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Vom Sprint zum Ironman und Marathon

Erfahrungen einer blinden Athletin – Regina Vollbrecht

23.07.2005

Ziel-Einlauf in Roth 2002 - links ihr Ehemann Harald, der nach dem Radfahren aufhören mußte - und rechts ein Zuschauer, der sie die letzten 21 Kilometer führte

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Wenn, wie beim 22. AVON RUNNING Berliner Frauenlauf am  21. Mai 2005,   plötzlich – unter den rd. 12.000 laufenden Mädchen und Frauen ein Mann ins Ziel läuft, dann ist das schon recht ungewöhnlich. In diesem Falle war es zwar ungewöhnlich, aber der Mann hatte auch eine kleine Fahne am Kopfe wehen mit den drei runden Punkten des Blindenabzeichens – und an der Hand führte er eine Frau, die blind war.

Das war dann auch außergewöhnlich genug und nicht nur das: Die blinde Regina Vollbrecht  belegte von 4.547 Frauen über 10 km den 74. Platz in ausgezeichneten in 46:13  - geführt wurde sie von ihrem Ehemann Harald.

Regina Vollbrecht wurde am 28.12.1976 in Mönchhangen  bei Rostock geboren, als extreme Frühgeburt erhielt sie im Brutkasten zuviel Sauerstoff und erblindete sofort. Sie ist sudierte Sozialpädagogin und beim Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte  in Berlin beschäftigt, ihr Mann Harald ist Fernmeldetechniker.

Die sportliche Entwicklung

Lassen wir Regina Vollbrecht über ihre sportliche Entwicklung selbst zu Wort kommen:
„Da ich von Geburt an blind bin, besuchte ich eine spezielle Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen.  Mit etwa 10 Jahren entdeckte ich mein derzeit größtes Hobby, den Sport. In der Freizeit hatten wir die Möglichkeit an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften wie z. B. Schwimmen, Leichtathletik und Goalball teilzunehmen.  Im Schwimmen und in der Leichtathletik trainierte ich immer auf kurze Strecken. So startete ich in der Leichtathletik in den Disziplinen Weitsprung, Kugelstoßen und über die Laufstrecken von 100 m und 400 m. Geschwommen bin ich über die Strecken von 50 m und 100 m Brust und Rücken. So nahm ich an speziellen Wettkämpfen für blinde und sehbehinderte Sportler in den drei genannten Sportarten teil. Wir bereisten hauptsächlich die Städte der ehemaligen DDR. Nach der Wende kamen dann auch internationale Wettkämpfe hinzu wie z. B. in Schweden.

Entscheidung für Leichtathletik und Goalball

Irgendwann entschied ich mich dann für die Leichtathletik und Goalball (zur Erklärung: der Goalball ist ein Ball, der im Innern Glöckchen o.ä. hat, die man beim Zuwerfen dann hört und damit von blinden Sportlern erkannt werden kann). Ich spiele seit 1994 in der Damen-Goalball-Nationalmannschaft mit. Auch habe ich an internationalen Wettkämpfen wie Freundschaftsturnieren, Europameister- und Weltmeisterschaften in Großbritannien, Spanien, Dänemark und Belgien teilgenommen.

In der Leichtathletik startete ich hauptsächlich bei nationalen Wettkämpfen. So startete ich auf Landesmeisterschaften und Jugendländercups. Jugendländercups sind spezielle Wettkämpfe für behinderte Jugendliche, wo Sportler einer Altersklasse, aber mit verschiedenen  Behinderungen, zusammen gewertet werden. Die Umrechnung der jeweiligen Leistung erfolgt mit Hilfe einer Punktetabelle. Bis 1996 konnte ich in meiner ehemaligen Schule trainieren.  Damals trainierte ich zwei- bis dreimal wöchentlich.

Begleitläufer sind notwendig

Als ich dann 1996 zum Studium ging, war die Organisation meines Trainings etwas schwieriger. So suchte ich mir z. B. einen Begleitläufer  an meinem Studienort. Da es an meinem Studienort keine Trainingsmöglichkeit für das Goalballspiel gab, musste ich zum Training in meine ehemalige Schule fahren. Dorthin benötigte ich für einen Weg ca. zwei Stunden. Aber um in der Goalball-Nationalmannschaft mitspielen zu können, war dieser Zeitaufwand notwendig.
1998 lernte ich dann meinen Mann in der Tandemgruppe des „Berliner Blindensportvereines“  kennen. Durch ihn bin ich dann auf den Geschmack des sportlichen Tandemfahrens gekommen. Im September 1998 habe ich dann auch meinen ersten Triathlon über die Sprintdistanz von 750 m Schwimmen, 22 km Rad fahren und 5 km Laufen absolviert. Dieser Wettkampf war mein erster Start mit nichtbehinderten Athleten gemeinsam.

