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Shaheen gewinnt in Rom schnelles Hindernisrennen - zweite Station der TDK Golden League

Die 3000 m Hindernis gewann, der seit 2002 ungeschlagene Katarer, Saif Saaeed Shaeen in neuer Jahresweltbestzeit von 7:56.34

09.07.2005

Ein Höhepunkt des zweiten TDK Golden League-Meetings in Rom war das 3000 Meter Hindernisrennen am Freitag. Im Olympiastadion gewann der seit 2002 ungeschlagene, frühere Kenianer Saif Saeed Shaheen (Katar) in neuer Jahresweltbestzeit von 7:56.34 Minuten. Damit stellte er zugleich auch einen neuen Meetingrekord auf, und es ist die fünftschnellste je über die Hindernisse gelaufene Zeit. „Es war ein sehr harter Wettkampf. Ich bin glücklich über die Zeit,“ sagte Saif Saeed Shaheen nach dem Lauf. Im letzten Jahr ist er mit einer Zeit von 8:10 Minuten in die Wettkampfsaison eingestiegen, dieses Jahr mit einer Zeit von unter 8:00 Minuten. Aber auch der zweitplazierte Bronzegewinner von Athen, Paul Kipsiele Koech (7:56.37), konnte mit neuer persönlicher Bestzeit zufrieden sein. Der 19-jährige Brimin Kipruto (8:04.22) kam weit hinter den ersten beiden als dritter ins Ziel.

Um 21.04 Uhr wurde eine Schweigeminute abgehalten, um den Opfern des Terroranschlages von London zu gedenken.
 

5000 m ohne Kenenisa Bekele

Die 5.000m waren auch ohne einen Kenenisa Bekele (Äthiopien) spannend. Nachdem die drei Tempomacher gute Arbeit geleistet hatten, setzte sich ein vierköpfiges Team ab. Mit dabei war auch der Weltmeister von 2003 über diese Distanz, Eliud Kipchoge (Kenia), und der 18-jährige Augustine Kiprono Choge (Kenia), der im letzten Jahr Junioren-Weltmeister geworden ist. Das Rennen war in den ersten Runden dank der Pacemaker konstant bei einer Rundenzeit von um die 61 Sekunden. Martin Keino (Kenia) war als erster Tempomacher die 1000 m in 2:31.75 Minuten gelaufen. Erst in der letzten Runde verschärfte sich das Tempo und Eliud Kipchoge zog zusammen mit Augustine Choge davon. Aber der kenianische 5000-m-Meister, Isaac Songok, wollte sich die zwei natürlich nicht gehen lassen. Er folgte und überholte auf der Zielgeraden in einem tollen Schlussspurt den führenden Eliud Kipchoge. Am Ende versuchte der sich noch ins Ziel zu werfen, blieb aber hinter Songok, der in persönlicher Bestzeit von 12:52.29 Minuten das Rennen gewann. „Das war unglaublich. Ich bin eine super Bestzeit in so einem Feld gelaufen. Ich war sehr entspannt und selbstbewusst nach meinem Sieg bei den kenianischen Trials“, sagte Kipchoge nach dem Rennen. Sein nächstes Rennen wird er über die 3000 Meter in Stockholm laufen. Zweiter wurde Kipchoge (12:52.76) und Dritter der Äthiopier Gebre-Egziabher Gebremariam in ebenfalls persönlicher Bestzeit (12:52.80).

Maria Mutola abgeschlagen

Die 800 m der Frauen waren mit Maria Mutola, der neunfachen 800-m-Weltmeisterin, und der zweiten der Olympischen Spiele von Athen, Hasna Benhassi, stark besetzt. Die Tempomacherin Brigita Langerholc (Slowenien) zog das Tempo für Maria Mutola mit an. Diese befand sich bis zur 600-m-Marke an der Spitze. In der Kurve dann überholte die 24-jährige jamaikanische Rekordhalterin, Kenia Sinclair, Maria Mutola. Aber nicht nur sie setzte zum Schlusssprint an. Auswärts der Kurve kamen plötzlich die Paris-Siegerin Svetlana Cherkasova und Hasna Benhassi. Fast sah es so aus, als ob die Russin Cherkasova das Rennen auch in Rom für sich entscheiden kann, als sich Hasna Benhassi unbemerkt an der Außenseite der Bahn an allen vorbei schlich und auch die Russin schlug. Benhassi gewann in 1:58.41 Minuten, Cherkasova wurde Zweite (1:58.47). Als Dritte kam dann Kenia Sinclair (1:58.88/Landesrekord) ins Ziel. Abgeschlagen dagegen war Maria Mutola, die in Rom nur den achten Platz belegte (1:59.79).
 

3:30:00 über 1.500 m

Der Sieger von Paris, Daniel Komen Kipchirchir, musste sich über die 1.500 Meter in Rom geschlagen geben. Der 800-m-Silbermedaillengewinner der Hallen-Weltmeisterschaften von 2004, Ramzi Rachid, gewann nach einem starken Sprint auf der letzten Geraden das Rennen in 3:30.00 Minuten und stellte damit eine neue Jahresweltbestleistung auf. Kipchirchir, der über das gesamte Rennen die Führung hielt, konnte dem Sprint von Rachid nicht standhalten. David Lelei, einer der Tempomacher, ging die 800 Meter in 1:51.45 durch. Bernard Lagat erlief nur einen dritten Platz (3:31.09).
 

Weltjahresbestleistung über 5.000 m der Frauen

Im 5.000-m-Lauf der Frauen konnte sich die zweifache Crossweltmeisterin Tirunesh Dibaba mit ebenfalls neuer Weltjahresbestleistung vor ihrer Landsfrau Berhane Adere (14:32.79) die Saisonbestzeit lief durchsetzen. Die Äthiopierin lief 14:32.57 Minuten und verbesserte auch den Meetingrekord. Olga Komiagina hatte das Tempo gemacht und war die 3.000 Meter in 8:40 Minuten durchgegangen. Dritte wurde die ebenfalls aus Äthiopien kommende Mesereth Defar (14:32.90), die bei den Olympischen Spielen Gold gewonnen hatte. Edith Masai (Kenia), die in Paris noch eine neue Jahresweltbestzeit über die 3000 Meter aufgestellt hatte, musste sich mit dem vierten Platz begnügen.
 

Persönliche Bestzeit mit 1:44,62

Die 800 Meter gewann der Kenianer Alfred Yego in neuer persönlicher Bestzeit von 1:44,62 Minuten knapp vor dem Südafrikaner Mbulaeni Mulaudzi (1:44,70). Dritter wurde Juri Borsakowski (1:44.81).

Als letztes gingen die Frauen auf die 1500 Meter lange Strecke im Olympiastadion von Rom. Mestawet Tadesse aus Äthiopien konnte auf den letzten 50 Metern an den Führenden vorbeisprinten und gewann in 4:04.95 und neuer persönlicher Bestleistung. Zweite wurde die ehemalige Weltrekordhalterin über die 3000 m Hindernis, Alesya Turova (4:05.22/Weißrussland), und Dritte die aus der Ukraine kommende Nelya Neporadna (4:05.38), die im letzten Jahr Junioren-Weltmeisterin geworden war.

Marisa Reich

Weitere Informationen zur TDK Golden League finden Sie auf unserer Golden League Sonderseite


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