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20 Jahre Swiss Alpine Marathon Davos mit ganz neuem Gesicht am 30. Juli 2005 - "The crazy peak experience"

„Kein Stein bleibt auf dem anderen“ – dieser Ausspruch ist typisch für den Race Director Andrea Tuffli

09.07.2005

Hier sieht alles noch ganz flach aus ...
© Swiss Alpine

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Im Dezember 1985 flatterte in Berlin auf den Tisch der Organisatoren vom BERLIN-MARATHON ein Brief aus der Schweiz vom 1. Swiss-Alpine-Marathon Davos und unterschrieben von Andrea Tuffli. Zunächst war man nicht sicher ob man es vom Vornamen her mit einer Dame oder einen Herrn zu tun hatte. Die Davoser Organisatoren trugen den Berlinern eine "Laufpatenschaft" an, um den Laufinteressierten in den jeweiligen Ländern ein außergewöhnliches Laufangebot zu unterbreiten. Schon bald war klar, daß "Andrea" nicht nur ein Mann, sondern auch ein außergewöhnlicher Organisator war. Seine Idee sich mit den "Flachlandtirolern" aus Berlin zusammen zu tun war in 20 Jahren außergewöhnlich erfolgreich.

Schon am Sonnabend, dem 12. April 1986 stellten sich die Schweizer im Hotel Inter- Continental bei einem Informationsabend den Berliner Läufern vor, das war auch gleichzeitig der Vorabend des 10 km Laufes des SCC im Tiergarten, hier erhielten die Läufer ihre Startnummern - für die Presse gab es Hotel ein "Nachtessen" zur Eisntimmung auf das hochalpine Ereignis. Natürlich brachte Andrea Tuffli Ehrenpreise für die Sieger des Laufes mit.

Für die Berliner Sender und Medien war der Veranstalter ziemlich ungewöhnlich und attraktiv, so war dann der erste Lauf in Davos am 26. Juli 1986 schon vorher in Berlin und Deutschland ein mediales Ereignis. Der Erfolg gab ihm Recht, unter den Teilnehmern geben die Berliner Läufer und die deutschen Läufer - und das bis heute - den höchsten Anteil unter den ausländischen Teilnehmern. Dieser Werbeschachzug hatte sich also ausgezahlt. Rechnete man für den Anfang in Davos mit 500 Teilnehmern, so kamen mit dem Anschub aus Berlin über 1.200 Teilnehmer zum "1. Swiss Alpine", etwa 20 Prozent waren deutsche Teilnehmer, darunter über 60 Läufer aus Berlin, ein Teil davon waren von Andrea Tuffli zu einem einwöchigen Trainingslager eingeladen worden, damit sie sich auf die "verwegene Herausforderung" entsprechend vorbereiten konnten.

Noch im gleichen Jahr erschien Andrea Tuffli zum 13. BERLIN-MARATHON am 28. September 1986 mit einer Werbetruppe in Berlin. Ein Alphornbläser war der Gag, er spielte an der Laufstrecke des BERLIN-MARATHON, ein Transparent über der Strecke machte Werbung für den 2. Swiss Alpine Marathon 1987. Der Alphornbläser war mit seinem riesigen Instrument nicht nur der Musik-Star an der Strecke, schon beim Flug nach Berlin gab es ein Konzert im Flugzeug, da das lange Instrument nur im Gang zwischen den Sitzen tranportiert werden konnte.

In den Anfangsjahren gab es sportlich für die Berliner Teilnehmer sogar sehr gute Plätze unter den Plazierten und mit Anke Molkenthin vom SCC gab es auch einmal eine Siegerin beim längsten  Lauf über 68 km über den Sertigpaß. An Ideen und neuen Initiativen hatte es Andrea Tuffli, seinem Organisationsteam und seiner Familie nie gemangelt. Mit der sprichwörtlichen Schweizer Präzision werden die außerordentlichen Anforderungen im Hochgebirge an die Organisatoren in jedem Jahr gemeistert.