Fahrradschlauch beim Schwimmen

Das Schwimmen absolvierten wir mittels eines leicht aufgeblasenen Fahrradschlauches, der zwischen uns als Verbindung dient. Das Radfahren mit dem Tandem und beim Laufen sind wir an den Handgelenken mit einer Laufschnur verbunden. Schon dieser erste Triathlon hat mir sehr viel Spaß gemacht. Allerdings fiel mir das Schwimmen bei ca. 30 cm hohen Wellen gar nicht so leicht. Feststellen musste ich auch, das vor allem der Wechsel vom Radfahren zum Laufen gar nicht so einfach zu bewältigen ist.

Mein Mann ist wohl einer der ersten Sportler, die Blinde beim Triathlon begleitet haben. Schon vor 18 Jahren ging er mit einem blinden Athleten das erste Mal an den Start. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrungen konnte er z. B. diese Methode  beim Schwimmen im Wasser entwickeln.

Nie "nie" sagen

Als mir mein Mann erzählte, dass er schon einmal, und zwar 1988, einen „Ironman“  absolviert hatte, erklärte ich ihn für völlig verrückt. Damals hatte ich mir gesagt: So etwas würdest du niemals tun. Na ja, meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt: man sollte nie "nie" sagen.
Im Februar 1999 nahmen wir dann am ersten und bisher in Deutschland einzigsten, Hallentriathlon teil. Extra für dieses Ereignis wurde ein Schwimmbecken von 25 m Länge in einer Halle für Radrennen aufgebaut. An dieser  Sportveranstaltung nahmen viele bekannte Triathleten z. B. der erfolgreiche Ironman Lothar Leder teil. 
 
Im Jahr 2000 absolvierte ich verschiedene Triathlons in der Sprintdistanz und meinen ersten Marathon. Eigentlich hatte ich für dieses Jahr einen Halbmarathon geplant, aber da der damalige Halbmarathon in Berlin sehr früh stattfand, gab es für mich keinen geeigneten Halbmarathon mehr.
Zum Thema: Halbmarathon laufen, meinte  mein Mann, ich könnte diesen ja im Rahmen des BERLIN-MARATHON absolvieren. Da ich für gewöhnlich die Dinge ganz oder gar nicht tue, habe ich sechs Wochen vor dem Start beschlossen, die gesamte Marathondistanz zu absolvieren. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich im Training nicht mehr als 10 - 14 km zweimal wöchentlich gelaufen. Ich erhöhte dann mein Trainingspensum auf 40 bis 60 Laufkilometer in der Woche. Heute sage ich immer, daß ich diesen Marathon mit dem Kopf gelaufen bin. Nach 4:40:00 Stunden hatte ich meinen ersten Marathon absolviert. Mein Körper signalisierte mir am nächsten Tag, wie schlecht ich doch wirklich vorbereitet war.

Treppen rückwärts

Ich hatte den Muskelkater meines Lebens. Noch am nächsten Tag musste ich beispielsweise die Treppen rückwärts runter gehen. Nach diesem Lauf hatte ich eigentlich beschlossen, dass es mein erster und einzigster Marathon sein sollte. Als die Qualen des Marathons dann vergessen waren, befasste ich mich irgendwann im Winter mit den Gedanken eines Ironmanstarts.
Von Dezember 2000 bis März 2001 waren wir dann auf unserer 13-wöchigen Hochzeitsreise in Neuseeland. Insgesamt radelten wir dort 6.200 km. Da dies eine gute Grundlage für das Radfahren war, beschlossen wir nach unserer Rückkehr, uns für den Ironman an zu melden. In den noch zu verbleibenden drei Monaten trainierten wir zwischen 20 und 25 Stunden in der Woche. Dieser Trainingsaufwand war für uns möglich, da ich gerade zuvor mein Studium abgeschlossen hatte und auf Arbeitssuche war. So konnte ich mich, während mein Mann arbeitete, um den Haushalt kümmern.

Mein übliches Wochenprogramm  sah damals so aus:

•    Montag: Goalball spielen,
•    Dienstag: 20 km laufen,
•    Mittwoch: eine Stunde schwimmen,
•    Donnerstag: ca. 100 km Rad fahren
•    Freitag: meistens Ruhe oder ein längerer Lauf
•    Sonnabend: 2 km schwimmen und anschließend 120 km Rad fahren,
•    Sonntag: 120 km Rad fahren und anschließend 10 km laufen.

