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Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung

Ob Leichtathletik, Judo, Schwimmen, Tischtennis, Fußball oder (erstmalig) Boule – überall gab es spannende Wettkämpfe

11.07.2005

© Bethel

Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung Spannende Wettkämpfe bei den 9. Bethel Athletics - Sportfest für Menschen mit Behinderung

Der real,- BERLIN-MARATHON, SCC-RUNNING  und Europas größte diakonische Einrichtung setzen sich gemeinsam für mehr Integration von Menschen mit Behinderung einsetzen. Darum steht Bethel nicht nur beim real,- BERLIN-MARATHON am 24./25. September, sondern auch bei allen anderen Laufveranstaltungen von SCC-RUNNING.

Charity-Partnerschaft
Im Rahmen der neuen Charity-Partnerschaft zwischen SCC-RUNNING und Bethel werden Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit nicht behinderten Läufern an einigen Rennen teilnehmen oder Teilstrecken mit laufen. Die Teilnahme an der 6. Berliner HypobankTEAM-Staffel am 16. Juni im Tiergarten war für alle behinderten und nicht behinderten Teilnehmer aus Bethel ein großer Erfolg. Am Rande der Veranstaltungen wird über die Arbeit der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel informiert; die Läufer-Startgebühren kommen zu einem Teil auch der Arbeit für behinderte Menschen in Bethel zugute und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Laufveranstaltungen können darüber hinaus direkt für einen Bewegungs- und Erlebnisgarten für epilepsiekranke Menschen spenden.

Epilepsie
Menschen mit Epilepsie fühlen sich durch ihre Anfälle, die häufig unerwartet auftreten, sehr unsicher. Sie wissen oft nicht, was sie sich zutrauen können und scheuen sich, aktiv ihre Freizeit zu gestalten oder an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Um das Selbstvertrauen dieser Menschen zu stärken errichtet das Betheler Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg einen Bewegungs- und Erlebnisgarten. Hier werden für Menschen mit Epilepsien neue Erfahrungswelten eröffnet. Sie können ihren Körper und ihre Wahrnehmung neu kennen lernen, um mit mehr Selbstsicherheit ihr Leben aktiver zu gestalten.

Mit dem Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg, dem Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, einer Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie dem Gemeindepsychiatrischen Verbund und Altenhilfe ist Bethel in Berlin engagiert. Vor den Toren Berlins liegen die zu Bethel gehörenden Hoffnungstaler Anstalten Lobetal.

Sport ist wichtig
Beim Sport können sich Menschen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen und mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen begegnen. Sport ist gerade auch für Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen wichtig. Denn wer sich fit hält, kann selbstständiger und selbstbestimmter leben. In Bethel gibt es daher vielfältige Angebote für alte und junge, nicht behinderte und behinderte  Menschen. Um neue Konzepte der Bewegungsförderung für Menschen mit Behinderung zu entwickeln, arbeitet Bethel übrigens auch mit der Humboldt-Universität Berlin zusammen.

Sportfest für Menschen mit Behinderung

920 Sportlerinnen und Sportler mit geistiger und körperlicher Behinderung aus verschiedenen Regionen Deutschlands nahmen Ende Juni an den 9. Bethel Athletics in Bielefeld teil. Die Austragungsorte der zahlreichen Disziplinen waren der Sportpark Gadderbaum und das Hallenbad „Aquawede“ im Stadtteil Brackwede.

Ob Leichtathletik, Judo, Schwimmen, Tischtennis, Fußball oder (erstmalig) Boule – überall gab es spannende Wettkämpfe. Auch wettbewerbsfreie Angebote standen auf dem Programm.

Eröffnet wurden die Athletics unter anderem vom Judoka Frank Barteniewöhner, Rainer Schmidt, dem Tischtennissieger bei den Paralympics in Athen 2004,  Horst Milde dem  Senior Race Director des real,- BERLIN-MARATHON und dem Bürgermeister von Bielefeld.

Marathonläufer
Sprecher und Moderator Rainer Grebert, im übrigen Marathonläufer aus Essen und oftmaliger Starter beim BERLIN-MARATHON, begrüßte auch die Paralympics-Pfarrerin Claudia Rudolff (Marathonläuferin mit 3:07), die die Bethel Athletics seelsorgerisch eröffnete und begleitete. Die Sparkasse Bielefeld unterstützte das Sportfest und deren Vorstand Hans Vogt sicherte auch das Engagement für 2006 zu. Ein weiterer einheimischer Sponsor war  Dr.Oetker aus dem nahen Bielefeld, hier konnten sich die Sportler mit Pizzen und anderen Köstlichkeiten laben.

Eröffnung mit Bethel-Feuer und Hubschrauber
Ein vielseitiges Rahmenprogramm hatte dafür gesorgt, dass die Sportveranstaltung erneut zu einem Erlebnis für die ganze Familie wurde.
Das Olympische Feuer wurde von einem Hubschrauber der EMR-Joy Fly in den Sportpark Gadderbaum eingeflogen. Gute Unterhaltung boten die „Blue Dancers“ vom Verein Integra, die Dudelsackspieler „Pipes and Drums“, die Rhönradturngruppe des TSV Einigkeit Bielefeld, eine Akrobatengruppe der Friedrich von Bodelschwingh-Schulen und eine Kletterwand.

300 Schüler halfen
Ausrichter der 9. Bethel Athletics war der Bewegungs- und Sporttherapeutische Dienst Bethel (BSD). Rund 300 Bielefelder Schülerinnen und Schüler und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die BSD-Mitarbeiter bei dem Sportfest.
Dr.  Lutz Worms als Leitender Arzt und Organisator des Festes konnte ein glückliches Fazit ziehen, denn nach einem Regenguß am Anfang lief mit den vielen feinfühligen Helfern der Schulen der Umgebung das Sport-Programm wie am Schnürchen ab. Der gemeinsame Lauf am Ende des Tages um den „Ententeich“, neben dem Stadion, brachte alle Teilnehmer noch einmal zusammen.

Jeder ist ein Sieger
Jeder Teilnehmer wurde namentlich auf dem Siegerpodest mit einer Medaille geehrt , der real,- BERLIN-MARATHON  trug mit T-Shirts für Plazierte ebenfalls auch zur Freude bei.
Wer die glücklichen Gesichter der jungen und alten Teilnehmer beim Wettkampf und bei der Siegerehrung sah, kann erst ermessen, welchen großen und positiven Wert der Sport auch und gerade für Menschen mit Behinderungen hat.
 „Die Vision zu verwirklichen, dass alle mit und ohne Behinderungen etwas ganz selbstverständliches gemeinsam tun, geht über den Sport am einfachsten. Für einen Moment lösen sich  Unterschiede auf. Ein  visionäre Ausnahmezustand“ – so Dr. Lutz Worms, der sich mit seinem seinen vielen Helfern schon auf die zehnten Bethel Athletics am 20. Mai 2006 freut.

www.bethel.de


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