Der real,- BERLIN-MARATHON ist seit Jahren auf der Laufmesse mit seinem Werbestand vertreten. Viele der deutschen und Berliner Teilnehmer verbinden seit Jahren den Swiss-Alpine mit einem längeren Urlaubsaufenthalt vorher und nachher in der herrlichen Umgebung, insoern hat der Lauf nicht nur einen sportlichen Wert, sondern die örtliche Wirtschaft freut sich über die sportliche Touristen aus dem Ausland, die ihr Geld im Lande lassen.

Es bleibt wahrlich "kein Stein auf dem anderen" - jedes Jahr gibt es neue Wettbewerbe, neue Streckenlängen und neue Angebote für die vielen Interessierten, die in Davos Sport mit Urlaub und Erholung in einer einzigartigen Landschaft erleben wollen. Aus dem "Lauf der Superlative" und der "verwegenen Herausforderung", wie es 1986 schon im Werbeflyer hieß, ist ein Schweizer Laufklassiker geworden, der seine Einmaligkeit aus den Ideen von Andrea Tuffli, seiner Ehefrau Ursula, den Kindern Nina, Ricarda und Jon-Andrea, die alle mitarbeiten mußten und müssen, sowie den vielen Helfern der Ortschaften Wiesen, Filisur, Bergün und Davos und seinem überaus kompetenten OK-Team, die alle an einem Strang ziehen - und den Anforderungen die die Schweizer Landschaft im Hochgebirge an die Teilnehmer erfordert.

Der real,- BERLIN-MARATHON gratuliert zum Jubiläum und wünscht weiterhin Erfolg.

Horst Milde

Swiss ALPINE DAVOS - Der Lauf der Superlative über den Scalettapass (2608 m ü M)!

Bei der 20. Austragung des Swiss Alpine Marathon Davos vom 30. Juli 2005 ist vieles neu. Dabei wird Davos, wo sämtliche Zieleinläufe stattfinden, zum absoluten Mekka. Dem Wunsch vieler Läufer entsprechend kommt neu der C21 dazu, ein Halbmarathon. Etliche andere Läufe profitieren von Modifikationen.

Am 30. Juli dreht sich in Davos wieder alles um die Sportfreaks. Angesagt ist die 20. Austragung des Swiss Alpine Marathon Davos und damit die Jubiläumsveranstaltung. Geblieben ist der Grundgedanke, aber vieles wird anders sein. OK-Chef Andrea Tuffli setzt dabei die Messlatte hoch: „Unser Ziel ist es beim Jubiläum in allen Läufen zusammen 4500 bis 5000 Teilnehmer zu haben.“

Davos als Mekka
Wer schon an dieser Veranstaltung teilgenommen hat schwärmt von der fantastischen Kulisse beim Zieleinlauf, wo jeweils Tausende von Zuschauern die Teilnehmer über die letzten Meter der Sportanlage begleiten. Erstmals sollen nun sämtliche Teilnehmer dieses Feeling erleben. Im Klartext: Die Zieleinläufe in Filisur und Bergün wird es nicht mehr geben. In der Laufrichtung gedreht wird der K28 (bisher K30), der neu von Filisur nach Davos führt und damit erheblich strenger wird. Das gleiche trifft für den vor zwei Jahren neu lancierten C42 zu, der neu in Bergün gestartet wird und ebenfalls in Davos endet. Die bisherige Schlussschleife in Bergün wird weggelassen, die Strecke führt auf der linken Talseite von Bergün nach Filisur, dann am weltberühmten Landwasser-Viadukt vorbei über Schmitten nach Wiesen-Station. Von dort durch die wildromantische Zügenschlucht über Monstein, Spina, Junkerboden und Clavadel nach Davos. Mit dieser Änderung wird erstmals die Gemeinde Schmitten in den Alpine Davos miteinbezogen. Vom Schwierigkeitsgrad her liegt der C42 nun zwischen einem Berg- und Flachmarathon.

