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German Road Races (GRR) und DLV suchen gemeinsame Arbeitsgrundlage

„Ich habe die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen dem DLV und German Road Races erkannt".

29.08.2005

Das Logo von German Road Races (GRR)

Gesprächsrunde zwischen den großen deutschen Straßenlaufveranstaltern German Road Races (GRR) und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Paderborn

Anton Budde

German Road Races (GRR) und der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) planen eine Verstärkung der Zusammenarbeit, um den Laufsport in Deutschland für den Breiten- und Leistungssportbereich zu stärken und weitere Teile der Bevölkerung zum Laufen zu bewegen. Dies ergab eine Gesprächsrunde des Sprechergremiums der großen deutschen Straßenlaufveranstalter mit Anton Budde, dem seit März dieses Jahres für Breiten- und Wettkampfsport zuständige Vizepräsident des DLV, in Paderborn. „Ich habe die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen dem DLV und German Road Races erkannt. In den nächsten Wochen muss diese Zusammenarbeit nun inhaltlich konkretisiert werden“, zog der DLV-Vizepräsident ein erstes Fazit des Gespräches.  

Vereinbarung

Grundlage der künftigen Zusammenarbeit wird eine Vereinbarung sein, die die großen deutschen Straßenlaufveranstalter dem Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes vorgelegt haben. „Unserer Auffassung nach muss GRR den DLV in den Angelegenheiten des Wettkampf-, Breiten- und Freizeitsports beraten und unterstützen. Wir denken dabei an ein gemeinsames Serviceangebot für organisierte und nicht organisierte Läufer. Die für eine Aufnahme in die German Road Races erforderlichen Qualitätsanforderungen sollen beispielsweise auch bei der Vergabe von Deutschen Meisterschaften gelten!“ nennt Horst Milde (Berlin) als Sprecher im GRR-Gremium konkrete Ansätze für eine Zusammenarbeit, die nach den Vorstellungen von German Road Races letztlich auch in Sitz und Stimme bei den Ausschuss-Sitzungen des DLV münden soll. German Road Races vertritt die vierzig größten Laufveranstaltungen in Deutschland mit einem Starterpotential von jährlich rund 350 000 Läuferinnen und Läufern. 

Gemeinsame Projekte

„Der DLV wird es als eine der wichtigen Aufgaben ansehen, durch eine intensive Zusammenarbeit mit German Road Races viele Nichtvereinsläufer und –walker zu erreichen. Gemeinsame Projekte sollen außerdem dazu beitragen, einen Teil der bislang noch nicht sporttreibenden Bevölkerung zum Laufen zu bringen“, so der DLV-Vizepräsident Budde. 

Wilfried Raatz (Darmstadt)
GRR Pressesprecher

Weitere Informationen über die Interessengemeinschaft German Road Races gibt es im Internet unter:

www.germanroadraces.de


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