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Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer

Erfahrungen kann man nicht trainieren; Wettkampferfahrung kann man nur beim Wettkampf sammeln und nicht durch Traineranweisungen erlangen

01.09.2005

Brian Sell 9. 2:13:27 (61 finisher)
© Victah Sailor

Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer Unsere Marathonläufer haben in Helsinki gute Arbeit geleistet - die US Analyse ihrer Marathonläufer

In unserem Vorbericht zu den 10. IAAF Weltmeisterschaften in Helsinki wiesen wir darauf hin, daß die USA mit 30 Läufern antreten wird, Deutschland mit 3 Teilnehmern - ab 800 m aufwärts bis zum Marathon.
Beim Marathon traten die USA mit 10 Läuferinnen und Läufern an, Deutschland besetzte diese Disziplin überhaupt gar nicht - zwar war Luminita Zaituc nominiert, sie sagte aber aus Verletzungsgründen ab.
 

Ein Rätsel

Wie deutsche Läuferinnen und Läufer Erfahrungen sammeln sollen, gerade auch im Hinblick auf die Europameisterschaften im nächsten Jahr in Göteborg, die Olympischen Spiele in Peking 2008 und die Weltmeisterschaften 2009 in Berlin im eigenen Land, das bleibt ein Rätsel des DLV und seiner Trainer.
Das wird doch eine Katastrophe für die Zuschauer, wenn in Berlin 2009 keine deutschen Läufer und Läuferinnen am Start sind, mit denen sich die Bevölkerung identifizieren kann - und wenn die Vorbilder für die Jugend fehlen, selbst wenn die deutschen Teilnehmer nicht in die Medaillenränge laufen. Zwar freuen wir uns über die Erfolge der Werfer/innen in Helsinki, aber die Teilnahme von Läufern und Läuferinnen an den Wettbewerben ist das Salz in der Suppe.

Erfahrungen sammeln

Auch die USA hatten Teilnehmer, die hinterher rannten - bei den 800 Läufen bis zum Marathon, aber sie sammelten Erfahrungen bei einem großen  Meeting, Lauferfahrungen kann man nicht am Schreibtisch verschreiben, sondern die muß man erleiden ... und lernen. Keiner der angetretenen US-Marathonläufer/innen gab das Rennen auf, das spricht schon für den Geist und die Einsatzbereitschaft der Truppe, die ohne ihre Medaillengewinner von Athen 2004 antraten. Große Namen gabe das Rennen in Helsinki auf, wie Ramaala, Holmen, Baldini, Thys und de Lima - die US Boys und Girls liefen durch.

Wir danken den Teamleitern des US-Teams für die Überlassung ihrer Kommentare und Analysen - und Victah Sailor für die Bereitstellung der aktuellen Bilder aus Helsinki.
Vielleicht trägt unser Beitrag dazu bei, daß sich hoffentlich verbandsseitig in Deutschland die Ansichten über die Nominierungen für große Meisterschaften ändern, um Motivationen bei den eigenen Athleten zu schaffen, aber auch die Mentalität der Trainer und Betreuer zu ändern, damit "ein Ruck" durch Deutschland im Laufbereich geht - aber vielleicht ist auch alles schon zu spät!

Horst Milde

Ich glaube, dass unsere Marathonläufer gute Arbeit geleistet haben – nicht überragende, da es keine Medaille gab. 

Wie immer waren einige unserer Läufer gut und andere nicht. Die Philosophie der USA war immer eine komplette Mannschaft antreten zu lassen – die Besten, die wir haben, auch wenn sie nicht immer erste Klasse sind, so ist es doch wichtig für sie, Erfahrungen zu sammeln. Erfahrungen kann man nicht trainieren; Wettkampferfahrung kann man nur beim Wettkampf sammeln und nicht durch Traineranweisungen erlangen.

Sie müssen verstehen, dass die Weltmeisterschaften für uns sehr wichtig sind. Sie haben die Europameisterschaften und die Commonwealth Games - Wettkämpfe von hoher Qualität. Wir haben nur die Pan Am Games, die nicht von so hoher Qualität sind.