Erstmals ein Halbmarathon, ALPINATHLON  auch als Single
Nochmals ausgebaut wird das Laufangebot. So kommt neu ein Halbmarathon (K21)  dazu (21,1 km, + 690 m / - 400 m), der wie der WALK (Nordic Walking) in Wiesen gestartet wird und ebenfalls in Davos endet. OK-Präsident Andrea Tuffli: „Ein solcher Lauf entspricht dem Wunsch vieler Läufer. Leistungsmässig liegt er nahe am bisherigen K30.“

Unverändert ist der europaweit höchst gelegene Marathon K42 mit Start in Bergün und Ziel in Davos mit Keschhütte und Scalettapass als Haupthindernisse. Neu ist beim ALPINATHLON, dass er auch als Single absolviert werden kann. Die Wechsel Bike/Inline Skates bezw. Inline Skates/Running finden an gleicher Stelle wie beim Original-ALPINATHLON in Alvaneu und Bergün statt.

K78 klarer positioniert
Der K78 (78,5 km, +/- 2320 m) bleibt auch bei der 20. Austragung die Königsdisziplin und das Mass aller Dinge. Streckenänderungen gibt es in der Startphase zwischen Davos und Schmelzboden. Auch der K78 profitiert von den Modifikationen. Allerdings werden sich die Läuferinnen und Läufer schon von Beginn weg neu orientieren müssen. Waren es bisher die K30- und C42-Akteure welche in der Startphase das Tempo bestimmten, so laufen die K78-Teilnehmer nun ungestört allein bis Bergün. Das wird die Taktik der Läuferinnen und Läufer beeinflussen.

Neu ist, dass der K78 ab diesem Jahr als Couple (Sie + Er) gelaufen werden kann. In diesem Fall erfolgt der Wechsel in Bergün.

Walk als Halbmarathon
Jubelstimmung wird es auch bei den Teilnehmern des Walk geben. Auch dieser profitiert von der Umkehrung und von einer späten Startzeit in Wiesen, die Nordic-Walker werden beim einzigen alpinen Walk-Halbmarathon der Schweiz gegen Abend und vor voll besetzten Tribünen im Stadion in Davos einlaufen. Ein Highlight, dass diese Freizeitsportler bis jetzt nirgends erleben konnten.

Der Swiss Alpine Marathon Davos feiert Geburtstag

Mit 20 Jahren zur vollen Reife
Was 1986 mit der Premiere begann, wird dieses Jahr zum Jubiläum: Nochmals wurde vieles umgekrempelt; die Neuerungen (siehe „Kein Stein bleibt auf dem anderen“) scheinen bei den Läuferinnen und Läufer gut anzukommen. Und der Vater des Swiss Alpin Marathon, Andrea Tuffli, frohlockt schon heute: „Macht auch das Wetter am 30. Juli 2005 mit, dann erleben wir bei der 20. Austragung einen neuen Teilnehmerrekord.“

Die 5000er-Grenze knacken
Und Teilnehmerrekord heisst, die 5000er-Grenze zu knacken; diese steht seit 2003 bei 4624 Teilnehmern. Die verschiedenen Neuerungen und der Anreiz am Jubiläumslauf dabei zu sein, liessen den Anmeldestand bis in die erste Juli-Woche hinein gegenüber den Vorjahren deutlich hochschnellen. Zudem wird es am Jubiläum auch ein Wiedersehen geben, denn der Organisator hat alle bisherigen Sieger eingeladen. Ebenfalls eingeladen wurden die 18 Teilnehmer, die an allen bisherigen 19 Läufen über die lange Strecke dabei waren. Zu erkennen ist auch ein erfreulicher Trend: die Frauen kommen. Erstmals erwarten die Organisatoren einen Frauenanteil von mehr als 30 Prozent. Im K21 sind es gar 45 Prozent und im WALK 70 Prozent.

