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Radcliffe ist bereit für den Kampf um Marathon-Gold

08.08.2005

Paula Radcliffe ist nach ihrem „Trainingslauf” im 10.000-m-Finale, bei dem sie als Neunte ins Ziel kam, bereit dafür, den Marathon am kommenden Sonntag zu gewinnen. Die Weltrekordhalterin sah frisch und entspannt aus einige Zeit nach ihrem 10.000-m-Lauf und sagte: “Ich habe ein letztes hartes Training absolviert, und das war mein Ziel bei den 10.000 Metern. Ich bin nicht so schnell gelaufen wie ich es mir vorgestellt hatte, aber die Bedingungen hatten viel damit zu tun. Ich habe am Ende nicht die Geschwindigkeit gehabt um mit den ersten zu laufen. Das wiederum lag an meinen müden Beinen von meinem ganzen Training im Moment. Ich bin 30:42 Minuten gelaufen und das bin ich auch ungefähr in New Orleans gelaufen, aber hier war es viel windiger und es gab in der zweiten Hälfte viele Tempowechsel,“ sagte sie, als sie das Rennen mit dem im März gelaufenen Vorbereitungsrennen zum London-Marathon verglich.

Radcliffe fügte hinzu: „Wenn ich schneller gelaufen wäre, würde ich vielleicht noch selbstbewusster sein, aber ich denke, alles ist okay. Ich habe mich gut ausgelaufen, weniger als sonst, denn normalerweise laufe ich 90 Minuten aus, aber ja, die Mission ist erfüllt.“  

Radcliffe die darauf bestand, dass ihre Ambition, das 10.000-m-WM-Gold zu gewinnen, noch nicht vorbei ist, fügte hinzu: „Meine Chance, einen Titel zu holen, ist solange noch nicht vorbei wie ich meine Spikes nicht an den Nagel gehangen habe, denn man weiß ja nie. Ich mache weiter mit dem Hauptziel Marathon, aber ich sage nicht, dass ich keine 10.000 m bei einer WM laufen werde. Ich werde mein bestes versuchen, aber 58 Sekunden in der letzten Runde sind schon heftig“, gab Radcliffe zu, nachdem Tirunesh Dibaba (Äthiopien) eine erstaunliche letzte Runde lief und somit die Äthiopier zum ersten Gold führte.

Radcliffe sagte: "Du musst weiter nach vorne schauen und versuchen, dem etwas entgegen zu setzen. Einige 800-m-Läufer können nicht einmal in einem langsamen Rennen auf der letzten Runde 58 Sekunden laufen. Ich hatte nur eine Wahl, es hart anzugehen. Niemand war darauf vorbereitet, vor allem nicht bei dem Wind. Ich war wirklich überrascht, als so viele mit ihr mitgegangen sind. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte Kraft für den Marathon gespart, denn das habe ich garantiert nicht.“  

Dann sagte Radcliffe mit Blick auf den Marathon
: “Es geht mehr darum, zu wissen, wie es dir physisch geht und zu wissen, was du getan hast, als darauf zu schauen, wie die anderen sich vorbereitet haben. Man muss in den Marathon gehen und wissen, dass man stark ist und gut trainiert hat. Ichglaube nicht, dass es viele Frauen im Marathon gibt, die die 10.000 Meter am Samstag schneller gerannt wären als ich.“                                  

David Martin


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