Für solch eine Triathlondistanz ist das Wechseltraining besonders wichtig. Der schwierigste Wechsel ist dabei, der vom Rad fahren zum Laufen.

Erster blinder Triathlet am Start in Roth

Im Juli 2001 startete ich dann bei einem der spektakulärsten Triathlonereignisse, dem 14. Ironman in Roth. Ca. 2.640 Starter aus 40 Nationen, darunter auch 8 behinderte Triathleten, stellten sich an diesem Tag der Herausforderung von: 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42 km Laufen. Für mich sollte es an diesem Tag nicht nur mein erster Ironmansein, sondern durch meinen Start als blinde Triathletin gab es in der Rother Triathlongeschichte ein neues Ereignis. Noch nie zuvor gab es in Roth einen blinden Teilnehmer am Start. Der Jubel und die Begeisterung der Zuschauer machten dieses Erlebnis für mich zu einem unvergesslichen Ereignis. So z. B. am Solarer Berg. An einer 1 km langen 8-%igen Steigung standen ca. 10. 000 Zuschauer und teilten uns ihre Begeisterung mit. Die Zuschauergasse war so eng, dass wir gerade mit unserem Tandem hindurch passten. Dieses Erlebnis erinnert an Bilder, wie sie jedem bei Fernsehübertragungen von der Tour de France bekannt sind.

Dieses unbeschreibliche Gefühl zu wissen „Der Jubel ist ganz allein für uns“. Aber nicht nur die Begeisterung der Zuschauer war deutlich zu spüren, sondern auch die der anderen Athleten. Wenn sie uns überholten gab es oftmals Zurufe wie: ,,super“, ,,good job“, ,,klasse Leistung“ usw. Auf meinem ersten Ironman begleitete mich mein Mann über die komplette Distanz. Nach 13:15:00  hatte ich mir wohl einen Traum erfüllen können. 

3:56:00 beim BERLIN-MARATHON im Jahr 2001

Im September 2001 startete ich dann beim BERLIN-MARATHON und stellte mit einer Zeit von 3:56:00 h die deutsche Bestzeit für blinde Frauen auf.
 Die Triathlonsaison fing mit dem Start beim „Quelle Challenge“ in Roth an. Geplant war es, dass mich mein Mann über die gesamte Distanz begleitete. Da er aber aus gesundheitlichen Gründen nach dem Rad fahren aufhören musste, begleitete mich ein Freund, der als Zuschauer anwesend war, die ersten 20 km. Für die letzten 22 km sprang dann ganz spontan ein Zuschauer ein, der selbst regelmäßig Marathon läuft. Nach 13 Stunden und 51 Sekunden war ich im Ziel.

2004 startete ich auf der Deutschen Meisterschaft der behinderten Leichtathleten und wurde Deutsche Meisterin über die 5000 m mit 21:14 Min., was auch zugleich die Deutsche Bestzeit darstellt. In den Jahren 2003 und 2004 versuchte ich mich über die längste paralympische Laufstrecke für blinde und sehbehinderte Frauen, die 1500 m, zu qualifizieren, was mir allerdings nicht gelang. Stattdessen konnte ich mit dem Damen-Goalball-Team an den Paralympics in Athen teilnehmen. Wir erspielten uns auf diesem weltweit bekannten Sportereignis einen 6. Platz von 8 Mannschaften. Fünf Wochen nach der Rückkehr aus Athen startete ich beim Marathon in Frankfurt am Main und konnte eine Zeit von 3.45,29 h laufen. Durch diese Zeit habe ich die Weltbestzeit der blinden Marathonläuferinnen unterboten.

1:40:32 beim 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON 2005

Am 3. April 2005 absolvierte ich beim 25. Bewag BERLINER HALBMARATHON meinen ersten Halbmarathon mit 1:40:32 (insgesamt 1.803 Platz  von 12.298  Teilnehmern im Ziel und 82. Platz bei den Frauen!). Drei Wochen später startete ich dann beim Marathon in Hamburg und unterbot die Weltbestzeit der Blinden mit 3:31:36 h ein weiteres mal.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Sport mit nichtbehinderten Athleten sehr viel bedeutet. So empfinde ich es als äußerst positiv mit „Normalsehenden“ in einem Startfeld starten zu können und dabei mit meiner Leistung voll akzeptiert zu werden. Außerdem herrscht bei den meisten Wettkämpfen eine sehr gute Stimmung. Der Triathlon ist dabei für mich mit seinen drei Disziplinen eine abwechslungsreiche Herausforderung, obwohl ich denke, das sich dieser „Dreikampf“  für einen Blinden und Sehbehinderten nicht gerade leicht organisieren lässt. Schließlich muss man einen Begleiter finden, der bereit ist, einen bei allen drei Disziplinen zu begleiten.“  -

