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Speedskating bei den World Games 2005 in Duisburg

Deutschland mit sechs Läuferinnen und Läufern in den Wettbewerben vertreten

15.07.2005

Nach der farbenprächtigen Eröffnungsfeier der World Games 2005 am 14. Juli  rücken auch die Wettbewerbe im Speedskating immer näher. Diese werden vom 19. bis 21. Juli im Duisburger Sportpark Wedau ausgetragen. Für Deutschland konnten sich sechs Athletinnen und Athleten für die unterschiedlichen Distanzen qualifizieren.

Speedskating gehört seit vielen Jahren zu den Kernsportarten der World Games. Nachdem sich das IOC Anfang Juli diesen Jahres gegen eine Aufnahme von Speedskating in das olympische Programm ausgesprochen hat, kommt den World Games eine umso größere Bedeutung zu. Für Deutschland werden bei den Herren Matthias Schwierz (Tuttlingen), Toni Deubner (Arnstadt Eisenach) und Daniel Zschätzsch (Groß-Gerau) an den Start gehen. Bei den Damen laufen Jana Gegner (Berlin), Tina Strüver (Halle) und Michaela Neuling (Gera). Auf seinen Start verzichten muss Nico Wieduwilt. Der Langstreckler war beim Training auf der Duisburger Bahn gestürzt und zog sich einen Kahnbeinbruch zu. Für ihn rückte Toni Deubner ins Team. Matthias Schwierz und Jana Gegner sind auf die Sprintstrecken spezialisiert. Toni Deubner und Michaela Neuling sind auf den längeren Distanzen zu Hause, während Daniel Zschätzsch und Tina Strüver mehr als Allrounder gelten.

Die sechs deutschen Läuferinnen und Läufer werden auf eine sehr starke Konkurrenz treffen. Nur die besten Läufer der vergangenen Weltmeisterschaften konnten sich weltweit für die World Games qualifizieren, so dass es für das deutsche Team schwer wird, in die Medaillenränge zu laufen. Auch aus den asiatischen Ländern dringen immer mehr Läufer in die Weltspitze vor. So erzielte bei den World Games 2001 in Akita/Japan China vier Goldmedaillen vor Kolumbien mit drei Goldmedaillen. USA holte in Japan zwei Goldmedaillen und Italien eine Goldmedaille.

Wettbewerbe über sechs verschiedene Distanzen

Die Rennen in Duisburg werden über sechs Distanzen ausgetragen: 300m, 500m, 1000m, 3000m, 5000m Punkte und 10000m Ausscheidung. Die Wettkämpfe beginnen am 19. Juli mit den 300m Einzelsprints und enden mit den attraktiven Ausscheidungsrennen am Donnerstag, den 21. Juli. An Nachmittag des 21. Juli findet im Rahmenprogramm der World Games auch ein "Kids" Race statt. Bei diesem Wettkampf von Schülerläufern werden viele deutsche Vereine antreten.

Deutsche Erfolge bei den vergangenen World Games

Im Jahre 1989, als diese Sportart noch Rollschnelllauf genannt wurde, traten die Läufer auf Rollen erstmal im Rahmen der World Games in Karlsruhe gegeneinander an. Damals erzielte die Nürnbergerin Barbara Fischer über die Distanz von 300m das erste Gold für Deutschland. Die damals 17-jährige Groß-Gerauerin Anne Titze erzielte in demselben Wettbewerb Silber. Bei den Spielen in Den Haag 1993 konnte sich Anne Titze mit zweimal Gold und einmal Silber noch steigern. Bei den darauffolgenden World Games 1997 in Lahti, Finnland bleiben die deutschen Läufer allerdings ohne Medaillen. Erst 2001 in Akita, Japan konnte der Spitzenläufer der letzten Jahre der Groß-Gerauer Christoph Zschätzsch mit Bronze in dem 20000m Ausscheidungsrennen wieder eine Medaille für Deutschland erzielen.

 


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