Athleten kommen und gehen; wir müssen deshalb ständig neue junge Athleten an die Spitze führen.
Wenn die Läufer keine Wettkämpfe bestreiten, werden sie auch keine Wettkämpfer werden. Sie brauchen Gelegenheiten internationale Erfahrungen zu sammeln, die sie als Mitglied der US-Mannschaft bekommen.

Als Erstes möchte ich allen zu ihrer Leistung in Helsinki gratulieren. Es war eine große Mannschaftsleistung mit einigen hervorragenden Einzelleistungen.

Hier sind einige interessante Analysen der Läufe von Helsinki zum Betrachten angehängt – es ist immer wieder schön gute Beispiele gleichmäßigen Laufens (z.B. Turena’s persönliche Bestzeit) und klugem, stetigem, ständig Plätze gut machendem Laufens (Brian und Clint) zu sehen.

Es gab mutige Bemühungen von Jason und Pete, die es einfach riskiert haben (man kann an den Zahlen erkennen, wann es nicht mehr lief) und denen die Zahlen beim zukünftigen Training und bei den nächsten Wettkämpfen helfen können.

Glenn Latimer
Vorsitzender, Langstreckenlauf
USA Track and Field

GUT GEMACHT - (GOOD JOB) -  USA WELTMEISTERSCHAFTS-MARATHONLÄUFER VON HELSINKI

Lassen Sie mich Glenn Latimer’s Kommentar bezüglich der guten Vorstellung unserer US-Marathonläufer bei den Weltmeisterschaften bestätigen. Es stimmt zwar, dass keiner, wie auch in Athen, einen Podiumsplatz erreicht hat, aber es war wohl eine der besten Vorstellungen einer US-Marathon Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft und ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Man beachte:

- Brian Sell’s 2:13:37 ist die schnellste Zeit, die ein US-Marathonläufer bei einer Weltmeisterschaft je erreicht hat
- Es war das erste mal bei 10 Weltmeisterschaften, dass das gesamte 5-köpfige Team das Ziel erreicht hat
- Man sollte zwar nicht Zeiten verschiedener Läufe vergleichen, jedoch ist Clint Verran’s 22. Platz von Helsinki eine große Verbesserung vom 39. Platz bei den Weltmeisterschaften in St. Denis 2003
- Die Männer belegten bei der Mannschaftswertung Platz 4 während die Frauen Platz 6 belegten, was für beide, wenn auch ein kleines, Preisgeld einbrachte
- Turena Johnson-Lane’s 2:34:43 bedeutete eine sehr schöne persönliche Bestzeit (vorher 2:37:38)!! Emily LeVan lief ebenso persönliche Bestzeit in 2:38:32 (vorher 2:39:54).
- Es waren erst die zweiten Weltmeisterschaften (nach Sevilla im Jahr 1999) bei denen die gesamte US-Frauenmannschaft ins Ziel kam. Allerdings war die Durchschnittszeit von Helsinki schon weitaus schneller als in Sevilla.
-Für Jill (Gaitenby) Boaz waren es die dritten Weltmeisterschaften, und sie zeigte dabei eine bemerkenswerte Konstanz (2:39:20 in Edmonton, 2:34:54 in St. Denis, 2:36:29 in Helsinki). Ihre Platzierung in Helsinki war dabei ihre beste (30. im Vergleich zum 32. und 33. Platz).   

Ich hoffe, dass das Vatertags-Marathon-Gipfeltreffen Ihnen bei Ihren Vorbereitungen etwas geholfen hat. Wenn es Vorschläge gibt, um eine solche Konferenz sogar noch weiter zu verbessern, bitte ich Sie sie mir zu senden.
Viele Grüße

David E Martin

Development Committee - Marathon

 

