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Kenias Teamkleidung vor der WM verkauft

13.08.2005

Kenias Marathon-Frauen-Team erscheint in unterschiedlicher Kleidung bei der Siegerehrung.
© Victah Sailer

Die Kenianer haben in Helsinki bisher kein Gold gewonnen und bereits im Vorfeld ein Teil ihrer Kleidung verloren. Wie aus Managerkreisen bekannt wurde, ist in Kenia vor Beginn der Titelkämpfe ein Teil der Mannschaftsausrüstung illegal verkauft worden. Dadurch kamen Kenias Läufer zum Teil ohne passende Kleidung nach Helsinki. Sie wurden dann offenbar nur notdürftig ausgerüstet, was zur Folge hat, dass nun nicht alle Athleten passende Sachen tragen.

Für ein paar Spikes sollen 5.000 Kenia-Schillinge gezahlt worden sein. Das sind etwa 65 US-Dollar. Ein Trainingsanzug kostete demnach 3.000 Schillinge (rund 40 Dollar). Das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt in Kenia etwa 360 US-Dollar.

„Die Polizei ist eingeschaltet, um den Fall zu klären und um die Verantwortlichen zu finden“, sagte Kenias Leichtathletik-Verbandspräsident Isaiah Kiplagat dazu. Wie Kiplagat erklärte, erhält sein Verband die Ausrüstung über das Nationale Olympische Komitee Kenias. Auf dem Weg zwischen den beiden Verbänden könnte die Kleidung  abhanden gekommen sein. „Wir haben aber“, so Kiplagat, „unseren Athleten die Sachen gegeben, die sie brauchen.“


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