Änderungen kommen gut an
Zu einem Senkrechtstarter scheint der neue Halbmarathon K21 zu werden, der von Wiesen nach Davos führt. Von null auf 400 hat sich der Anmeldestand hochkatapultiert. Zum Jubiläum gibt es aber auch bekannte Rückkehrer. Einer von ihnen ist Charly Doll. Der Hotelier aus dem Schwarzwald, mittlererweile 51-jährig, war Ende der 80er-Jahre die grosse Nummer in Davos, gewann den „Grossen“, damals noch als Sertiglauf bezeichnet, 1988 und 1989 und wurde 1991 Zweiter. Doll ist mit 5:12:25 auch der ewige Rekordhalter des früheren Alpine Marathons (K67). In Deutschland ist der einstige Küchenchef noch immer ein Grosser der Laufszene. Was er nicht liebt und nicht mehr gut kann, ist das Abwärtslaufen. Diesbezüglich kommt ihm nun entgegen, dass die Streckenführung des K28 gekehrt wurde (von Filisur nach Davos) und es weniger Bergab-Anteile gibt. An diesem K28 gibt es noch einen anderen und nicht weniger grossen Rückkehrer: der Zürcher Peter Camenzind. Er war in den 90er-Jahren der grosse Kontrahent von Charly Doll. Dabei gelang Peter Camenzind gar ein Hattrick, gewann er den K67 zwischen 1990 und 1992 gleich dreimal hintereinander, nachdem er schon beim Premierenlauf 1986 als Dritter und 1989 als Zweiter auf dem Podest gestanden hat.
Aber auch der K78 via Keschhütte und Scalettapass erfreut sich beim Jubiläum steigender Nachfrage (plus 20 Prozent). Als positiv bewertet wurde von den Teilnehmern die Streckenänderung im Bereich Davos – Spina.

Ganz speziell freuen sich aber auch die Nordic-Walker über die Umkehrung und die spätere Startzeit in Wiesen. Hier ist der Meldestand rund 50 Prozent höher als im Vorjahr und es dürfte für die Walker ein grossartiges Gefühl sein, einmal vor grossem Publikum in die Zielarena einzulaufen.

Crème de la crème
Am Jubiläumslauf kommt es beim „Grossen“ K78 zum Kräftemessen der weltbesten Ultraläufer. Als Topfavorit ist vorab der Russe Grigory Murzin zu nennen, der in Davos schon im 2002 und 2003 gewonnen hat und mit 5:42:34 auch aktueller Rekordhalter (aus dem Jahr 2002) auf der neuen Strecke ist. Murzin hat seine Form kürzlich unter Beweis gestellt, als er in Japan Weltmeister über 100 Kilometer wurde. Er ist somit Nachfolger des Italieners Mario Ardemagni, welcher diesen WM-Titel letztes Jahr gewonnen hat und bei seiner Davos-Premiere vor Jahresfrist auf den 4. Platz lief. Diese werden es dem italienischen Vorjahressieger Mario Fattore nicht leicht machen, in Davos erneut den obersten Podestplatz zu holen. Zur Crème de la crème zählen aber auch Michael Sommer und Thomas Miksch. Zur Krönung fehlt diesen beiden Deutschen nur noch ein Sieg, denn beide belegten im K78 schon je einen zweiten und dritten Platz.
Schon (fast) alles gewonnen hat in Davos der Zürcher Peter Gschwend. Einzig der Sieg beim C42 fehlt ihm noch. Nachdem er in den beiden letzten Jahren jeweils Zweiter war, versucht er es – nicht weniger gut vorbereitet – erneut.