WORLD CHAMPIONSHIPS – USA WOMEN’S PERFORMANCE HISTORY

• HELSINKI 07 AUG 1983                                                     ROMA 29 AUG 1987
• Marianne Dickerson, 2, 2:31:09 ***                                        Nancy Ditz,  7, 2:34:54
• Debbie Eide, 12, 2:36:17                                                         Cathy Twomey, DNF
• Julie Brown, DNF                                                                    Kim Rosenquist, DNF
• TOKYO 25 AUG 1991                                                          STUTTGA. 15 AUG `93
• Joy Smith, 13, 2:39:16                                                             Kim Jones, 8, 2:36:33
• Maria Trujillo, 14, 2:39:28                                                       Jane Welzel, 19, 2:46:08
• Gordon Bloch, DNF                                                                ATHINA  09 AUG 1997
• GOTEBORG 05 AUG 1995                                                 Cheryl Collins, 25, 2:43:42
• Linda Somers, 7, 2:32:12                                                         Julia Kirtland, 36, 2:49:43
• Kim Jones, 16, 2:37:06                                                            Jeanne Peterson, 40, 2:51:59
• Elaine van Blunk, DNF                                                            Mary Alico, DNF
• SEVILLA 29 AUG 1999                                                       Patti Valadka, DNF
• Marie Boyd, 32, 2:44:16                                                         EDMONTON 12 AUG. 01
• Maria Trujillo, 35, 2:46:36                                                      Jill Gaitenby, 32, 2:39:20
• Mary Lynn Currier, 36, 2:48:05                                               M. Simonaitis,                      
• Mimi Corcoran, 37, 2:49:21                                                    Rosa Gutierrez, 42, 2:49:08
• Cindy Keeler, 38, 2:53:04                                                        Rachel Cook, 45, 2:53:21
• ST. DENIS 31 AUG 2003                                                     Jennifer Tonkin, DNF
• Jill Gaitenby, 33, 2:34:54                                                       HELSINKI 14 AUG 2005
• Linda Somers Smith, 37, 2:37:14                                           Turena Johnson-Lane,
• Tamara Lave, 55, 2:46:22                                                       Jill Boaz, 30, 2:36:29
• Kelly Keane, 59, 2:55:26                                                         Emily LeVan, 35, 2:38:32
• Sylvia Mosqueda, DNF                                                           Jenny Crain, 36, 2:39:02
•                                                                                                 Mary Akor, 50, 2:57:18

• WORLD CHAMPIONSHIPS – USA MEN’S PERFORMANCE HISTORY

 HELSINKI 14 AUG 1983                                                       ROMA 06 SEP 1987
• Ron Tabb, 18, 2:13:38                                                               Don Janicki, 21, 2:20:46
• Benji Durden, 39, 2:20:38                                                         Dave Gordon, DNF
• Ed Mendoza, DNF                                                                     Dan Grimes, DNF
• TOKYO 01 SEP 1991                                                           STUTTGART 14 AUG `93
• Steve Spence, 3, 2:15:36 ***                                                     Mark Plaatjes, 1, 2:13:57***
• Steve Taylor, 26, 2:29:09                                                          Chad Bennion, 33, 2:29:37
• Brad Hudson, DNF                                                                   Brad Hudson, DNF
 GOTEBORG 12 AUG 1995                                                    ATHINA 10 AUG 1997
• Steve Plasencia, 10, 2:16:56                                                     Dave Scudamore, 13, 2:18:41
• Ed Eyestone, 21, 2:20:17                                                          Dan Held, 56, 2:35:19
• Paul Pilkington, DNF                                                               Marco Ochoa 62, 2:44:21
• SEVILLA 28 AUG 1999                                                          Jon Warren, 63, 2:45:56
• Rod DeHaven, 24, 2:19:06                                                       Don Janicki, DNF
• Eddy Hellebuyck, 26, 2:20:18                                                EDMONTON 03 AUG 2001
• Jon Hume, 34, 2:23:50                                                            Josh Cox, 35, 2:26:52
• Steve Swift, 47, 2:30:04                                                           Eddy Hellebuyck, 38, 2:28:01
• Keith Brantly, DNF                                                                 Mike Dudley, 48, 2:30:45
• ST. DENIS 30 AUG 2003                                                         Dave Morris, DNF
• Kevin Collins, 32, 2:15:38                                                       Khalid Khannouchi,  DNF
• Clint Verran, 39, 2:16:42                                                        HELSINKI 13 AUG 2005
• Keith Dowling, 47, 2:18:17                                                      Brian Sell, 9, 2:13:37
• Jimmy Hearld, 64, 2:26:59                                                      Clint Verran, 22, 2:17:42
• Ryan Shay, DNF                                                                       Jason Lehmkuhle, 40,  2:22:46
•                                                                                                     Peter Gilmore, 51, 2:25:17
•                                                                                                     Chad Johnson, 59, 2:30:45


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