswirtschaft beigetreten.

Den Sportunterricht wichtiger nehmen, fordert Martin Schönwaldt 

Das langfristige Ziel der Plattform-Arbeit liegt nach Ansicht der Vertreter der Sportjugend vor allem in einer Sensibilisierung der Kinder für die Bedeutung von Ernährung und Bewegung für die persönliche Entwicklung. "Kinder müssen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass ihnen zum Beispiel die tägliche Radtour zur Schule gut tut", verdeutlicht Ingo Weiss. Diese Bewusstseinsbildung soll keinesfalls nur aus Sanktionen bestehen. "Es geht nicht darum Schokolade oder Schips zu verbieten. Die Kinder sollen vielmehr lernen, dass sie nach dem Verzehr einer Tafel Schokolade, eine zusätzliche Stunde auf dem Fahrrad einbauen müssen" ergänzt Ingo Weiss.

In diesem Prozess spielen auch die Eltern und Lehrer eine zentrale Rolle, die dem Sportunterricht beispielsweise oft nur eine untergeordnete Bedeutung beimessen. "Mit peb wollen wir wichtige Lobbyarbeit für das Thema Bewegung machen. Wenn Eltern in ein paar Jahren statt der dritten Englischstunde eine weitere Sportstunde fordern, waren wir erfolgreich", beschreibt Martin Schönwandt das langfristige Ziel der Plattform.

Quelle:

www.dsb.de

 


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