Sorgt Jasmin Nunige für zweiten Bündner Sieg?
Nicht weniger interessant ist die Ausgangslage bei den Frauen. Nach einer Falschleitung der Italienerin Monica Cashiragi (auch Siegerin 2003) im letzten Jahr wurden nachträglich sowohl Maria Bak (De) wie auch Cashiragi gemeinsam auf den ersten Platz gesetzt. Dass dieses Jahr beide nach Davos zurückkehren zeugt von der sportlichen Grösse dieser beiden Läuferinnen, die sich somit ein erneutes Duell liefern dürften. „Schiedsrichterin“ in dieser Sache könnte aber die Davoserin Jasmin Nunige sein, die nach der Babypause – stärker als je zuvor - in die Laufszene zurück gekehrt ist. Bewiesen hat sie dies kürzlich mit dem Sieg am Graubünden Marathon von Chur aufs Parpaner Rothorn. Nach dem zweiten Rang im 2003 möchte Nunige in Davos nun ganz zuoberst aufs Treppchen. Auch bei den Frauen gibt es eine grosse Rückkehrerin: Birgit Lennartz. Die Deutsche hat zwischen 1992 und 2001 zehnmal (!) gewonnen und hält auf dem K67 wie auch auf dem K78 (aus dem Jahr 2001 mit 6:45:57) den Streckenrekord.

So stellt sich die Frage, ob es beim Jubiläum den zweiten Bündner Sieg geben wird, nachdem Johannes Knupfer den Premierenlauf 1986 gewonnen hat. Der Davoser Lehrer lässt es sich nicht nehmen auch bei der 20. Austragung zu starten. Ohne Absicht auf einen Podestplatz, sondern im Alpinathlon mit seiner Familie.

Bikerstrecke deutlich anspruchsvoller
Mehr als früher wurde im Vorfeld auf den verschiedenen Streckenabschnitten trainiert. Speziell trifft dies auf die Bikerstrecke des Alpinathlon zu, der nun insgesamt über 85 km führt (+/- 2660 m). Speziell die Biker, die weiterhin den Eröffnungsabschnitt zwischen Davos und Alvaneu  33,1 km (+ 390 m / - 990 m) bestreiten, haben letzthin die stark veränderte Strecke immer wieder unter die Räder genommen. Nicht zufällig, denn der OK-Präsident ist überzeugt, dass diese Radstrecke eine zentrale Rolle spielt: „Die neue Streckenführung ist vom Anfang bis am Schluss deutlich anspruchsvoller. Somit nimmt der Biker innerhalb der fünf Alpinathlon-Wettkämpfer eine zentrale Rolle ein.“

20 Jahre Swiss Alpine Marathon Davos ist ein Meilenstein und das Jubiläum hat auch bei den Medien bereits im Vorfeld für ein gesteigertes Echo gesorgt. Noch nie war das Medieninteresse so gross, was an der Zahl der Akkreditierungen gemessen werden kann. Zudem wird auch das Schweizer Fernsehen eine grössere Teilaufzeichnung ausstrahlen.

Piz Alpin – ein neuer Berg entsteht
Jetzt – quasi als Geschenk zum 20. Geburtstag – hat der Swiss Alpine Marathon einen eigenen Berg erhalten: den Piz Alpin. Infolge Abschmelzen des Porchabellagletschers kommt seit einigen Jahren ein neuer Berg zum Vorschein. In der Landkarte 1 : 25 000 als Punkt 2861 auf der Grenze der Gemeinden Bergün und S-chanf zu erkennen. Der Berg wird in Absprache mit den beiden Gemeinden ab 2005 Piz Alpin genannt.

23 Berufsschul-Teams kämpfen für eine gute Sache
„Ready to move“ ist am 20. Swiss Alpine Marathon Davos der Beitrag des Berufsschulsportes Schweiz zum Internationalen Jahr des Sports und der Sporterziehung. Die Berufsschüler sind bereit mit der eigenen Bewegung in der Welt etwas zu bewegen. Das Ziel von „ready to move“ ist die finanzielle Unterstützung von Projekten im Bereich des Sports und der Sporterziehung in den Entwicklungsländern.