Soweit Regina Vollbrecht über ihre sportliche Erfahrungen der  man nur staunend Anerkennung zollen kann und muß.  Sie hat noch die verschiedensten anderen Ausdauerwettkämpfe hinter sich, nicht nur  Triathlon und Quadrathlon oder auch das 24-Stunden-Radrennen.  Sie ist mehrfache Deutsche Meisterin im Behindertentriathlon und hält neben der deutschen Bestleistung über 5.000 m auch die Bestzeit im Marathon.

Außergewöhnliche Leistungen und außergewöhnliche Athletin

Diese außergewöhnlichen Leistungen sind nur möglich durch ihren wirklichen stahlharten Willen, ihrer Disziplin und Einsatzbereitschaft – und natürlich auch durch die Unterstützung ihres Mannes. Vergessen darf man aber auch nicht „Linda“ ihren Blindenhund – einem lieben schwarzen Labrador, einer Seele von Hund, der sich sogar mit der tiefschwarzen Katze "Bleki" im Haushalt der Vollbrechts in der Tempelhofer Wenckebachstraße nicht anlegt. Linda führt Regina treulich bei ihrem täglichen Gang zur Arbeit.

Ihre Trainingspläne erhält sie von Jürgen Köllner und Franz Feddema (beide SCC), mit denen sie auch oft gemeinsam trainiert. Ihr Mann Harald stöhnt schon über die trainingsmäßige Belastung für  ihn selber, insofern freut er sich über hilfswillige Läufer, die Regina führen können.
Etwas 65 – 120 km läuft Regina Vollbrecht wöchentlich bei 6-maligem Training. Ralf Paulo ist der Behinderten-Sporttrainer beim Behinderten-Sportverband Brandenburg, der sie bis zur Mittelstrecke trainiert und der auch zuständig ist für die Nominierung z.B. für die EM.

Vorbereitungen auf den 32. real,- BERLIN-MARATHON 2005

Sie bereitet sich jetzt, nach ihrer Bestzeit in Hamburg, gezielt auf den 32. real,- BERLIN-MARATHON am 25. September 2005 vor – sie hat auch selbst zusätzlich organisiert, dass dann noch mehr blinde Läufer und Läuferinnen in Berlin am Start sein werden.
Beim BERLIN-MARATHON starteten in der Vergangenheit oft blinde Läufer, so ist die Leistung von Werner Rathert (M 45) mit glänzenden 2:35:12 (insgesamt 148. Platz)  beim 11. BERLIN-MARATHON am 30. September 1984 in Erinnerung. Werner Rathert (LAV Coop Dortmund) war so schnell, dass sich für ihn nur einen Radfahrer finden, der ihn führte. Auch Jürgen Lubnau vom Berliner Blindensportverein lief in Berlin (1988) gute Zeiten, trainiert und geführt wurde er damals von John Kunkeler (BSV 92), dem heutigen Ressortleiter und Trainer beim  real,- BERLIN-MARATHON.

Blindensportverein Berlin

Der Blindensportverein Berlin startet ständig bei den Läufen von SCC-RUNNING, wie bei der HypoBank-TEAM-Staffel oder der Marathonstaffel im Herbst des Jahres im Grunewald.
Regina Vollbrecht wird beim 32. real,- BERLIN-MARATHON am 25. September 2005 hoch motiviert am Start stehen und mit Sicherheit eine Klassezeit laufen. Diese Athletin ist zu bewundern und zu bestaunen, was sie auch ihrem Leben ohne Augenlicht gemacht hat und wie sie alle Herausforderungen „mit Power“ souverän meistert.

Begleitläufer gesucht - einmal pro Woche

Hilfswillige Läufer, die sie vielleicht einmal pro Woche beim Training begleiten könnten – und stark genug sind, werden gebeten sich zu melden, damit sie optimal vorbereitet ins Rennen gehen kann  - und Harald Vollbrecht muß man auch die Daumen drücken, dass er mit seiner Frau weiterhin läuferisch mithalten kann – aber es gibt einen Trost – vielleicht muß er in Zukunft  umsteigen – aufs Fahrrad, weil Regina zu schnell geworden ist!

Horst Milde


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