42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

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Lincoln erneut US-Meister über 3.000 m Hindernis

27.06.2005

Daniel Lincoln hat bei den US-Meisterschaften in Carson (Kalifornien) seinen Titel verteidigt. In einem anfangs langsamen Rennen über 3.000 m Hindernis, konnte der Olympia-Elfte das Rennen in 8:17,27 Minuten gewinnen. Mit einem starken Schlusssprint distanzierte er den zweitplazierten  Anthony Famiglietti (8:20.49) noch um gut drei Sekunden. Steve Slattery (8:25.52) wurde Dritter mit deutlichem Rückstand.

Ein paar Überraschungen gab es bei den 1.500 m der Frauen. Kaum eine Läuferin hatte die geforderte WM-Norm im Voraus erfüllt, und somit war der Druck doppelt groß. Eine der Favoritinnen, Jennifer Toomey, lief in der dritten Runde von ganz hinten an die Spitze, wurde aber kurz vor dem Ziel noch von Treniere Clement überholt, die in 4:06,73 Minuten gewann. „Ich habe das ganze Jahr an meinem Schlusssprint gearbeitet, und ich wusste dass ich gut sprinten kann“, sagte Clement, die auch über 800 m die WM-Norm hat. Toomey wurde mit 4:07,39 Minuten Zweite, Amy Mortimer kam auf Platz drei mit 4:07,58. Bisher hat keine der drei die WM-Norm von 4:05,80 Minuten. „Ich hoffe, dass ich in Europa die Zeit laufen kann“, sagte Toomey nach dem Rennen.

Ähnlich ist das Problem auch bei den Männern. Hier gewann der 22-jährige Alan Webb in 3:41,97 Minuten. Webb, der seinen Titel verteidigte, hat ebenfalls noch nicht die 1.500-m-Norm für die WM. „Das Tempo war am Anfang ein wenig langsam, langsamer als es mir lieb war. Ich bin froh, dass ich gewonnen habe“, sagte Alan Webb. Mit einem fantastischen Schlusssprint wurde Christopher Lukezic (3:42,06) Zweiter. Aber auch der dritte Rob Myers hatte einen guten Sprint ins Ziel (3:42,27).

Elizabeth Jackson qualifizierte sich als Siegerin des 3.000-m-Hindernisrennens für die erstmals bei einer WM stattfindende Frauen-Disziplin. In 9:39,78 Minuten kam sie kurz vor der zweitplazierten Lisa Galaviz (9:40,58) ins Ziel. Dritte wurde Carrie Messner in 9:41,37 Minuten. Alle drei Läuferinnen erfüllten die geforderte WM-Norm von 9:50,00. „Ich wollte versuchen mit der Führenden zu gehen. In der zweiten Hälfte des Laufes – das ist meine Stärke – konnte ich alles geben“, sagte Elizabeth Jackson.

Hazel Clark wurde über 800 m ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte in 1:59,74 Minuten. „Ich war wirklich aufgeregt vor dem Rennen, denn ich wollte alles richtig machen. Und ich habe alles richtig gemacht. Ich habe mit Treniere Clement (1500-m-Siegerin) trainiert, und wir haben uns gegenseitig geholfen“, sagte Hazel Clark nach dem Rennen. Das ganze Rennen war das Feld eng beieinander,  und erst im Schlusssprint konnten Hazel Clark und Kameisha Bennett davon ziehen. Bennett wurde Zweite in 2:00,59 und verpasste um eine Haaresbreite die geforderte Norm von 2:00,00. Dritte wurde Alice Schmidt in 2:02.09. „Ich bin zurzeit in bester Verfassung und ich bin ziemlich aufgeregt auf die WM“, fügte Clark noch hinzu.

Letzter Laufwettbewerb waren die 800 Meter der Männer. Hier konnte Khadevis Robinson in 1:45,27 Minuten gewinnen. In den letzten drei Jahren ist er immer nur Zweiter geworden, doch in diesem Jahr hat er es geschafft. „Es fühlt sich großartig an, gewonnen zu haben“, sagte er überglücklich. In einem spannenden Rennen wurde der Hallen-Weltmeister, David Krummenacker, nur Zweiter. Er kam nach 1:46,80 ins Ziel, und Kevin Hicks (1:46,99) wurde Dritter. Das Rennen wurde erst auf den letzten 150 Metern entschieden, und der US-Hallenmeister Derrick Peterson war einer derjenigen, die im Sprint nicht mithalten konnten.                                          

Marisa Reich


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