Um das genannte Ziel umzusetzen, werden Berufslernende in Fünferteams aus fast der gesamten Schweiz in Davos am Alpinathlon mit dabei sein. In 23 Kantonalteams bestreiten 115 Jugendliche stellvertretend für die Lehrtöchter und Lehrlinge ihres Kantons den polysportiven Wettkampf. Alle Eltern, Berufslernenden, Lehrbetriebe und Lehrtöchter unterstützen ihr Kantonalteam mit einem finanziellen Beitrag und spenden so für festgelegte Projekte (Iran, Sri Lanka), welche im Bereich Sport und Sporterziehung tätig sind.


Kongresszentrum Davos steht wieder ganz im Zeichen des Swiss Alpine Marathons
Rahmenprogramm für Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Teilnehmer, Besucher und Gäste
Der Swiss Alpine Marathon ist zwar das wichtigste, aber nur ein einziges Element, - alles ist eingebettet in einen einwöchigen Event. Davon können nicht nur Läuferinnen und Läufer, sondern auch Gäste, Besucher, Ärzte und medizinisches Fachpersonal profitieren. Und das sind die Schwerpunkte; sämtliche Veranstaltungen finden im Kongresszentrum statt:

Mittwoch, 27. Juli:  Seminar Gesundheit und Sport (10.00 - 12.00 Uhr)
Dieses Seminar ist öffentlich und umfasst folgende Themen:Was heisst Gesundheit? Bewegen im Alpinen Gelände. Spitzensport: Risiko oder Chance?
Es referieren die Sportärzte Beat Villiger und Gregor Niedermaie
Donnerstag, 28. Juli:  Kongress Sportmedizin (10 bis 16 Uhr)
Dieser Kongress ist für Ärzte und Physiotherapeuten und behandelt die folgenden Themen: Ernährung,  Regeneration und Höhentraining.
Es referieren u. a. die Ärzte Beat Villiger, Peter Flury, Andy Grünenfelder und Gregor Niedermaier sowie die Ernährungswissenschaftler Paolo Colombani und Nadja Mahler.

Wie immer in den letzten 20 Jahren ist es das Ziel dieser Fortbildung, praxisrelevante
Information aus dem Gebiet der Sportmedizin zu vermitteln.

23. bis 29. Juli:  Alpine Jubiläums-Expo (jeweils 10 bis 19 Uhr)
Die Jubiläums-Expo beginnt bereits am Samstag, 23. Juli.
An der Informations- und Verkaufsmesse werden im Kongresszentrum Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Outdoor-Aktivitäten (Walking, Running, Biking
und wandern) sowie Gesundheit, Wellness und Lifestyle präsentiert.

28. – 29. Juli:  Medical Parc  (jeweils 16 bis 19 Uhr)
Im Medical Parc geht es am Donnerstag und Freitag primär um die Gesundheit. Es wird getestet, gemessen, ausgewertet beraten sowie sensibilisiert und motiviert. Beurteilt werden Body, Blutzucker, Blutdruck und Sauerstoff.

Experten sind u. a.: Beat Villiger, Andy Grünenfelder und Gregor Niedermaier. Diese kostenfreie Dienstleistung sollte sich niemand entgehen lassen.

Streckendaten und Startzeiten 2005 auf einen Blick
Strecke Streckendaten Startzeit/Startort
K78 78,5 km, +/- 2320 m 08.00 Uhr in Davos
K42 42,2 km, + 1890 m / - 1710 m 11.30 Uhr in Bergün
C42 42,2 km, + 1290 m / -1110 m 12.15 Uhr in Bergün
K28 27,9 km, + 970 m / - 470 m 13.30 Uhr in Filisur
K21 21,1 km, + 690 m / - 400 m 14.30 Uhr in Wiesen
WALK 21,1 km, + 690 m / - 400 m 14.45 Uhr in Wiesen
Alpinathlon 85,0 km, + / - 2660 m 07.45 Uhr in Davos
MINI(Teilnahme bis 15 Jahre) 0,6 km / 2,1 km / 3,7 km Freitag, 17.00 Uhr in Davos

Alle Details gibt es auch unter www.alpine-davos.ch .


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