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Die Jugend-Weltmeisterschaften der IAAF in Marrakesch

Die DLV-Starter hielten sich richtig gut

25.07.2005

Auf den Laufstrecken über 800, 1500, 3000 m und 2000 m Hindernis glich die WM U18 in Marrakesch/MAR einer afrikanischen B-Jugendmeisterschaft mit einigen Zaungästen aus anderen Kontinenten.

Afrika vorne

So blieben alle männlichen und sieben von neun weiblichen Medaillen in Afrika, in den meisten Fällen mit großem Vorsprung erlaufen und durch weitere Platzierungen abgesichert. Als Beispiel: der 1500 m-Sieger Mansoor-Ali aus Brunei lief 3:36,98 und verfehlte dabei seine Bestzeit um gute drei Sekunden, der beste Nicht-Afrikaner kam 17 Sekunden später als Achter ins Ziel.

Robin Schembera  bester  Europäer

Die DLV-Starter hielten sich richtig gut: über 800 m wurde Robin Schembera als bester Europäer in 1:51,63 Sechster, Sabrina Buchrucker in 2:09,93 Achte, Sebastian Keiner schied mit 1:51,96 ganz knapp im Halbfinale aus; über 3000 m belegten Maren Kock und Christina Kröckert mit 9:33,29 bzw. 9:33,82 die Plätze sieben und acht (in Europa wären es Plätze drei und vier); der Hindernisläufer Felix Hentschel schied ebenfalls im Vorlauf ganz knapp aus in 5:55,04, für Medaillen wäre allerdings eine um eine halbe Minute schnellere Zeit nötig gewesen.

Leistungsausprägung fehlt

Auf den Strecken über 1500 und 3000 m männlich und 1500 m weiblich war der DLV mangels internationaler Leistungsausprägung nicht vertreten.

Jan Kern - DLV-Technischer Direktor


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